Gesundheitswesen und Corona Krankenhausgesellschaft: Sachsens Kliniken für zweite Welle gerüstet

Ein Intensivbett auf einer Intensivstation der Uniklinik Dresden. Links neben dem Bett steht eine Herz-Lungen-Maschine, oben befinden sich die ܜberwachungsmonitore für die Vitalfunktionen. Rechts neben dem Bett steht ein Beatmungsgerät und Infusionstechnik.
Blick in die Intensivstation der Uniklinik Dresden. Links neben dem Bett steht eine Herz-Lungen-Maschine, oben befinden sich die ܜberwachungsmonitore für die Vitalfunktionen. Rechts neben dem Bett steht ein Beatmungsgerät und Infusionstechnik. Bildrechte: dpa

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen sieht die Kliniken im Land gut für eine zweite Corona-Welle gerüstet. Es gebe nach wie vor ausreichend Kapazitäten an Intensiv- und Beatmungsplätzen, sagte der stellvertretende Geschäftsführer Friedrich R. München. Die Plätze könnten bei Bedarf sofort aktiviert werden. Aktuell stünden in Sachsen mehr als 500 intensivmedizinische Betten zur Verfügung.

Mangel bei Schutzausrüstung mittlerweile behoben?

Nach Engpässen bei der Schutzausrüstung zu Beginn der Corona-Pandemie zeigte sich München optimistisch. Alle sächsischen Krankenhäuser seien zwischenzeitlich bestrebt gewesen, ihre Vorräte aufzufüllen und vorzusorgen. Er gehe nicht davon aus, dass es bei einer zweiten Corona-Welle zu Engpässen komme. Die Abstimmung zum Corona-Geschehen koordinieren die drei sächsischen Maximalversorgungs-Krankenhäuser. Das sind die Universitätskliniken Dresden und Leipzig sowie das Klinikum Chemnitz.

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 08.08.2020 | ab 09:00 Uhr in den Nachrichten

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