Unglaubliche Vielfalt Die vielen Schwestern der Honigbiene

Weltweit gibt es mehr als 20.000 Bienenarten- nur etwa zehn davon sind Honigbienen. Die anderen werden meist als Wildbienen zusammengefasst, dabei haben sie teils ungewöhnliche Namen. Wir stellen Ihnen hier einige vor:

Insekt
Schöterich Mauerbiene Sie bevorzugt das Singledasein und nistet gern in engen Röhren, zum Beispiel aus Bambus. Sie ist die einzige Wildbienenart, die beim Nestbau auf Zwischenwände zwischen den Brutzellen verzichtet. Bildrechte: IMAGO
Große Wollbiene bei der Pollen- und Nektaraufnahme auf Echtem Lavendel
Garten-Wollbiene Sie gehört zu den größeren Bienenarten. Die Männchen beanspruchen eine geeignete Gruppe von Nahrungspflanzen als ihr Territorium und patroullieren dort unaufhörlich. Alle anderen Bienen werden sofort angegriffen und vertrieben. Diese Kämpfe können sogar tödlich enden. Bei einer weiblichen Wollbiene wollen sie dagegen sofort Sex - und verlieren gleich danach wieder das Interesse. Bildrechte: IMAGO
Insekt
Blutbiene Im Volksmund heißt die Blutbiene auch "Auen-Buckelbiene". Man erkennt sie leicht an ihrem rötlichen Hinterteil. Von ihr gibt es mehrere Arten. Bildrechte: IMAGO
Weissfilzige Blattschneiderbiene (Megachile pilidens)
Weißfilzige Blattschneiderbiene Ihr Name ist Programm: Sie schneidet aus Blättern Stücke heraus, die sie für den Nestbau nutzt. Und sie steht vor allem auf Glockenblumen. Bildrechte: IMAGO
Weibchen der Filzbiene auf einem Stein sitzend
Filzbiene Eine kleine, schwarze Bienenart, die sich zum Schlafen mit ihren Oberkiefern an Pflanzenteilen festbeißt und dann wie tot senkrecht oder waagerecht herunterhängt. Bildrechte: IMAGO
Insekt
Schöterich Mauerbiene Sie bevorzugt das Singledasein und nistet gern in engen Röhren, zum Beispiel aus Bambus. Sie ist die einzige Wildbienenart, die beim Nestbau auf Zwischenwände zwischen den Brutzellen verzichtet. Bildrechte: IMAGO
Eine Biene mit weißen Streifen sitzt in einer gelben Blüte
Weißfleckige Trauerbiene Die weißfleckige Trauerbiene erkennt man gut an ihrer grauen und schwarzen Behaarung. Sie nistet gern an Lehm- und Lösswänden in Sandgruben und Hohlwegen. Die Larven leben als Parasiten von anderen Pelzbienen. Bildrechte: IMAGO
Eine dunkle Biene sitzt in einem lila Blütenkelch
Blaugrüne Keulhornbiene Hier sitzt ein Männchen der blaugrünen Keulhornbiene auf der Blüte des Blutroten Storchschnabels. Ihren Namen verdankt sie ihren keulenförmigen Fühlern. Bildrechte: IMAGO
Knautien-Sandbiene (Andrena hattorfiana)
Knautien-Sandbiene Sie baut ihre Nester, wie der Name schon sagt, vor allem in sandigen Böden. Ihre Nahrungsquelle sind blühende Wildkräuter. 2017 wurde sie vom Arbeitskreis Wildbienen-Kataster zur Wildbiene des Jahres bestimmt. Bildrechte: IMAGO
Eine Biene greift eine kleineres Insekt an
Hahnenfuß-Scherenbiene Hier überrascht eine Hahnenfuß-Scherenbiene eine Gemeine Keulenwespe in deren Nest. Bildrechte: imago/McPHOTO
Wespenbiene
Wespenbiene Die Gattung der Wespenbienen umfasst zahlreiche Arten mit sehr unterschiedlichem Aussehen. Alle sind sogenannte Kuckucksbienen. Sie legen ihr Ei in das Nest des Wirtes, wo die Larve dessen Nachwuchs tötet und sich von deren Proviant ernährt. Bildrechte: IMAGO
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