Meldungen am Montag Corona-Ticker Sachsen am 20.04.: Keine Neuinfektionen in sechs Kreisen und Großstädten

Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist oder einkaufen will, muss zum Schutz vor dem Coronavirus Mund und Nase bedecken. Vor dem Dresdner Rathaus wurden am Vormittag Tausende Masken kostenlos verteilt. Es bildete sich eine lange Warteschlange. Alle aktuellen Entwicklungen des Tages im Corona-Ticker von MDR SACHSEN.

Abiturienten stehen vor Beginn der Konsultationen im Treppenhaus und tragen einen Mundschutz
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Meldungen am 21. April:

21:56 Uhr | Zusammenfassung und Tickerende

Das sind einige der Themen dieses Tages in Sachsen zur Corona-Krise:

Damit beenden wir unseren heutigen Ticker zur Corona-Lage in Sachsen. Danke für Ihr Interesse an unseren Meldungen und Ihr Vertrauen. Morgen früh sind wir mit aktuellen Meldungen für Sie da. Bitte bleiben Sie gesund und #Miteinanderstark!

21:18 Uhr | "Pro Chemnitz"-Anhänger verstoßen gegen Corona-Beschränkungen

Trotz der strengen Auflagen haben sich nach Polizeiangaben am Abend rund 300 Anhänger der rechtsextremen Vereinigung "Pro Chemnitz" im Zentrum der Stadt versammelt. Zur eigentlichen Kundgebung waren nur 15 Teilnehmer zugelassen, die anderen Sympathisanten demonstrierten im Umfeld lautstark und mit Transparenten. Die Polizei schritt wegen Verstoßes gegen die sächsische Corona-Schutzverordnung ein, zeigte Ordnungswidrigkeiten sowie Straftaten an und erteilte Platzverweise. Dagegen gab es teilweise Widerstand.

In Dresden blieb es dagegen der Polizei zufolge im Umfeld der Pegida-Versammlung ruhig. Die Beamten stellten lediglich eine Ordnungswidrigkeit fest.

21:01 Uhr | Kurzarbeit in Kliniken – wegen Corona

Die Paracelsus-Gruppe hat für zwei Krankenhäuser im Vogtland Kurzarbeit angekündigt. Eine Sprecherin bestätigte Medienberichte, wonach ab kommender Woche Reichenbach sowie zum Monatsende einige Abteilungen am Standort Adorf/Schöneck betroffen seien. Als Grund gab sie an, dass Betten für mögliche Corona-Patienten freigehalten werden müssten. Das wirke sich auf den OP-Plan aus, geplante Eingriffe müssten verschoben werden. Das Kurzarbeitergeld für die betroffenen Mitarbeiter werde auf 93 bis 95 Prozent aufgestockt, Entlassungen werde es nicht geben. Sobald medizinisch planbare Eingriffe wieder erfolgen könnten, werde die Kurzarbeit beendet.

20:46 Uhr | Vogtland lockert Corona-Beschränkungen an Talsperren

An den Talsperren Pirk und Pöhl öffnen ab morgen wieder die Parkplätze. Zudem dürften Dauercamper wieder ihre Parzellen betreten, teilte der Vogtlandkreis mit. Allerdings seien zunächst nur Tagesaufenthalte und notwendige Arbeiten wie Reparaturen und Pflanzungen erlaubt. Übernachtungen und der Campingbetrieb sind aufgrund der Corona-Beschränkungen weiter untersagt. Wegen der Ansteckungsgefahr bleiben auch die zentralen Sanitäreinrichtungen geschlossen.

20:28 Uhr | Großspende von Globalfoundries Dresden für Kampf gegen Covid-19

Die Chipfabrik von Globalfoundries in Dresden spendet im Rahmen seiner weltweiten Covid-19-Hilfskampagne 100.000 Euro an sächsische Organisationen und Vereine. Wie das Unternehmen mitteilte, geht rund die Hälfte des Geldes an das DRK Sachsen für eine mobile Corona-Teststation. Von der restlichen Summen profitieren Bürgerstiftung, Tafel, Diakonie Technisches Hilfswerk und Arche Nova und der Verein Sonnenstrahl in Dresden.

19:43 Uhr | Trotz Corona ins Kino? In Chemnitz mit Karre!

In Chemnitz haben heute die Aufbauarbeiten für ein Autokino begonnen. Es entsteht auf dem Parkplatz 2 an der Messe. Damit will das Veranstaltungszentren C³ gemeinsam mit dem Filmfestival Schlingel, dem Kino Metropol und dem Clubkino Siegmar für Unterhaltung in Corona-Zeiten sorgen. Ab Mittwoch bis zum 25. Juni sollen täglich zwei Filme gezeigt werden, freitags und samstags ein dritter um Mitternacht. Das Autokino bietet Platz für bis zu 230 Fahrzeuge. Tickets gibt es nur über das Internet.

19:27 Uhr | Geschütztes Shopping in Meißen

Großes Aufatmen bei Inhabern kleinerer Geschäfte in Sachsen - sie können seit heute wieder Kunden begrüßen. Auch bei diesen ist die Freude meist größer als der Unmut über die Mundschutzpflicht. Zum Beispiel in Meißen. Die Innenstadt wirkt deutlich belebter als in den vergangenen Wochen, auch wenn die Restaurants noch verwaist bleiben müssen. MDR-SACHSEN-Redakteurin Kathrin König hat Stimmungen und Meinungen eingefangen:

18:55 Uhr | Keine Neuinfektionen in sechs Kreisen und Großstädten

In sechs der 13 Kreise und Großstädte in Sachsen sind heute keine Corona-Neuinfektionen registriert worden. Den Angaben ihrer Behörden zufolge kamen in Chemnitz und Dresden sowie in den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Meißen und Mittelsachsen keine weiteren Fälle hinzu. Bautzen schränkte allerdings ein, dass gestern keine Tests vorgenommen worden seien.

Leipzig und die anderen Kreise meldeten insgesamt 32 Neuinfektionen, die Hälfte davon im Landkreis Zwickau. Dort starben seit gestern auch zwei Patienten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, weitere vier im Erzgebirgskreis. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesfälle auf 119. Noch nicht in der Statistik mitgezählt wird der 31 Jahre alte Corona-Patient aus Italien, der heute in einem Leipziger Krankenhaus starb.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Übersicht:

18:31 Uhr | "Leipzig nimmt Platz" sagt Demo ab

Das Aktionsbündnis "Leipzig nimmt Platz" hat seine für heute Abend angekündigte Versammlung kurzfristig abgesagt. Unter dem Motto "Wahrung der Versammlungsfreiheit, gerade in Zeiten von Corona" sollte für Meinungs- und Versammlungsfreiheit ohne Einschränkungen demonstriert werden. Mitorganisatorin Irena Rudolph-Kokot nannte MDR SACHSEN die erlassenen Auflagen als Grund für die Absage. So hätten von jedem Kundgebungsteilnehmer Name, Adresse und weitere persönliche Daten erfasst werden müssen.

18:16 Uhr | Kaum Verstöße gegen Maskenpflicht

Ein Großteil der Sachsen hält sich offenbar an die neue Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes in Bussen, Bahnen und Geschäften. Sozialministerin Petra Köpping sprach von einem positiven Auftakt. Sie gehe davon aus, dass fast 80 Prozent der Menschen eine Maske trügen. Bleibe die Zahl der Corona-Infizierten weitgehend stabil, könne über weitere Erleichterungen geredet werden, kündigte die Ministerin an.

Zugleich betonte Köpping, dass bei Verstößen gegen die Maskenpflicht keine Bußgelder drohten. Man setze auf die Vernunft der Bevölkerung. Das tun auch die Leipziger und Dresdner Verkehrsbetriebe. Beide teilten mit, die meisten Fahrgäste hätten einen Mund- und Nasenschutz getragen. Sollte sich das in den kommenden Tagen ändern, werde über Maßnahmen nachgedacht.

Wir möchten, dass die Menschen ein Bewusstsein haben, dass es gut ist, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen - um den anderen zu schützen.

Petra Köpping Sozialministerin von Sachsen

Sachsen

Neue-Corona-Schutz-Verordnung Mundschutzpflicht im Alltag

Kassiererin und Kunden eines Supermarktes tragen Mundschutzmaske
Wer in Sachsen im Supermarkt einkaufen will, braucht seit dem 20. April eine Mundschutzmaske oder etwas vergleichbares, das Mund und Nase verdeckt. Wer so etwas nicht dabei hat, wird unter Umständen beim Betreten des Marktes vom Sicherheitspersonal aufgehalten. Bildrechte: dpa
Kassiererin und Kunden eines Supermarktes tragen Mundschutzmaske
Wer in Sachsen im Supermarkt einkaufen will, braucht seit dem 20. April eine Mundschutzmaske oder etwas vergleichbares, das Mund und Nase verdeckt. Wer so etwas nicht dabei hat, wird unter Umständen beim Betreten des Marktes vom Sicherheitspersonal aufgehalten. Bildrechte: dpa
Mensch stehen in einer Schlange.
Was für den Einzelhandel gilt, gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel. Bildrechte: news5/Grube
Mundschutzpflicht LVB
Bei den Leipziger Verkehrsbetrieben bekommt deshalb jeder Bus- und Straßenbahnfahrer eine Schutzmaske gestellt. Wie Ulf Middelberg (mittig im Bild), Chef der Leipziger Verkehrsbetriebe, mitteilte, werden Fahrgäste verstärkt auf die neue Mundschutzpflicht hingewiesen. Bildrechte: MDR/Alexander Grunow
Eine Polizistin und ein Polizist tragen Mund-Nasen-Masken
Polizeibeamte müssen in Sachsen seit dem 20. April generell einen Mundschutz tragen. Bildrechte: Polizei Sachsen/Philipp Thomas
Menschen stehen in einer Schlange an
In Dresden sind am Montagmorgen die ersten 20.000 kostenlosen Mundschutzmasken an die Bevölkerung verteilt worden. Es bildeten sich lange Schlangen. Die Stadt will in den kommenden Tagen insgesamt 200.000 Masken verteilen. Bildrechte: xcitepress
Mensch stehen in einer Schlange.
Besonders Baumärkte werden seit den Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen förmlich überrannt. So wie hier bei einem Baumarkt in Zwickau. Bildrechte: Ralph Köhler
Leute stehen vor dem Baumarkt an.
Auch bei einem Baumarkt in Dresden ist der Andrang groß. Bildrechte: Tino Plunert
Eine Frau ordnet Einkaufswagen.
Trotz der neuen Mundschutzpflicht werden die Einkaufswagen auch weiterhin vor und nach der Benutzung desinfiziert. Bildrechte: Harry Härtel
Menschen schieben Wagen aus einem Baumarkt.
Die meisten Kunden halten sich an die Mundschutzpflicht. Bildrechte: Tino Plunert
In der Innenstadt von Meißen haben sich am 20.4.2020 Stefanie Maletti und Reinhardt Fischer (rechts) aus Bannewitz umgesehen. Die beiden hatten selbstgenähten Mundschutz im Gesicht und waren vorbereitet auf die Neurungen beim Einkaufen.
Auch Stefanie Maletti und Reinhardt Fischer aus Bannewitz tragen ihren selbstgenähten Mundschutz während ihres Einkaufs in der Innenstadt von Meißen Bildrechte: MDR/Kathrin König
Im Herrenbekleidungsgeschäft von Elke Weckwerth (links) erkundigt sich Jerome Grellmann nach seinem Hochzeitsanzug. Am 20.4.2020 hat die Inhaberin ihr Geschäft wieder geöffnet und freut sich, dass es weitergeht. Sie ist seit 22 Jahren nternehmerin in Meißenund schon zwei Fluten und wirtschaftliche Flauen überlebt.
Wer dieser Tage in ein Bekleidungsgeschäft möchte, muss natürlich auch einen Mundschutz tragen. Das gilt sowohl für Kunden als auch für Inhaber und Personal. Bildrechte: Kathrin König
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Sachsen

Dresden: Mitarbeiter der Stadt Dresden verteilen vor dem Rathaus Mundschutzmasken. Insgesamt werden 200.000 Masken an Bürger verteilt, die keine eigene Möglichkeit haben, sich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu besorgen.
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17:52 Uhr | Prozess zu Connewitz-Krawallen wegen Corona geplatzt

Wegen der Corona-Krise hat das Amtsgericht Leipzig den Prozess gegen einen mutmaßlichen Teilnehmer der Neonazi-Krawalle im Stadtteil Connewitz erneut verschoben. Der Auftakt der Verhandlung gegen den verbeamteten Gefängniswärter ist bereits dreimal geplatzt, für kommenden Donnerstag war der vierte Anlauf geplant. Einen neuen Termin nannte das Gericht nicht.

Dem 34 Jahre alten Angeklagten wird schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen. Er soll sich im Januar 2016 aktiv an den überfallartigen Krawallen von Hooligans und Neonazis beteiligt haben, die damals in dem linksalternativen Stadtteil unter anderem zahlreiche Schaufensterscheiben einschlugen. Trotzdem wurde der Beamte erst Anfang 2019 vom Dienst suspendiert.

17:27 Uhr | Pegida-Demonstration in Dresden eingedampft

Die Pegida-Bewegung darf am Abend nur eine Demonstration mit maximal 15 Teilnehmern abhalten. Dem Verein sei am Nachmittag ein entsprechender Änderungsbescheid übermittelt worden, teilte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit. Ursprünglich waren 80 Teilnehmer zugelassen.

Hilbert begründete die Änderung mit einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Chemnitz. Dieses hat für eine ebenfalls für heute Abend angemeldete Demonstration des rechtsextremen Vereins Pro Chemnitz ebenfalls nur 15 Teilnehmer zugelassen.

Grund sind die Versammlungsbeschränkungen, mit der die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden soll. Hilbert sagte, selbst bei der Religionsausübung sei die Teilnehmerzhal auf 15 begrenzt. Damit herrsche gleiches Recht für alle.

17:14 Uhr | Köpping kritisiert Maskenverteilaktion in Dresden

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping hat Kritik an einer Aktion der Stadt Dresden geübt, die heute vor dem Rathaus Schutzmasken an etwa 20.000 Einwohner verteilt hat. Dabei hatten sich lange Schlangen vor der Ausgabestelle gebildet, der empfohlene Mindestabstand wurde häufig nicht eingehalten.

Dieser sei jedoch das grundlegende Hygiene-Prinzip, sagte Köpping. Sie freue sich, dass die Stadt Dresden auf die Maskenpflicht reagiert habe, "aber vielleicht ist manchmal die Art und Weise, wie es gemacht wird, nicht ganz glücklich". Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert hatte am Sonntag angekündigt, die Stadt stelle 200.000 Masken gratis zur Verfügung.

16:59 Uhr | Freiberger Erfindung könnte Covid-19-Patienten in der dritten Welt retten

Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg haben ein Notfall-Beatmungsgerät entwickelt, das ohne Strom und Monitore auskommt. Wie die Universität mitteilte, ist der erste Prototyp der druckluftgesteuerten Maschine bereits fertiggestellt und wird derzeit verschiedenen Tests unterzogen.

Das Gerät sei mit einfachsten Werkzeugen zu bauen und leicht zu warten. Es könnte deshalb vor allem in Entwicklungsländern zur Beatmung von Notfall-Patienten eingesetzt werden, die an Lungenerkrankungen wie Covid-19 leiden.

16:46 Uhr | DDR-Turntrainer stirbt nach Corona-Infektion

Der letzte Nationaltrainer der DDR-Turnerriege, Dieter Hofmann, ist tot. Wie der Deutsche Turnerbund mitteilte, starb der in Altenberg geborene Sachse an Covid-19. Der 79-Jährige war nach einem Skiurlaub mit einer Corona-Infektion in die Freiburger Universitätsklinik eingeliefert worden. Unter Hofmanns Regie gewannen DDR-Turner mehr als 50 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen bei internationalen Großereignissen, darunter bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988.

16:21 Uhr | Krankschreibung per Telefon weiter möglich

Menschen mit leichter Erkältung können sich vorerst doch weiter per Telefon eine Krankschreibung vom Arzt einholen. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen nahm seine Entscheidung, die Sonderregelung heute auslaufen zu lassen, nach massiver Kritik zurück. Das teilte der Vorsitzende Josef Hecken mit.

Am Freitag hatte er noch erklärt, weil sich die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt habe, könnten sich erkältete Arbeitnehmer wieder persönlich beim Arzt vorstellen.

15:50 Uhr | Bergmannstag in Bad Schlema wegen Corona abgesagt

Die Veranstaltungen zum 24. Bergmannstag am 4. Juli in Bad Schlema sind heute offiziell abgesagt worden. Die Große Kreisstadt Aue-Bad Schlema reagierte damit auf das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende August und die weiter geltenden Kontaktbeschränkungen.

Wie die Stadtverwaltung mitteilte, ist es jedoch den bergmännischen Traditions-Vereinen, den Traditions-Pflegern und Institutionen freigestellt, zeitlich voneinander unabhängig selbst einen Kranz am Ehrenhain niederzulegen.

15:42 Uhr | Sachsen will Krankenhausbetrieb langsam normalisieren

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping hat für diese Woche Gespräche über einen geregelten Klinikbetrieb neben der Behandlung von Corona-Fällen angekündigt. Mit den Krankenhauskoordinatoren werde beraten, wie es mit planbaren Operationen und Klinikaufenthalten für Patienten weitergehen soll.

Ziel sei eine normale Auslastung der Einrichtungen und eine gleichzeitige Vorsorge, damit die Krankenhäuser schnell handeln könnten, wenn sich Corona-Fälle häuften, sagte Köpping. Von den sachsenweit 23.343 Klinikbetten würden 9.675 für mögliche Corona-Patienten freigehalten. Aktuell liegen laut Köpping 63 Patienten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf den Intensivstationen.

15:33 Uhr | Respekt, wer's selber macht - Sachsen stürmen Baumärkte

Gleich am ersten Tag ihrer Wiedereröffnung erleben die Baumärkte in Sachsen einen Kundenansturm. Vor den Eingängen bildeten sich schon am Morgen teils lange Schlangen. Dies lag aber auch am Sicherheitsabstand, den die Kunden einhalten sollen. Zudem wurde kontrolliert, ob sie eine Schutzmaske tragen.

Ein Baumarkt in Leipzig setzte den Slogan "Respekt, wer's selber macht" der Kette für die Wartenden in die Tat um: Wer keinen Mundschutz dabei hatte, konnte sich an einem Tisch am Eingang mit Papier, Gummi und Tacker selbst schnell eine provisorische Maske basteln.

15:15 Uhr | Sechs Todesfälle im Südwesten, keine Neuinfektionen im Osten

Im Erzgebirgskreis sind vier Senioren im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Wie das Landratsamt in Annaberg-Buchholz mitteilte, war das jüngste Opfer über 60, das älteste über 90 Jahre alt.

Auch der Landkreis Zwickau meldete den Tod von zwei mit dem Coronavirus infizierten Patienten. Die beiden Kreise verzeichnen sachsenweit die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen.

Der Landkreis Görlitz meldete dagegen heute zum wiederholten Mal keinen weiteren Todesfall und auch keine Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag.

14:51 Uhr | Lehrerverband: Abiturienten sollten Ersttermine der Prüfungen nutzen

Der Sächsische Lehrerverband hat an die Abiturienten im Freistaat appelliert, ihre schriftlichen Prüfungen an den Erstterminen zwischen dem 22. April und dem 11. Mai abzulegen. Wegen der Corona-Pandemie haben die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr die Wahlmöglichkeit, auch erst zu den Zweitterminen vom 12. Mai bis zum 2. Juni anzutreten.

Der Verband wies aber darauf hin, dass sich die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie nicht abschätzen lasse. Zudem fänden zeitgleich mit den Zweitterminen die mündlichen Prüfungen statt, was zu einer Doppelbelastung führen würde.

14:27 Uhr | Weiter Schotten dicht in Oper und MuKo Leipzig

Aufgrund der weiter angeordneten Schließung von Kultureinrichtungen hat die Oper Leipzig sämtliche Veranstaltungen im Haupthaus am Augustusplatz und in der Musikalischen Komödie offiziell abgesagt. Auch die Ticketkassen bleiben geschlossen, sind aber telefonisch, schriftlich und per E-Mail erreichbar. Zuvor hatte die Oper bereits den Start des Vorverkaufs für die kommende Saison verschoben.

14:02 Uhr | Grippesaison in Sachsen vorbei - ein Vergleich mit Corona

Sachsens Sozialministerium hat eine Bilanz der abgelaufenen Grippesaison gezogen. Demnach wurden zwischen September und März landesweit 20.582 Influenza-Fälle registriert, 50 Patienten starben. Das sind weniger Infektions- und Todesfälle als in der vorangegangenen Grippesaison. 97 Prozent der Betroffenen waren nicht geimpft.

Sozialministerin Petra Köpping sagte, im Gegensatz zum Coronavirus gebe es gegen das Grippevirus eine wirksame Vorbeugung. Die Sachsen sollten sich deshalb rechtzeitig vor der kommenden Grippesaison impfen lassen.

Im Vergleich zur Grippe ist das Coronavirus in Sachsen erst im März aufgetreten und bisher bei mehr als 4.300 Menschen nachgewiesen worden. Allerdings starben seitdem mehr als doppelt so viele Menschen im Freistaat im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wie Grippe-Erkrankte binnen sechs Monaten.

13:24 Uhr | Sondergenehmigung für Pegida in der Kritik

Das Dresdner Ordnungsamt hat der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung mitten in der Corona-Krise eine Kundgebung genehmigt und damit für Protest gesorgt. Selbst Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) zeigte sich von der Entscheidung des Ordnungsamtes überrascht, die Versammlung heute Abend zuzulassen.

"Ich prüfe das im Moment, ob das soweit rechtlich bestandskräftig ist", sagte Hilbert. Er halte angesichts des Infektionsgeschehens eine solche Demonstration in der gegenwärtigen Situation für nicht vertretbar. Hilbert verwies darauf, dass neben den 80 zugelassenen Teilnehmern auch Polizisten und mutmaßliche Gegendemonstranten vor Ort sein dürften.

Die maximal 80 Pegida-Demonstranten müssen sich den Auflagen des Ordnungsamtes zufolge in eine Teilnehmerlliste eintragen, dürfen sich maximal 30 Minuten versammeln und nicht durch die Stadt laufen..

12:45 Uhr | Polizei sieht Händler für Einhaltung der Maskenpflicht verantwortlich

Die Polizei in Sachsen sieht zuerst die Händler dafür verantwortlich, das Einhalten der Mundschutzpflicht zu kontrollieren. Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Hagen Husgen, sagte dem MDR, die Polizei werde ein Augenmerk darauf legen, dass die Auflagen auch eingehalten würden. Es sei aber nicht ihre Aufgabe, vor jedem Supermarkt und jedem Baumarkt zu stehen und zu schauen, ob die Leute einen Mund-Nasen-Schutz aufhätten.

12:32 Uhr | Handwerkskammer fordert Azubi-Förderprogramm

Die Handwerkskammer Leipzig hat sich für ein landesweites Programm zur Sicherung von Ausbildungsplätzen ausgesprochen. Hauptgeschäftsführer Volker Lux sagte dem MDR, als erste deutsche Großstadt habe Leipzig eine entsprechende Unterstützung zugesichert. Pro Ausbildungsverhältnis würden einmalig 927 Euro an die Betriebe gezahlt, um Kündigungen zu verhindern. So ein Programm brauche es in ganz Sachsen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund unterstützte die Forderung. Landesvorsitzende Anne Neuendorf sagte, die Hilfen müssten aber auch bei den Azubis ankommen. Wegen der Corona-Krise können aktuell viele Lehrlinge ihre Ausbildung nicht wie gewohnt fortsetzen.

12:20 Uhr | 31 Jahre alter Covid-19-Patient in Leipzig gestorben

Im Leipziger Helios-Klinikum ist am Wochenende ein 31 Jahre alter Mann an Covid-19 gestorben. Das medizinische Team hatte bis zuletzt versucht, seinen kritischen Zustand mithilfe einer künstlichen Lunge zu stabilisieren.

Der Patient war am 25. März gemeinsam mit einem zweiten über 70-Jährigen an Covid-19-Erkrankten aus der italienischen Region Bergamo nach Leipzig geflogen worden. Beide seien mit einer Virus-Lungenentzündung aufgenommen worden, hieß es aus dem Heliosklinikum. Der 70-Jährige sei derzeit in einem stabilen, aber nach wie vor kritischem Zustand.

11:54 Uhr | Dresdner holen sich Masken ab

Tausende Dresdner haben am Morgen vor dem Dresdner Rathaus angestanden, um eine kostenlose Schutzmaske zu erhalten. Nach Angaben der Stadt wurden rund 20.000 Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff verteilt. Insgesamt seien rund 200.000 Masken geordert worden. Sie wurden von Dresdner Firmen produziert und sollen in den nächsten Tagen dezentral an Einwohner verteilt werden.

Die Stadt Dresden verteilt kostenlos Masken.
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11:30 Uhr | Chemnitzer Fahrzeugmuseum geht online

Aufgrund der Corona-Beschränkungen beschreitet das "Museum für sächsische Fahrzeuge" in Chemnitz digitale Wege. Wie Direktor Dirk Schmerschneider mitteilte, biete die Filmreihe zur Sonderausstellung "Fix voran mit Frontantrieb - 90 Jahre DKW-Rennwagen" die Möglichkeit, das Museum von zu Hause aus zu erleben. Der erste Kurzfilm ging gestern auf Youtube online - nach und nach würden weitere folgen. Sie widmen sich den ausgestellten Fahrzeugen sowie der Geschichte der Herstellerfirma DKW.

11:17 Uhr | Dresden sucht Blutspender

Die Stadt Dresden sucht dringend Blutspender, um die Versorgung schwerkranker Patienten in den Kliniken lückenlos zu gewährleisten. Das Deutsche Rote Kreuz hat ein zeitweiliges Spendezentrum im Ratskeller des Neuen Rathauses Dresden eingerichtet. Dieses zusätzliche Angebot wurde bisher gut angenommen, teilte die Stadtverwaltung mit. Morgen gibt es von 10 bis 16 Uhr wieder die Möglichkeit zur Blutspende im Ratskeller.

10:39 Uhr | Fit füllt Desinfektionsmittel für Schulen ab

Der Spülmittelhersteller Fit aus Zittau hat den Freistaat bei der Abfüllung von Desinfektionsmitteln für Schulen unterstützt. Wie das Sozialministerium mitteilte, wurden in der vergangenen Woche im Werk Desinfektionsmittel in handliche Behälter gefüllt. Die Verpackungen konnten kostenfrei genutzt werden.

Auf Holzpaletten werden Kartons mit Desinfektionsmitteln von einem Lkw abgeladen.
Bildrechte: Sächsisches Sozialministerium

10:14 Uhr | Eilenburg öffnet morgen Stadtbibliothek

In Eilenburg wird die Stadtbibliothek ab morgen verkürzt öffnen. Laut Stadtverwaltung können dienstags und donnerstags Besucher die Einrichtung nutzen. Geschlossen bleibt hingegen die Schwimmhalle. Schulschwimmen sowie Reha- und Vereinssport werden erst nach Ende der Sommerferien wieder stattfinden können.

09:51 Uhr | Dresdner Vietnamesen nähen Masken

Der Verein der Vietnamesen in Dresden hat bisher Tausende Masken genäht und gespendet. Sie seien unter anderem an das Uniklinikum Dresden und an Altenheime gegangen, sagte Vereinsvorsitzender Bui Thruong Binh MDR SACHSEN. Der Stoff sei von Geldspenden vietnamesischer Geschäftsleute gekauft worden, der Frauenclub nähe die Masken. Damit wolle sich der Verein bei den fleißigen Menschen bedanken, die die Gesellschaft trotz Corona-Pandemie am Laufen hielten.

Laut Bui sind heute zudem 20.000 Masken aus Vietnam in Dresden eingetroffen. 10.000 davon spende der Verein der Stadt, 3.000 dem Freistaat.

09:25 Uhr | Tourismuszentrum im Zittauer Gebirge macht auf

Das Tourismuszentrum Naturpark Zittauer Gebirge in Waltersdorf öffnet ab heute wieder für den Publikumsverkehr. Bis zum Ende des Monats habe die Einrichtung jeweils von Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Das geschehe natürlich unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Zutritts und der Einhaltung des Mindestabstandes, teilte das Tourismuszentrum Naturpark Zittauer Gebirge mit.

Waltersdorf vor dem Berg Lausche
Bildrechte: IMAGO

09:02 Uhr | Dresden gibt Masken aus

In Dresden werden heute um 11 Uhr an der Goldenen Pforte des Rathauses die ersten von 200.000 Masken ausgegeben. Das hat Oberbürgermeister Hilbert angekündigt. Außerdem hat er in einer Pressemitteilung versprochen, dass jeder Dresdner, der keine eigene Möglichkeit sieht, sich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu besorgen, eine Maske erhalten wird.

08:48 Uhr | Keine Krankschreibung per Telefon

Arbeitnehmer, die sich wegen einer Erkältung krankschreiben lassen wollen, müssen dafür ab heute wieder zum Arzt gehen. Eine telefonische Krankschreibung ist nicht mehr möglich.

Die wegen der Corona-Pandemie eingeführte Ausnahmeregelung wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen nicht verlängert. Der Ausschussvorsitzende Josef Hecken begründete dies mit der langsameren Ausbreitung des Coronavirus. Damit sei die Gefahr, dass Arztpraxen überlastet werden könnten, geringer geworden.

Die Sächsische Landesärztekammer äußerte Unverständnis über die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses. "Das Ende der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung per Telefon gefährdet unser medizinisches Personal und die Patienten", betonte Erik Bodendieck, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer.

08:28 Uhr | Gestaffelte Gottesdienste möglich

Ab heute sind Predigten vor bis zu 15 Menschen möglich. Sachsens Kirchen reagieren auf diese Verordnung und suchen nach dazu passenden Konzepten für ihre Gottesdienste.

08:21 Uhr | VW lässt Produktion wieder anlaufen

Volkswagen will ab dieser Woche seine Produktion in Deutschland wieder hochfahren. Als erstes startet das Werk in Zwickau. Wie der Autobauer mitteilte, beginnen heute die Vorbereitungen. Wieder anlaufen werde das Band am Donnerstag. Die 8.000 Mitarbeiter würden dann schrittweise an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Bis Anfang Mai sei aber der Großteil weiterhin in Kurzarbeit.

Ab Donnerstag soll auch das Motorenwerk in Chemnitz seine Arbeit wieder aufnehmen. Die Gläserne Manufaktur in Dresden folgt kommenden Montag.

07:58 Uhr | "KulturSendung" darf weitermachen

Das Leipziger Projekt "KulturSendung" darf weitermachen. Das Ordnungsamt hat das vor Tagen ausgesprochene Verbot der Mini-Auftritte vor Balkonen und Fenstern zurückgenommen. Begründet wurde die Rücknahme damit, dass es sich nicht um eine öffentliche Veranstaltung im Sinne der Allgemeinverfügung handelt, da eine direkte Begegnung von Menschen nicht beabsichtigt ist.

Die "KulturSendung" schickt Leipziger Künstler vor Wohnhäuser und in Höfe, nachdem Bürger privat kleine Konzerte, Lesungen, Theater gebucht haben.

07:30 Uhr | Keine Annaberger Kät in diesem Jahr

Die Stadt Annaberg-Buchholz hat die Jubiläums-Kät in diesem Jahr abgesagt und auf 2021 verschoben. Das Verbot für Großveranstaltungen bis Ende August lasse keinen Spielraum, hieß es dazu am Wochenende aus dem Rathaus. Das Volksfest sollte vom 13. bis 21. Juni stattfinden. Im 500. Jahr des Bestehens der Kät wäre mit einem Besucherrekord zu rechnen gewesen.

06:45 Uhr | Busse und Züge fahren öfter

Die Nahverkehrsgesellschaften in der Dresdner Region fahren ab heute weitgehend wieder nach dem Normalfahrplan. Zusätzliche touristische Angebote, vor allem an den Wochenenden, verkehren aber noch nicht. Ebenso pausieren die Kirnitzschtalbahn und die Lößnitzgrundbahn weiterhin.

Auch in Chemnitz sowie den Landkreisen Erzgebirge, Zwickau und Mittelsachsen gilt für Busse wieder der Normalfahrplan. Die Städtischen Verkehrsbetriebe in Zwickau ziehen am Mittwoch nach. Die Eisenbahnunternehmen City- und Erzgebirgsbahn stellen ebenfalls auf Normalfahrplan um. In Augustusburg nimmt die Drahtseilbahn ihre Fahrten wieder auf.

06:13 Uhr | Wertstoffhöfe in Dresden haben wieder auf

Die Wertstoffhöfe und Grünabfallannahmestellen werden heute in Dresden wieder geöffnet. Die Stadtverwaltung rechnet in den ersten Tagen mit längeren Wartezeiten vor den Annahmestellen. Es wird darum gebeten, zunächst nur dringlichste Abfälle abzuliefern.

05:43 Uhr | Landratsämter in Nordsachsen und Leipzig weiter zu

Die Landratsämter in den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig werden auch nach den Lockerungen der Corona-Allgemeinverfügung für Besucher geschlossen bleiben. Nach wie vor gelte das Kontaktverbot und die Abstandsregelung, sagten beide Behördensprecher MDR Sachsen auf Anfrage. Jedoch könne bei unaufschiebbaren Anliegen telefonisch ein Termin mit einem Mitarbeiter vereinbart werden.

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 4. Mai. Ob Stadt- und Gemeindeverwaltungen wieder öffnen, liegt in deren Eigenverwantwortung, denn es gilt die kommunale Selbstverwaltung.

05:20 Uhr | Prüfungsvorbereitung startet an den Schulen

Nach vier Wochen Unterbrechung kehren heute die ersten Schüler an ihre Schulen zurück. Los geht es mit den Prüfungsvorbereitungen für die Abiturienten. Am Mittwoch folgen dann die Abschlussklassen an Oberschulen, Berufs- und Förderschulen. Regulären Unterricht gibt es nach Angaben des Kultusministeriums jedoch vorerst nicht. Abiturienten und andere Abschlussklassen sollen in kleinen Gruppen lernen, in denen die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können.

05:11 Uhr | Kretschmer will Senkung der Mehrwertsteuer für Gaststätten

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich für eine Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomiebranche ausgesprochen. Gastronomen brauchten ein Signal, ein "Licht am Ende des Tunnels", sagte er gestern im Polit-Talk von Anne Will in der ARD. Es gehe darum, eine Perspektive auch für andere Bereiche aufzubauen: für Museen, Galerien, Kosmetiker oder Friseure. Das werde nach Anfang Mai - dem Ende der jetzigen Einschränkungen - kommen.

05:00 Uhr | Ab heute gilt die Maskenpflicht

Jeder, der in Sachsen ab heute einkaufen geht, Bus oder Bahn fährt, muss seinen Mund und seine Nase bedecken. Das sieht die ab heute geltende Rechtsverordnung vor. Ab heute kann auch wieder in Bau- und Gartenmärkten eingekauft werden. Außerdem sind Ausflüge und Wanderungen erlaubt, die strikten Ausgangsbeschränkungen wurden aufgehoben. Die Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 20.04.2020 | ab 06:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 20.04.2020 | 19:00 Uhr

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