Meldungen am Montag Corona-Ticker Sachsen 08.06.: Corona-Ambulanzen in Mittelsachsen werden geschlossen

Eine Infektiologin in Schutzausrüstung steht mit vorgefertigten Fragebögen in der Eingangstür der Corona-Ambulanz an der Uniklinik Dresden.
Bildrechte: imago images/Max Stein

Überblick: Die wichtigsten Meldungen am Montag

  • 19:44 Uhr | Corona-Testambulanzen in Mittelsachsen werden heruntergefahren
  • 16:31 Uhr | Porsche plant zusätzliche Corona-Nachholschichten an Samstagen
  • 11:50 Uhr | Leipziger Messe will im September Wohnmesse "Cadeaux" ausrichten
  • 06:15 Uhr | Hochschule Mittweida ist dem Coronavirus auf der Spur
  • 06:00 Uhr | Patient mit Corona-Infektion am Sonntag im Vogtland gestorben

Meldungen vom Folgetag

22:00 Uhr | Tickerende

Damit beenden wird den heutigen Corona-Ticker für Sachsen. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und sind ab Dienstagfrüh wieder mit aktuellen Meldungen zur Corona-Pandemie für Sie da. Bis dahin, bleiben Sie #miteinander stark. Gute Nacht!

21:53 Uhr | Chemnitz öffnet ab 15. Juni die Schwimmhalle wieder

Die Stadt Chemnitz will die 50-Meter-Schwimmhalle im Stadtbad ab dem 15. Juni wieder eröffnen. Darüber informierte sie in einer Mitteilung. Der Besuch der Schwimmhalle solle bis zum 30. August zu Sonderöffnungszeiten wieder möglich sein. (Mo 14:30 bis 21 Uhr, Mi 6 bis 13 Uhr, So 9 bis 15 Uhr). Die Sauna bleibt bis zum 13. September 2020 geschlossen.

21:45 Uhr | Die Zahl der Corona-Infektionen als Todesursache ist exponentiell gewachsen

Die Zahl der Corona-Infektionen als weltweite Todesursache ist während der Pandemie exponentiell gewachsen. Das zeigt eine bewegte Grafik der Plattform für Datenvisualisierung "Flourish" auf Basis von Daten der Johns Hopkins University. Während Corona zu Beginn der Pandemie im Januar noch auf dem letzten Platz der weltweiten Statistik lag, nahm der Virus im März und April immer mehr Fahrt auf. Im Schnelldurchlauf überholte er quasi alle anderen Ursachen von Hepatitis, Drogen, Mord und Malaria bis er schließlich am 25. April auf Platz 1 der weltweiten Todesursachen stand.

21:10 Uhr | Meeraner Unternehmen entwickelt Parfums für Mundschutzmasken

Ein Unternehmen aus Meerane hat jetzt eigens für Mundschutzmasken Parfums zum Auftragen entwickelt. Zwei Duftnoten gibt es bereits - und: sie werden gerne gekauft.

20:59 Uhr | Theater der Jungen Generation in Dresden spielt nach Corona-Stopp wieder

Als eines der ersten Theater in Sachsen hat das "Theater Junge Generation" in Dresden seinen Spielbetrieb wieder aufgenommen. Mit einer Neuinszenierung des "Doppelten Lottchens" – und unter Corona-Auflagen.

20:12 Uhr | Buchholzer Jahrmarkt fällt aus

Der Buchholzer Jahrmarkt fällt in diesem Jahr aus. Wie die Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz mitteilte, ist die Corona-Situation im September schwer kalkulierbar. "Nach langem Hoffen auf eine zeitnahe Normalisierung der Corona-Pandemie und der Lockerung damit verbundener Einschränkungen müssen wir schweren Herzens unseren für das Wochenende vom 11. bis 13. September 2020 geplanten Buchholzer Jahrmarkt absagen", erklärten Jens Iser und Jens Lötzsch vom Vorbereitungsteam. "Da verschiedene Voraussetzungen und hygienische Einschränkungen über den 31. August 2020 hinaus nicht klar definiert wurden und niemand abschätzen kann, ob es eine weitere Infektionswelle geben wird, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden" Sowohl die Stadt selbst als auch Partner, Händler und Lieferanten benötigten eine klare Perspektive, um planen zu können.

Als mögliche Ersatzveranstaltung wird ein Herbsttanz in der Turnhalle an der Talstraße oder im Feuerwehrdepot in Buchholz am 12. September erwogen. Dieser bedürfe bei einer Erlaubnis durch die Behörden keiner großen Vorbereitung.

19:44 Uhr | Corona-Testambulanzen in Mittelsachsen werden heruntergefahren

Die Corona-Spezialambulanz in Mittweida hat ihre Tätigkeit heute eingestellt. Die Leitung der Medizinischen Versorgungszentren begründet das mit dem deutlich veränderten Infektionsgeschehen in den letzten Wochen. Es gebe kaum noch positive Corona-Testergebnisse und ein vermuteter neuer Anstieg des Testbedarfs sei ausgeblieben. Damit seien nun wieder die Hausärzte in Mittweida Anlaufstellen für Tests. Auch das Krankenhaus in Freiberg hat seine festen Zeiten für Corona-Abstrich-Untersuchungen mangels Nachfrage abgeschafft. Bei Bedarf würden ab heute persönliche Termine vereinbart.

Coronaambulanz Chemnitz
Während die Corona-Ambulanzen in Mittweida und Freiberg schließen, bleibt die große Ambulanz in Chemnitz vorerst weiter geöffnet. Bildrechte: Harry Härtel

18:45 Uhr | Zwei Corona-Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen sind seit gestern zwei neue Corona-Infektionen registriert worden. Das geht aus den Meldungen der Landkreise und kreisfreien Städte hervor. Demnach wurde jeweils ein neuer Fall in Chemnitz und Bautzen verzeichnet. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie insgesamt 5.330 Personen nachweislich infiziert. Schätzungen zufolge sind 4.990 von ihnen wieder genesen. Die Zahl der Toten im Freistaat liegt bei 217. Im Vogtland war zuletzt am Sonntag ein Covid19-Patient verstorben.

18:10 Uhr | Mildenau: Produktionslinie für FFP-2 Schutzmasken aufgebaut

Der Vlieshersteller Norafin aus Mildenau im Erzgebirgskreis hat zusammen mit einem Dresdner Anlagenbauer eine Produktionslinie für FFP-2 Schutzmasken aufgebaut. Damit soll die Abhängigkeit von asiatischen Herstellern begrenzt werden. Die Masken warten nun auf ihre Zertifizierung. Norafin-Geschäftsführer Andre Lang hofft, dass sich die Investitionen im sechsstelligen Bereich auch lohnen.

17:50 Uhr | Bombardier plant weiteren Personalabbau

Der angeschlagene Zughersteller Bombardier will in Deutschland offenbar erneut den Rotstift ansetzen. Wie das "Handelsblatt" berichtet, sind rund 1.000 Stellen in Gefahr. Außerdem sollen die 6.300 festen Mitarbeiter auf Weihnachts-, Urlaubsgeld sowie Lohnerhöhungen verzichten und Mehrarbeit ohne Lohnausgleich leisten. Dadurch will Bombardier insgesamt 120 Millionen Euro durch Einschnitte beim Personal einsparen. Die größten deutschen Standorte des kanadischen Konzerns in Deutschland sind Görlitz und Bautzen sowie Hennigsdorf bei Berlin.

Mitarbeiter stehen am Werkseingang vom Waggonhersteller Bombardier in Görlitz.
Görlitz gehört mit zu den größten deutschen Standorten des kanadischen Herstellers Bombardier. Bildrechte: dpa

17:23 Uhr | Annaberg: Atlantis-Schwimmhalle bleibt geschlossen

Die Schwimmhalle Atlantis in Annaberg-Buchholz bleibt geschlossen. Wie die zuständigen Stadtwerke mitteilten, lassen die baulichen Gegebenheiten vor Ort eine Öffnung zum aktuellen Zeitpunkt nicht zu. Ziel sei es, die Schwimmhalle spätestens nach der Freibadsaison wieder in Betrieb zu nehmen. "Wir bedauern dies sehr und bitten unsere Gäste um Verständnis. Wir hoffen auf weitere Lockerungen der Schutzverordnung, um die Schwimmhalle spätestens nach der Freibadsaison wieder öffnen zu können", sagte Markus Kothe, Geschäftsführer der S+F Sport und Freizeit GmbH, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Annaberg-Buchholz. Um die Zeit zu überbrücken, sei ein Ausflug ins Buchholzer Freibad zu empfehlen. Das sei seit dem 2. Juni wieder geöffnet.

16:48 Uhr | Covid-19-Studien: Einfluss der Blutgruppe auf den Verlauf der Krankheit

Möglicherweise beeinflusst die Blutgruppe das Risiko, ob man nach einer Infektion mit Sars-Cov2 schweres Atemversagen entwickelt oder nicht. Diese Vermutung legen gemeinsame Forschungen der Uni Kiel und der Uniklinik Oslo nahe, die jetzt veröffentlicht wurden. Es ist die dritte Vorab-Studie, die einen Zusammenhang zwischen der Blutgruppe und Covid-19 herstellt.

16:31 Uhr | Porsche plant zusätzliche Corona-Nachholschichten an Samstagen

Mit zusätzlichen Schichten am Samstag will der Autobauer Porsche einen Teil der in der Corona-Zwangspause ausgefallenen Produktion wieder aufholen. Auch im Werk in Leipzig solle zusätzlich an einigen Samstagen gearbeitet werden, sagte ein Sprecher am Montag. Zudem fahre Porsche ab Mitte August seine Produktion in Leipzig ohnehin vom bisherigen Zwei- in einen Drei-Schicht-Betrieb hoch.

Im Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen plant das Unternehmen den Angaben zufolge Sonderschichten an etwa zwölf Samstagen sowie um den bevorstehenden Brückentag am Freitag. "Natürlich wollen wir so viele Fahrzeuge wie möglich wieder aufholen", sagte Produktionsvorstand Albrecht Reimold. Die Produktion bei Porsche hatte sechs Wochen lang stillgestanden, seit Anfang Mai läuft sie wieder.

Ein Mitarbeiter bereitet 2018 das Heck eines Porsche Macan für das Bekleben mit dem Schriftzug im Werk Leipzig vor.
Ein Mitarbeiter bereitet das Heck eines Porsche Macan für das Bekleben mit dem Schriftzug im Werk Leipzig vor. Bildrechte: dpa

16:17 Uhr | Jugendliche aus dem Strafvollzug malen für Senioren

Jugendliche aus der Strafvollzugsanstalt Regis-Breitingen haben Bilder für die Senioren des Pflegeheims am Stadtpark in Geithain kreiert. Darüber informierte der Freistaat Sachsen. Die Werke seien innerhalb der Kunsttherapie entstanden und sollen den Senioren die Zeit der Einschränkungen erleichtern, hieß es. Aufmerksam geworden sei man durch einen Aufruf des Seniorenheims.

"Die Jugendlichen konnten sich gut in die Lage der Senioren hineinversetzen", erklärten die Therapeuten. Dies sei vielleicht auch der eigenen Situation geschuldet. Die ersten Kunstwerke haben die Senioren bereits erhalten. Der Austausch soll weiter intensiviert werden, auch wenn sich die Krisensituation wieder entspannt hat.

15:30 Uhr | Eine Neuinfektion in Chemnitz

Die Stadt Chemnitz hat heute eine neue Corona-Infektion gemeldet. Damit summiert sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf insgesamt 207. Sechs Menschen sind in Chemnitz seit Beginn der Pandemie gestorben.

Coronaambulanz Chemnitz
Die Coronaambulanz Chemnitz bleibt weiter geöffnet. Bildrechte: Harry Härtel

Nach Angaben der Stadt ist die Corona-Ambulanz in der Messe von Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Am Wochenende ist der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 erreichbar.

15:16 Uhr | Sächsische Regierung berät über neuen Doppelhaushalt 2021/2022

Sachsens Staatsregierung beginnt zur Stunde in Meerane ihre zweitägige Haushaltsklausur. Das Kabinett will Eckpunkte für den künftigen Etat festlegen. Dabei geht es auch um die Frage, welche Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag CDU, Grüne und SPD trotz der Corona-Krise umsetzen werden. Zudem steht ein landeseigenes Konjunkturpaket zur Debatte. Wegen der fehlenden Steuereinnahmen mahnte Ministerpräsident Kretschmer, nur dringend notwendige Projekte umzusetzen.

14:45 Uhr | Mitarbeiterversammlung gegen Schließungspläne bei Galeria Karstadt Kaufhof

Mitarbeiter von "Galeria Karstadt Kaufhof" haben bundesweit gegen die geplante Schließung von etwa 80 Warenhäusern demonstriert. Auf einer Versammlung in Leipzig forderten sie, den möglichen Abbau von bis zu 10.000 Stellen zu überdenken. Der Landesfachbereichsleiter der Gewerkschaft Verdi, Jörg Lauenroth-Mago, sagte MDR SACHSEN, Verdi poche auf einen Sanierungstarifvertrag, der auch Beschäftigungsgesellschaften für entlassene Mitarbeiter vorsehe. Die Geschäftsführung ihrerseits verlangt, dass die verbleibenden Mitarbeiter in den nächsten beiden Jahren auf Gehaltserhöhungen verzichten. Karstadt Kaufhof hatte zum 1. April ein sogenanntes Schutzschirmverfahren eröffnet, um sich selbst vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit zu retten.

14:26 Uhr | Industrieproduktion bricht drastisch ein - Trendwende in Sicht

Die Corona-Krise wirkt sich weiter deutlich auf die Wirtschaft aus. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Produktion der deutschen Industrie im April im Jahresvergleich um 25 Prozent eingebrochen. Das ist der stärkste Rückgang seit Beginn dieser Statistik 1991. Besonders heftig war der Einbruch mit 75 Prozent in der Autoindustrie. Damit ist laut Bundeswirtschaftsministerium der Tiefpunkt erreicht. Mit der Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen und dem Hochfahren der Produktion setze die Erholung ein. Ökonomen warnen allerdings vor zu großer Euphorie. Das Ifo-Institut in München erklärte, der wirtschaftliche Sturzflug werde nur flacher.

13:10 Uhr | Studenten fordern mehr Hilfe

In Dresden und fünf weiteren deutschen Städten demonstrieren Studierende für mehr Hilfe in der Corona-Krise. Sie fordern von der Politik bessere finanzielle Unterstützung für Kommilitonen, die durch die Pandemie in Not geraten sind. Viele hätten ihre Nebenjobs verloren und ihr Studium daraufhin abgebrochen, weil sie nur so Anspruch auf Grundsicherung hätten, erklärte die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften. Sie kritisierte zugleich, die bisherigen Hilfsangebote von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek seien vollkommen unzureichend.

11:50 Uhr | Leipziger Messe will September mit Wohnmesse Cadeaux starten

Die Leipziger Messe will im zweiten Halbjahr wieder Veranstaltungen durchführen. Die erste größere Schau werde die Wohntrends-Fachmesse "Cadeaux" vom 5. bis zum 7. September sein. Das sagte Geschäftsführer Martin Buhl-Wagner der "Mitteldeutschen Zeitung". Die Messe spreche derzeit intensiv mit Ausstellern und Kunden. "Generell hängt die Bereitschaft stark von den einzelnen Branchen ab", sagte Buhl-Wagner. Seit dem Wochenende gilt die neue Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen. Messen und Kongresse sind mit Auflagen wieder erlaubt. Der Messechef verwies auf die Bedeutung der Messe für die Hotel-, Gastronomie- und Taxibranche. Jeder Euro Umsatz für die Messe generiere zehn Euro Umsatz für die Region.

11:14 Uhr | Corona-Flucht ans Wasser: DRK klärt zu Risiken an unbewachten Gewässern auf

Zur Vermeidung von Badeunfällen an Seen und anderen freien Gewässern haben die DLRG und das DRK in Dresden die Kampagne #SchauAuf gestartet. Lia Söder, Rettungsschwimmerin der DRK-Wasserwacht Dresden, sagte: "Durch die strengen coronabedingten Hygienekonzepte in Freibädern nutzen vermutlich mehr Menschen freie Badestellen zur Abkühlung." Dort sollen sie auf Kinder und andere Badende achten, weil an den freien Gewässern meist keine Rettungsschwimmer im Einsatz sind.

Mitglieder der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und des Deutschen Roten Kreuzes würden beobachten, dass durch die zunehmende Nutzung des Smartphones von Erwachsenen und Jugendlichen deren Aufmerksamkeit für ihre Umgebung abnimmt. Badende in Not werden dann nicht wahrgenommen.

10:45 Uhr | Philologenverband warnt vor einheitlichen Schulregeln

Der Deutsche Philologenverband warnt vor einem vorschnellen Regelbetrieb an allen Schulen und fordert regional unterschiedliche Lösungen. Außerdem kritisierte die Vorsitzende der Lehrervereinigung, Susanne Lin-Klitzing, im Interview der "Welt" die Maskenpflicht: "Damit wird der Kern jedes Unterrichts torpediert. Unterricht beruht auf klarer Kommunikation, auf zwischenmenschlicher Interaktion, nicht nur auf Augenkontakt."

Die Kultusminister sollten die Schulöffnungen regional unterschiedlich gestalten, sagte Lin-Klitzing weiter: "Die Infektionslage in Sachsen ist eine völlig andere als in Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen". Daher brauche es "föderal unterschiedliche Lösungen, je nach Infektionslage".

06:46 Uhr | Lockerungen bringen Erleichterungen bei Kinderbetreuung

An den Schulen und Kitas in Sachsen gibt es seit heute weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Die neue Allegmeinverfügung erlaubt unter anderem Zeugnisübergaben, Abschlussfeiern, Elternabende und Treffen zu schulischen Angelegenheiten. Voraussetzung ist, dass die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. In Kitas dürfen größere feste Gruppen mit mehreren Kindern und Betreuern gebildet werden. Die täglichen sogenannten Gesundheitsbescheinigungen an Kitas und Grundschulen bleiben Pflicht.

06:15 Uhr | Hochschule Mittweida dem Coronavirus auf der Spur

Die Hochschule Mittweida nutzt künstliche Intelligenz, um dem Corona-Virus auf die Spur zu kommen. Ziel ist es, anderen Wissenschaftler möglichst viele Daten zur Verfügung zu stellen, um Impfstoffe zu entwickeln oder die Verbreitung zu begrenzen. Dazu hat eine Mittweidaer Nachwuchsforschergruppe für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz mit der Universität im polnischen Poznan mathematische Modelle entwickelt. Sie haben dazu Hunderte Gen-Sequenzen des Virus aus verschiedenen Ländern und verschiedene Phasen der Ausbreitung untersucht.

Erste Ergebnisse zeigen, dass sich das Virus ständig verändert. Die Wissenschaftler analysieren jetzt die Entwicklung weiter. Ihre Modelle werden kontinuierlich mit neuen Daten "gefüttert" und auf höhere Genauigkeit trainiert. Ziel ist es nach Angaben der Forscher, den Virologen künftig immer aktuelle Warnungen zur Virus-Entwicklung zu übermitteln.

06:00 Uhr | Patient mit Corona-Infektion im Vogtland gestorben

Im Vogtlandkreis ist am Sonntag ein weiterer Covid-19-Patient gestorben. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Sachsen auf 217. Zudem meldeten die Gesundheitsbehörden am Sonntag sechs Neuinfektionen. Damit weist die Statistik seit Beginn der Pandemie 5.328 Corona-Fälle im Freistaat aus. 4.990 Betroffene sind nach Schätzungen des Sozialministeriums wieder genesen. Fünf Landkreise und kreisfreie Städte meldeten gestern keine aktuellen Zahlen.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 08.06.2020 | ab 05:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 08.06.2020 | 19:00 Uhr

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