Automatenknacker am Werk Dresdner zeigt Zivilcourage und wird zusammengeschlagen

An diesem Parscheinautomaten in Dresden wurde der 62-Jährige attackiert.
An diesem Parscheinautomaten in Dresden wurde der 62-Jährige attackiert. Bildrechte: MDR/Tino Plunert

In der Nacht zu Donnerstag ist am Koreanischen Platz in Dresden-Friedrichstadt ein 62-jähriger Mann zusammengeschlagen worden. Wie die Polizei mitteilt, hatte er gegen 1 Uhr zwei bislang unbekannte Täter dabei ertappt, wie sie gerade versucht haben, einen Parkscheinautomaten aufzubrechen. Als er sie darauf ansprach, schlugen sie auf ihn ein und wollten ihn zudem mit einem spitzen Gegenstand stechen. Dabei wurde der Mann an der Hand verletzt.

Als er am Boden lag, durchsuchten ihn die Männer und stahlen sein Handy sowie sein Portemonnaie. Im Anschluss flüchteten sie auf der Schäferstraße in Richtung Hamburger Straße. Bei den Räubern soll es sich um zwei Männer mit südländischem Aussehen gehandelt haben.

Ein zufällig vorbeifahrender libanesischer Autofahrer sah den Verletzten, leistete erste Hilfe und informierte die Polizei. Der 62-Jährige wurde daraufhin in ein Krankenhaus gebracht.

Zeugenhinweise zu den Tätern nimmt die Dresdner Polizei unter der Rufnummer 0351/ 483 22 33 entgegen.

Quelle: MDR/sth/Polizei

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.03.2018 | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden ab 14:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 01. März 2018, 15:04 Uhr

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21 Kommentare

02.03.2018 14:17 Maria A. 21

Was will man anders am Koreanischen Platz erwarten? Da fühlen sich scheinbar Ausländer besonders wohl. Ironie aus: Wenn es auch vielen Ansässigen, besonders den älteren, schwer fällt, sich daran zu gewöhnen: Die Zeiten des miteinander Diskutierens bei Missverständnissen und Konflikten in Deutschland sind leider vorüber, die Hemmschwelle zur Gewalt ist spürbar gesunken.

02.03.2018 11:27 w.a. 20

W.A. an Mediator Immer wieder lustig ihre Kommentare. Hier im Artikel zweifeln sie an "Die Täterbeschreibung ist ziemlich vage". Im Kommentar vom Mdr Thüringen über den Brand in Mühlhausen sind sie sich sicher wo die Täter herkommen. Man kann auch sagen sie sind Unglaubwürdig. Ich habe sie schon oft darauf hingewiesen, nicht immer mit zweierlei Mass zu messen, aber es scheint zwecklos zu sein. Straftat bleibt Straftat egal ob von Linken, Rechten,Asylanten oder sonst wem. Ich hoffe sie können mir folgen, legen sie bitte ihre Einseitigkeit in der Beurteilung der Fakten ab wenn sie hier noch ernst genommen werden wollen. Denken sie bitte auch an ihren Nicknamen was der aussagt.

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02.03.2018 10:45 Martina 19

Ich bin vor 4 Jahren in Dresden zugezogen aus dem Westen und Dresden war mal eine anständige Stadt. Jetzt gibt es hier im Osten auch die Auswüchse, die man im Westen schon lange kennt, gegen welche sich die Einheimischen im Osten gewährt haben, aber ausgelacht und beschimpft wurden. Verantwortlich sind somit letztendlich die Gutsmenschen und Wortverdreher.

02.03.2018 10:31 mare nostrum 18

@ 14

"Deutschland geht vor die" braunen "Hunde".
Ganz dieser ehrenwerten Meinung.

02.03.2018 07:46 Mediator 17

Der MDR Artikel beschreibt etwas, was es in unserem Land schon seit Jahrzehnten gibt, aber selbstverständlich sind manche Kommentatoren, obwohl die Täterbeschreibung doch ziemlich vage ist, der Meinung, dass man unterschwellige fremdenfeindliche Ressentiments schüren muss.

Getreu dem Motto <ich mach die Lüge ein wenig dicker, weil sich sonst keiner darüber aufregt> behauptet der Nutzer Gerd(2) gleich einmal großspurig, dass es keine Freiheiten mehr in unserem Land gibt und dass angeblich immer die <gleiche Sorte Täter> solche Straftaten begeht.

Nur blöd, dass Gerd in unserem Land so ziemlich alle Freiheiten hat die unsere Gesetze zulassen. Er darf sogar da sLand verlassen, ohne eine Kugel in den Rücken zu bekommen. Das ist doch im Vergleich zur DDR schon ein massiver Freiheitsgewinn. Weiterhin kritisiert er in einem öffentlich rechtlichem Medium unser Land ohne angst abgeholt zu werden. Irgendwie scheint Gerd doch einige Freiheiten zu genießen.

02.03.2018 06:33 S 16

Zivilcourage ist ja gut und schön - aber in der heutigen Zeit ist wohl leider davon abzuraten! Vorallem wenn man "alleine" unterwegs ist. Ganz egal, ob es sich um Automaten oder Menschen handelt! Lieber ruft man die Polizei und/oder Notruf. Die eigene Sicherheit hat immer Vorrang und niemand "sollte" sinnlos den Helden spielen! Denn niemand weiß, wie skrupellos oder brutal die Täter sein können.

01.03.2018 22:02 Morchelchen 15

Wo früher Scham die Folge gewesen wäre, wird jetzt einfach zugeschlagen. Und dann der Mann noch beraubt, der die Täter ertappt hat. Und da sollen Anwohner Dealer am Wiener Platz zum Weggehen auffordern? Ehrlich? Weil scheinbar sogar die Polizei damit überfordert ist? Was wird denn dort die Folge sein, ob es beim Zusammenschlagen bleiben wird oder man vielleicht doch gleich zusticht? Was für eine makabere Aufforderung in diesen Zeiten...
Denn wo sind wir nur hin gekommen?

01.03.2018 21:30 Corinna 14

Recht hat er gehabt: Deutschland geht vor die Hunde und ca. 87 Prozent schauen weg. Aber "mit spitzen Gegenstand stechen", dass ist die "Sprache", die neu aufgekommen ist. Wer alles hat sich dafür eingesetzt, dass es soweit nun kam?

01.03.2018 18:58 Eilert M. 13

@1, "Volksvertreterin":
Um dem Libanesen dankbar zu sein, muss man kein Satiriker sein.

Er hat Erste Hilfe geleistet. Das macht selbst nicht jeder Deutsche. Viele gehen einfach weiter.

01.03.2018 18:54 mattotaupa 12

@#2: "und wieder und wieder die gleiche Sorte, schlimm" schließen sie die typen, die in wurzen ne schwangere geschlagen und beleidigt haben, mit ein in ihre aussage? irgendwie scheint die grenze zwischen zivilisiert und halt evolutionäre nicht ganz so weit mitgekommen nicht zwischen ethnien, sondern großteils innerhalb des männlichen teils der bevölkerung dieses planeten zu verlaufen. immerhin schließt die sächsische polizei in wurzen nach dem spruch "wollen keine ausländerbabies" nichts aus ... erstaunlich. kenne übrigens auch (ost)deutsche, die verdammt südländisch aussehen. also mal ermittlungen abwarten, wenn es denn in beiden fällen welche gibt.