Parteiinterne Debatte Sachsen-SPD will Diskussion über Ende der Verbeamtung von Lehrern bundesweit

Vor Kurzem hat die SPD in Sachsen der Lehrerverbeamtung im Freistaat Zähne knirschend zugestimmt. Nun gibt es interne Überlegungen, sich davon zu distanzieren.

ein Rotstift liegt auf einem Zettel mit Dax-Werten und Geld
Wie Lehrerinnen und Lehrer adäquat bezahlen: als Beamte, als Angestellte? Sachsens SPD will bei der Lehrerverbeamtung am liebsten den Rotstift ansetzen und die ganz abschaffen. Bildrechte: imago/teutopress

In der sächsischen SPD gibt es offenbar Überlegungen, den Beamtenstatus von Lehrern bundesweit abzuschaffen. Diese Forderung findet sich in einem internen Positionspapier der Partei zur Familienpolitik. Das hat die Programmkommission der SPD zusammengestellt. Darin wird verlangt, dass die Verbeamtung von Lehrern bundesweit abgeschafft wird. Die frei werdenden Gelder sollten unter anderem für mehr Lehrer im Unterricht genutzt werden. In dem Papier steht auch der Vorschlag, Elternbeiträge für den Hort und langfristig auch die Beiträge für die Kita-Betreuung abzuschaffen.

Ab der kommenden Woche will die SPD über diese und andere Forderungen mit ihren Mitgliedern diskutieren. Drei Programmkonferenzen sind geplant. Im Juni will die Partei dann entscheiden, mit welchen Positionen sie konkret in den Landtagswahlkampf ziehen wird.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.02.2019 | 16:00 Uhr

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Zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2019, 16:22 Uhr

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