28.02.2020 | 12:09 Uhr Corona-Schutzmaßnahmen bei Bob-WM in Altenberg

Francesco Friedrich und Thorsten Margis fahren in der Bahn.
Bildrechte: dpa

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat Maßnahmen gegen eine mögliche Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-Cov-2 bei der Bob- und Skeleton-WM in Altenberg gestroffen. Wie das Landratsamt mitteilte, wird bei den Einlasskontrollen auf Personen mit möglichen Symptomen geachtet. Außerdem werden die Personaldaten von Besuchern erfasst, die am Wochenende mit einer Tageskarte an die Bobbahn im Kohlgrund kommen. Sportler, Betreuer, Funktionäre und alle Medienvertreter wiederum müssen einen Fragebogen ausfüllen.

In dem Formular müssen die Befragten bestätigen, dass sie sich in den vergangenen 14 Tagen nicht in Risikogebieten in China, Iran, Italien und Südkorea aufgehalten haben, keinen Kontakt mit infizierten Personen hatten und auch keine Symptome wie Husten, Fieber, Atemnot aufweisen.

Das Landratsamt begründet die Maßnahmen mit der Internationalität der Wettkämpfe. Ziel sei, die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit dem Coronavirus im Umfeld der WM und eine Ausbreitung des Virus in der Region zu verringern. Bei den Weltmeisterschaften in Altenberg vom 17. Februar bis 1. März sind auch Bob- und Skeletonpiloten aus einigen der genannten Risikoländer am Start. In Sachsen gibt es bislang keine bestätigten Infektionsfälle mit Sars-Cov-2.

Quelle: MDR/stt/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio| 28.02.2020 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

0 Kommentare

Mehr aus Dippoldiswalde und Sebnitz

Mehr aus Sachsen