Meldungen am Sonntag Corona-Ticker Sachsen am 05.04.: Weiterer Todesfall in Altenheim Niesky

In Sachsen haben sich bisher über 3.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, mehr als 30 sind an den Folgen gestorben. Die meisten Todesfälle haben der Erzgebirgskreis und der Landkreis Zwickau zu beklagen.

Altenheim Niesky
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Meldungen am 6. April:

20:41 Uhr | Tageszusammenfassung und Tickerende

Mit dieser guten Nachricht der Feuerwehr Dresden verabschieden wir uns heute von Ihnen. Die Kameraden haben nämlich 70 selbstgenähnte Mundschutze erhalten.

20:02 Uhr | Schwerpunktkontrollen im Bereich der Polizeidirektion Dresden

Die Polizeidirektion Dresden hat am Wochenende im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vier Straftaten registriert und zehn Ordnungswidrigkeiten angezeigt.

Schwerpunkte der Kontrollen seien die Parks und Gärten in Dresden sowie die Naherholungsgebiete in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gewesen. "Im Fokus standen dabei Gruppen mehrerer Personen", hieß es. Unter anderem müssen sich zwei Betreiber einer Gaststätte im Tharandter Wald verantworten, weil sie trotz Verbots geöffnet hatten. Auf einem Campingplatz im Landkreis Meißen wurden 55 Camper aufgefordert, den Platz zu verlassen.

19:38 Uhr | Weiterer Todesfall im Pflegeheim Niesky

In dem unter Quarantäne gestellten Pflegeheim "Abendfrieden" in Niesky ist eine weitere Bewohnerin an den Folgen einer Coronavirus-Erkrankung gestorben. Es handele sich um eine 94 Jahre alte Frau mit Vorerkrankungen, wie der Landkreis vor wenigen Minuten mitteilte. Zuvor war schon eine 91-Jährige gestorben.

Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Landkreis auf vier. 167 Menschen haben sich bisher mit dem Virus infiziert. Eine Person ist in intensivmedizinischer Betreuung.

Altenheim Niesky
In dem Altenheim in Niesky wurden die Maßnahmen nochmals verschärft. Infiziertes, aber symptomfreies Personal darf nicht mehr arbeiten - trotz Personalmangels. Bildrechte: xcitepress/rl

In dem Altenheim wurden die Schutzmaßnahmen erneut verschärft. So dürfen jetzt Mitarbeiter, die positiv getestet wurden, aber noch keine Symptome zeigen, nicht mehr im Heim arbeiten, sondern müssen sich in häusliche Quarantäne begeben. Gestern hieß es noch, dass das Personal so lange arbeiten darf, bis es Symptome zeigt. Man folge damit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, trotz Personalmangels, hieß es weiter.

19:21 Uhr | Sachsen treibt es ins Freie

Zwickau Ausgangsbeschränkung
Eis kaufen mit Abstand - in Zwickau hat das am Sonntag gut geklappt. Bildrechte: Ralph Köhler

Strahlender Sonnenschein hat am Sonntag Tausende Sachsen im ganzen Land nach draußen gelockt. In Parks, Wäldern, Gärten und Innenstädten in Zwickau, Chemnitz, Moritzburg und vielen anderen Orten suchten die Menschen Erholung.

Immer auf der Hut, genügend Abstand zu den Mitmenschen zu halten, was nicht immer ganz einfach ist, vor allem in den Großstädten. Die Polizei war vielerorts unterwegs, um die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren. Eine Bilanz gibt es bislang noch nicht.

Leere A4 Rossauer Berg
Gähnende Leere dagegen auf der A4. Die Aufnahme stammt vom Sonntagnachmittag zwischen der Anschlussstelle Frankenberg und dem Rastplatz Rossauer Wald. Wegen der Ausgangsbeschränkungen dürfen sich Sachsen nur wohnortnah an der frischen Luft aufhalten. Ausflüge sind tabu. Bildrechte: Erik Hoffmann

19:01 Uhr | Fit und kreativ durch den Schultag im Homeoffice

Nachdem wir gestern im Ticker auf eine Internetseite mit tollen Bastel- und Freizeittipps eines Dresdner Hortes hingewiesen haben, flatterte Post von der 102. Grundschule Dresden herein. Darin heißt es: "Bitte schauen Sie auch mal auf die Webseite der 102. Grundschule Dresden. Wir haben eine Seite 'Lernen trotz Corona' eingerichtet. Neben den Kontaktinformationen und den Wochenplänen, haben Lehrer und Sozialteam unter 'Kreativ trotz Corona', 'Fit trotz Corona', 'Clever trotz Corona' und 'Musikalisch trotz Corona' Tipps, Anleitungen und Links für unsere Schülerinnen und Schüler zusammengestellt." Na, das machen wir doch gern.

Und hier ist der Link, damit es in Woche 4 der unterrichtsfreien Zeit keine Langeweile gibt:

18:47 Uhr | Tanz an der Küchenzeile

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. So proben die Künstler der Leipziger Oper seit drei Wochen im Homeoffice. Auch Balletttänzer Luke Francis - der statt an der Stange an der Küchenzeile probt.

18:30 Uhr | Einbrüche in geschlossenen Läden und Gaststätten

Die Polizeidirektion Dresden hat am Wochenende mehrere Einbrüche in Läden, Gaststätten und anderen Einrichtungen verzeichnet, die durch die Corona-Krise bis auf Weiteres geschlossen sind. So drangen unbekannte Täter gewaltsam in die Gaststätte "Rosengarten" am Dresdner Carusufer ein und durchsuchten die Räume. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Aus einem Friseursalon in Meißen wurden Haarschneidemaschinen, Haartrockner, hochwertige Scheren und Kosmetika im Gesamtwert von zirka 3.000 Euro entwendet. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf 2.500 Euro. In Dresden-Kaditz wurde in eine Kindertagesstätte eingebrochen. Auch hier durchsuchten die Diebe mehrere Räume, genaue Angaben zum Schaden gibt es noch nicht.

18:06 Uhr | Zwölf Neuinfizierte im Erzgebirgskreis

Im Erzgebirgskreis gibt es im Vergleich zum Vortag zwölf neue Fälle einer Corona-Infektion, insgesamt sind es jetzt 288. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Je eine Infektion wurde aus Aue-Bad Schlema, Grünhain-Beierfeld, Schneeberg, Stollberg und Thermalbad Wiesenbad gemeldet. In Olbernhau und Marienberg sind es jeweils zwei und in Zwönitz drei Fälle. In Zwönitz gibt es inzwischen 96 Fälle. Die Zahl ist hier wegen der Infektionen in einem Pflegeheim so hoch.

18:00 Uhr | Zusammenstehen in der Krise

Der Kampf gegen Corona macht die Sachsen kreativ. Von Torgau bis ins Erzgebirge, von Schkeuditz bis nach Görlitz überlegen sich die Menschen, wie sie sich gegenseitig in der Krise unter die Arme greifen können.

17:15 Uhr | Karwoche beginnt mit Einschränkungen

Mit dem heutigen Palmsonntag hat die Karwoche begonnen. Bis Ostern erinnern Christen an den Weg Jesu bis zu Kreuzigung und Auferstehung. Nach dem Bericht der Evangelien begrüßte ihn das Volk in Jerusalem beim Einzug in die Stadt mit Palmzweigen. Der Dresdner Dompfarrer Norbert Büchner sagte MDR SACHSEN, in diesem Jahr werde Ostern ein Fest im Kreis der Familie und für viele Menschen auch eine einsame Zeit. Er bedauerte, dass angesichts der aktuellen Einschränkungen der Palmsonntag und das gesamte Osterfest nicht in der Kirche gemeinsam gefeiert werden können.

16:45 Uhr | "Tatort"-Team muss pausieren

Während heute Abend um 20:30 Uhr der neue "Tatort" aus Dresden im Ersten läuft, mussten die Dreharbeiten für den übernächsten Fall abgebrochen werden. Am 10. März waren sie zunächst gestartet, gut eine Woche später war dann erst mal Schluss. Wann es wieder weitergeht, ist derzeit noch unklar.

16:00 Uhr | Diskrepanzen bei den Zahlen

Bei den Zahlen der Corona-Fälle in Sachsen gibt es fortlaufend Diskrepanzen zwischen den Angaben des Ministeriums und den Landkreisen. Hintergrund sind die Meldewege. So gibt es auch Abweichungen bei den Daten zum Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Laut Landratsamt in Pirna hatte der zuständige Notarzt bei einer verstorbenen 82 Jahre alten Frau Covid-19 festgestellt. Die Behörde führt daher seit dem 3. April bereits einen Corona-Todesfall in ihrer Statistik. Laut den Angaben aus dem Gesundheitsministerium gab es in dem Landkreis noch keinen Sterbefall im Zusammenhang mit Corona.

14:36 Uhr | Mehr als 3.000 Infizierte, 34 Todesfälle

Das sächsische Sozialministerium hat soeben die neuen Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach haben sich bisher 3.006 Menschen in Sachsen mit dem Virus infiziert, 34 starben. Diese Zahl dürfte allerdings spätestens morgen überholt sein. Denn in der Liste des Ministeriums sind für den Erzgebirgskreis fünf Todesfälle verzeichnet, der Landkreis selbst hatte gestern Abend die Zahl der Todesfälle auf zehn nach oben korrigiert. Sogenannter Hotspot im Erzgebirge ist die Gemeinde Zwönitz, wo in einem Pflegeheim mehr als 90 Bewohner und Mitarbeiter positiv getestet wurden, sechs Bewohner starben bisher.

Gebäude des Bethlehem-Stifts in Zwönitz.
Im Pflegeheim Bethlehemstift in Zwönitz ist die Lage nach Aussage des Bürgermeisters dramatisch. Sechs Bewohner starben bisher. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Landesweit gibt es im Landkreis Zwickau mit 500 Infizierten die meisten Krankheitsfälle, hier gibt es bisher neun Todesopfer zu beklagen. Die wenigsten Fälle (77) wurden im Landkreis Nordsachsen registriert.

14:16 Uhr | Update: Zweiter Todesfall im Landkreis Nordsachsen

Der Landkreis Nordsachsen hat die Zahl der Todesfälle nach oben korrigiert. Demnach sind bisher zwei Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben.

14:02 Uhr | Vier Neuinfizierte in Chemnitz

Wie Dresden (siehe 13:05 Uhr) meldet auch Chemnitz einen geringen Anstieg von Neuinfektionen. Im Vergleich zum Vortag sind vier Fälle dazugekommen. Die Zahl liegt jetzt bei 147.

14:00 Uhr | Virtueller Marktplatz in Mügeln

In Mügeln sind Firmen und Geschäfte, die wegen der Corona-Krise geschlossen sind, weil sie keine Waren des täglichen Bedarfs anbieten, dennoch für Kunden da. Die Stadt hat diese auf ihrer Homepage zu einem virtuellen Marktplatz zusammengefasst. Darauf sind unter anderem Telefonnummern für individuelle Bestellungen und Anliegen aufgelistet. Auch andere Städte wie Bautzen, Radebeul, Aue oder Annaberg-Buchholz unterstützen auf diese Weise den Einzelhandel vor Ort.

13:37 Uhr | Zehn Todesfälle im Erzgebirgskreis

Im Erzgebirgskreis hat sich die Zahl der Toten deutlich erhöht. Nach Angaben des Landratsamtes sind bisher zehn Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Erkrankung gestorben. Das Sozialministerium hatte zuletzt fünf Fälle gemeldet.

Mit 93 der 276 Fälle liegt der Schwerpunkt weiterhin Zwönitz, wo ein Pflegeheim betroffen ist. Dort gibt es auch die meisten Todesfälle - sechs der zehn.

13:05 Uhr | Minimaler Anstieg in Dresden

In der sächsischen Landeshauptstadt ist erstmals seit Mitte März eine Stagnation der neu gemeldeten Fälle zu verzeichnen. Wie aus den Zahlen der Stadtverwaltung hervorgeht, wurden von gestern zu heute nur drei neue Covid-19-Fälle verzeichnet. Die Zahl liegt jetzt insgesamt bei 448. Es gab keine neuen Einweisungen ins Krankenhaus.

12:31 Uhr | Vier neue Fälle im Landkreis Leipzig

Im Landkreis Leipzig gibt es aktuell 134 besätigte Coronavirus-Fälle. Das sind vier mehr als gestern, wie das Landratsamt am Sonntag mitteilte. Ein Mensch im Landkreis ist bisher an den Folgen der Lungenkrankheit gestorben.

11:56 Uhr | Polizei beendet Partys in Chemitz und Gelenau

Weil sie gegen die sächsischen Ausgangsbeschränkungen verstoßen haben, haben mehrere Personen in Chemnitz und in Gelenau jetzt Strafanzeigen am Hals. Wie die Polizeidirektion Chemnitz am Sonntag mitteilte, wurde kurze nach Mitternacht eine feucht-fröhliche Feier im Chemnitzer Ortsteil Kappel beendet. In einem Mehrfamilienhaus hielten sich drei Männer und eine Frau in einer Wohnung auf, die nur von einem 22-Jährigen bewohnt wird.

In Gelenau wurde laut Polizei am Sonnabend gegen 20:50 Uhr eine Geburtstagsfeier abrupt beendet. Nach einem Bürgerhinweis fanden die Polizisten acht Personen in einem Objekt in der Straße der Einheit vor. Gegen den 38 Jahre alten "Veranstalter" wurde Strafanzeige gestellt, die anderen Gäste nach Hause geschickt.

11:44 Uhr | Schutzmasken für Berlin auf dem Flughafen Leipzig eingetroffen

In Berlin sind zwei Millionen Atemschutzmasken und 300.000 Schutzkittel aus China angekommen. Sie sind am Sonnabend am Flughafen Leipzig/Halle eingetroffen. Die Bundeswehr habe sie dort abgeholt und nach Berlin gebracht, sagte die Berliner Senatssprecherin Melanie Reinsch am Sonntagmorgen. Die Schutzmasken und -kittel sollen ab Montag in Berlin unter anderem an Kliniken, Pflegeheime und die Polizei verteilt werden.

11:30 Uhr | Klicktipp: ARD-Faktenfinder

Gibt es Belege für die Wirkung eines Malaria-Medikaments? Können MNS-Masken allein Corona eindämmen? Der ARD-faktenfinder klärt über Falschmeldungen, Gerüchte und vermeintliche Wundermittel gegen Covid-19 auf.

10:50 Uhr | Unter strengen Auflagen: Aue-Profis trainieren ab Montag wieder

Die Profis des FC Erzgebirge Aue nehmen am Montag wieder das Training auf. Der Fußball-Zweitligist will unter strengen Auflagen im Erzgebirgsstadion erste Einheiten nach der Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie absolvieren. "Uns liegt eine Ausnahmegenehmigung des Sächsischen Innenministeriums sowie des Gesundheitsamtes vor. Wir werden das Training an die gesetzlichen Vorgaben anpassen. An ein geregeltes Mannschaftstraining ist deshalb nicht zu denken", sagte Geschäftsführer Michael Voigt der Deutschen Presse-Agentur.

10:20 Uhr | Wilthen startet Gemeinde-App vorzeitig

Die Gemeinde Wilthen informiert jetzt auch per App über Neuigkeiten aus dem Gemeindegebiet. Der Start der App für Smartphone und Tablet war zunächst für kommendes Jahr geplant gewesen. Wegen der aktuellen Lage werde das Medium nun schon früher genutzt, um Nachrichten so zeitnah wie möglich zu den Bürgern zu transportieren, sagte Kämmerer Stefan Richter auf Nachfrage von MDR SACHSEN. Die App bietet darüber hinaus Informationen zu Veranstaltungen, zu den Öffnungszeiten von Ämtern und Ansprechpartnern in der Verwaltung.

10:00 Uhr | DSC-Volleyballerinnen versteigern Trikots

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC versteigern ab Montag ihre Trikots aus dem Pokalfinale zugunsten des Vereins. Wie der DSC mitteilte, werden die handsignierten Trikos bei Ebay angeboten. Das Startgebot liegt bei jeweils 100 Euro. Die Auktion soll helfen, die wirtschaftlichen Einbußen durch das vorzeitige Saison-Ende auszugleichen.

09:30 Uhr | Zwickau-Vorstand Leege schlägt Strukturreform im deutschen Profifußball vor

Vorstandssprecher Tobias Leege vom FSV Zwickau schlägt zur Verbesserung der finanziellen Situation der Drittligateams einen Zusammenschluss der drei deutschen Profiligen vor. "Ein Problem, dass man nun lösen kann, ist die Ansiedlung der 3. Liga, die als Profiliga konzipiert ist, aber nicht unter dem Dach der DFL agiert", sagte Leege dem Deutschlandfunk. Viele Drittligisten geraten durch die Coronakrise in finanzielle Schieflage, bei einigen droht sogar Insolvenz.

09:07 Uhr | Sachsens Metropolen waren mit Notfallplänen vorbereitet

Die größten Städte in Sachsen waren mit Notfallplänen auf eine Pandemie vorbereitet. In Chemnitz konnte das Gesundheitsamt nach Angaben der Stadt den Pandemieplan "auspacken" und sofort die Umsetzung einleiten. Der Influenza-Pandemieplan, der in Dresden bereits ausgearbeitet war, sehe ein Vorgehen in Phasen vor. Dieses konnte laut Stadt auch in der Corona-Krise angewendet werden.

Auch in Leipzig war anlässlich der Schweinegrippe 2009 ein Pandemieplan ausgearbeitet worden. Er sei nicht eins zu eins auf die aktuelle Situation übertragbar, so das Gesundheitsamt. Bei der Grippe-Epidemie sei etwa zügiger ein Impfstoff verfügbar gewesen. Doch grundsätzliche Strukturen des Pandemieplans seien für die aktuelle Lage übernommen worden.

Steht unser Rettungssystem vor dem Kollaps? Eine Exklusiv-Recherche von MrWissen2go.
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08:46 Uhr | Sachsen sitzen am anderen Ende der Welt fest

Als sich Friedrich, Johannes und Lorenz aus Dresden im Sommer vergangenen Jahres auf den Weg machten, um in Neuseeland nach dem Abi erst mal die Seele baumeln zu lassen, zu arbeiten und das Land der Kiwis zu entdecken, ahnten sie nicht, welche Strapazen sie am Ende erwarteten. Seit zwei Wochen warten sie darauf, wieder in die Heimat fliegen zu dürfen.

08:34 Uhr | Weniger Züge in der Oberlausitz

In der Oberlausitz werden ab heute weniger Züge fahren. Die Länderbahn Trilex schränkt in Absprache mit dem Verkehrsverbund ZVON das Angebot ein und passt die Fahrpläne entsprechend an. In den vergangenen Wochen waren deutlich weniger Fahrgäste unterwegs. Durchschnittlich sitzen derzeit zehn Fahrgäste in einem Zug, so der ZVON. Zwischen Dresden und Görlitz werden die durchgehenden Züge stündlich fahren. Zwei Extra-Verbindungen zwischen Bischofswerda und Görlitz entfallen. Zwischen Dresden und Zittau wird ein zweistündiges Angebot gewährleistet. Für die Strecke Zittau-Großschönau-Seifhennersdorf ist Schienenersatzverkehr alle zwei Stunden eingerichtet.

08:30 Uhr | Wie managt man einen Gassi-Service für Vierbeiner?

08:15 Uhr | Wertstoffhöfe im Landkreis Nordsachsen öffnen schrittweise

In Sachsen öffnen ab morgen die ersten Wertstoffhöfe wieder. Das hat unter anderem der Landrat des Landkreises Nordsachsen, Kai Emanuel, mit Blick auf den bevorstehenden Grünschnitt angekündigt. Er appellierte zugleich an die Einwohner, auf die Abstandsregeln zu achten. Vom 7. bis 9. April 2020 wird von Privathaushalten zunächst nur Grünschnitt angenommen, ab Dienstag nach Ostern dann auch anderer Abfall. Weitere Infos gibt es unter www.kwdz.de.

08:00 Uhr | Pferdesportsaison wird wohl ohne Publikum in Dresden starten

Das Direktorium für Vollblutzucht hat in dieser Woche einen Termin für die diesjährigen Renntage herausgegeben: Demnach fällt der Start in die sächsische Galoppsaison am 1. Mai im Leipziger Scheibenholz aus. Der 1. Renntag in Sachsen soll am 11. Mai in Dresden über die Bühne gehen. Höchstwahrscheinlich aber noch ohne Zuschauer. Das Training in Dresden-Seidnitz wird plan,äßig durchgeführt - wenn auch mit größerem Abstand als normal zwischen Pferden und Jockeys.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp/dk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 05.04.2020 | ab 06:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 05.04.2020 | 19:00 Uhr

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