22.05.2019 | 14:42 Uhr Digitalpakt Schulen: Sachsen sichert unbürokratische Förderung zu

Sachsen hat den Schulen beim Digitalpakt ein unkompliziertes und schnelles Förderverfahren zugesagt. Demnach bekommt jeder Schulträger je nach Schulart und Anzahl der Klassen ein festes Budget. Wie Kultusminister Christian Piwarz am Mittwoch am Rande der Landtagssitzung in Dresden sagte, endet die Antragsfrist am 30. Juni 2020. Bis Ende 2023 kann das Geld ausgegeben werden, so der CDU-Poilitiker.

Detaillierte Planungsunterlagen sind demnach nicht erforderlich. Die Schulen müssen aber ein Medienbildungskonzept und einen Fortbildungsplan für Lehrer vorlegen.

Gemeinsame Förderung auch für freie Schulen

Der Digitalpakt Schule sieht vor, dass der Bund in den kommenden Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro für digitale Geräte und Lernprogramme in deutschen Schulen zahlt. Auf Sachsen entfallen insgesamt 250 Millionen Euro, 225 Millionen kommen vom Bund, den Rest teilen sich das Land Sachsen und die Kommunen. Auch bei Freien Schulen gibt es eine paritätische Beteiligung.

Die Förderung ist vor allem für die digitale Infrastruktur wie Server, Verkabelung und Wlan-Netzwerke gedacht. Aber auch interaktive Tafeln, Displays, Laptops oder Tablets können angeschafft werden. Piwarz versteht den Digitalpakt als "Katalysator für einen Schulentwicklungsprozess".

Quelle: MDR/lam/dpa

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