Einsatzszenario Einsatzkräfte proben in Sebnitz für den Ernstfall

Zwei Polizisten bei einer Übung. Sie sind schwer bewaffnet und tragen neben den Gewehren auch Einsatzhelm, Schutzweste und Sturmhaube.
Mit schwerer Bewaffnung trainierten Polizisten ein an einen Amoklauf angelehntes Einsatzszenario. Bildrechte: Marko Förster

Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Katastrophenschutz haben am Sonnabend in Sebnitz einen Großeinsatz geübt. Wie die Polizei MDR SACHSEN mitteilte, wurde in einem leerstehenden Tagungsgebäude auf der Endlerkuppe ein mögliches Amokszenario simuliert. In dem Gebäude hatten sich demnach mehrere mit Pistole und Messer bewaffnete Täter verschanzt. Die Einsatzkräfte hatten die Aufgabe, die lebensgefährliche Situation zu entschärfen, die Täter unschädlich zu machen und verletzte Personen zu bergen.

An der Übung waren laut Polizeisprecher Lukas Reumund 160 Einsatzkräfte beteiligt, davon 80 Beamte der Polizei. Rettungsdienste und Polizei waren in Sebnitz und Umgebung mit Blaulicht und Sirene unterwegs. Die an der Übung beteiligten Polizisten waren mit teils schwerer Schutzausrüstung sowie Maschinenpistolen und Gewehren im Einsatz. Eine reale Gefahr habe nicht bestanden, betonte der Polizeisprecher.

Bei einer Übung reanimieren ein Mann und eine Frau eine auf dem Boden liegende Person. Im Hintergrund stehen zwei Feuerwehrmänner.
Bei der Übung hatten die Einsatzkräfte der Rettungsdienste die Aufgabe, verletzte Personen zu bergen und anschließend zu versorgen. Bildrechte: Marko Förster

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.09.2020 | 13:00 Uhr in den Nachrichten

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