Luftbilder Einweihung Waldschlößchenbrücke Dresden
Bildrechte: MDR/Tobias Knauf

Chronik Der lange Weg bis zur Waldschlößchenbrücke

Die ersten Pläne für eine Elbquerung stammen bereits aus dem 19. Jahrhundert. Sie wurden aus unterschiedlichen Gründen immer wieder verworfen. Der jetzige Plan zum Brückenbau geht auf das Jahr 1994 zurück. Seitdem wird um die Brücke gestritten. 2009 war sie Anlass für das Welterbe-Komitee der UNESCO, das Elbtal von der Welterbeliste zu streichen. Hier die Chronik.

Luftbilder Einweihung Waldschlößchenbrücke Dresden
Bildrechte: MDR/Tobias Knauf

1994-2000: Vom Verkehrskonzept zum ersten Spatenstich

Januar 1994

Die Stadt Dresden stellt in einem Verkehrskonzept die Notwendigkeit einer weiteren Elbquerung fest. Unklar ist noch, ob dies durch einen Tunnel, eine Brücke oder mehrere Brücken geschehen soll. Die Proteste gegen einen Brückenbau werden vor allem mit der Sorge um Umwelt und Kostenexplosion begründet.

15. August 1996

Der Stadtrat beschließt den Bau einer einzigen Brücke in der Höhe des Waldschlößchens. Ein von der PDS angestrebter Bürgerentscheid für den Bau mehrerer kleinerer Brücken kam trotz Sammlung von 23.000 Unterschriften aufgrund eines Stadtratsbeschlusses nicht zustande.

Dezember 1997

Der Brücken-Entwurf eines Berliner Architekten- und Ingenieurbüros geht aus einem Wettbewerb als Sieger hervor und bis heute gültig.

29. November 2000

Oberbürgermeister Herbert Wagner setzt den ersten Spatenstich für den Bau der Waldschlößchenbrücke, obgleich das Planfeststellungsverfahren wegen Überschreitung der Lärmschutzgrenzen gescheitert war.