Einschalten! ARD startet "Ranger"-Reihe aus der Sächsischen Schweiz

Die Sachsen lieben das Elbsandsteingebirge sowieso, nun könnten ein paar weitere Fans dazukommen. Die ARD startet am Freitag den Zweiteiler "Der Ranger" und setzt damit die Sächsische Schweiz eindrucksvoll in Szene. Vielen Fans der Serie "In aller Freundschaft - die jungen Ärzte" dürfte der Hauptdarsteller ziemlich bekannt vorkommen.

Dreharbeiten in der Sächsischen Schweiz zur neuen MDR-Filmreihe rund um Ranger Jonas Waldek.
Gestern noch Assistenzarzt Ben Ahlbeck - heute Ranger. Philipp Danne hat den Klinikalltag mit einem Job an der frischen Luft getauscht. Bildrechte: MDR/Bibiana Barth

Die warme Abendsonne, wildromantische Felsformationen - die Macher des Fernsehfilms "Der Ranger", geben sich alle Mühe, dieses Fleckchen Erde - bekannt als Sächsische Schweiz - von seiner schönsten, manchmal fast ein bisschen kitschigen Seite zu zeigen. Mittendrin der, der dem Film seinen Namen gibt: der Ranger, gespielt von Philipp Danne.

Die Story: Nachdem der "Ranger" die letzten Jahre in Kanadas Wäldern herumstromerte, zieht es Jonas Waldek zurück in seine Heimat - die Sächsische Schweiz. Und dort tut der alte Neue nichts Geringeres als Tiere und Landschaft zu retten. Nebenbei muss er sich auch noch mit einem fiesen Unternehmer auseinandersetzen, der statt Naturschutz nur seinen Kontostand im Kopf hat.

Region hofft auf positive Außenwirkung

Gedreht wurde im Sommer quer durch die Sächsische Schweiz - auf eher ungewohntem Filmterrain. Die Nationalparkverwaltung achtete penibel darauf, dass Schongebiete nicht gestört wurden. Hier in der Region ist der "Ranger" dennoch gern gesehen, auch weil die Touristiker hier sich von dem Film einiges versprechen.

Wir erhoffen uns natürlich, dass zu unserer klassischen Werbung, die wir als Tourismusverband durchführen, dass dieses auch zusätzliche Gäste in unsere Region bringt. Und da bin ich ganz gespannt, weil die ARD auch in der Schweiz und in Österreich geschaut wird. So kann man davon ausgehen, dass der deutschsprachige Raum einen zusätzlichen Push bekommt.

Klaus Brähmig Tourismusverband Sächsische Schweiz

Am Freitagabend gibt es den Kurztrip in die Sächsische Schweiz in der ARD. Zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr zeigt der "Ranger" was er- und vor allem die Sächsische Schweiz so zu bieten haben.

Ich würde mich freuen, wenn es der neue deutsche Heimatfilm würde, der erstmals in einer Region Sachsens angesiedelt, und nicht in München oder Bayern. Wenn der Zuschauer das als solches empfindet wäre das eine große Ehre.

Jana Brandt Chefin Fernsehspiel

Bonusmaterial

Bilder von den Dreharbeiten Der Ranger Jonas Waldek

Ranger Jonas Waldek an seinem Lieblingsplatz im Wald - zwei Bäume, die sein Vater für ihn und seinen bereits verstorbenen Bruder Frank gepflanzt hat
Ranger Jonas Waldek an seinem Lieblingsplatz im Wald - zwei Bäume, die sein Vater für ihn und seinen bereits verstorbenen Bruder Frank gepflanzt hat. Bildrechte: Degeto
Ranger Jonas Waldek an seinem Lieblingsplatz im Wald - zwei Bäume, die sein Vater für ihn und seinen bereits verstorbenen Bruder Frank gepflanzt hat
Ranger Jonas Waldek an seinem Lieblingsplatz im Wald - zwei Bäume, die sein Vater für ihn und seinen bereits verstorbenen Bruder Frank gepflanzt hat. Bildrechte: Degeto
Im Wald begegnet Jonas der Wolfsbiologin Emilia Graf. Sie versieht den Wolf mit einem Peilsender, um seine Route besser verfolgen zu können
Im Wald begegnet Jonas der Wolfsbiologin Emilia Graf. Sie versieht den Wolf mit einem Peilsender, um seine Route besser verfolgen zu können. Bildrechte: Degeto
Vor der Rangerstation tauschen sich Ranger Jonas und Biologin Emilia über eine mögliche Zukunft der Wölfe im Nationalpark aus. Dabei geht es zugleich auch um die Frage der Zukunft der Biologin - kann sie sich vorstellen, längere Zeit in der Sächsischen Schweiz zu bleiben? Jonas könnte ihre Hilfe gebrauchen
Vor der Rangerstation tauschen sich Ranger Jonas und Biologin Emilia über eine mögliche Zukunft der Wölfe im Nationalpark aus. Dabei geht es zugleich auch um die Frage der Zukunft der Biologin - kann sie sich vorstellen, längere Zeit in der Sächsischen Schweiz zu bleiben? Jonas könnte ihre Hilfe gebrauchen. Bildrechte: Degeto
Bei einem riskanten Klettermanöver rettet Jonas Tim Nollau, dem Sohn des Unternehmers Karl Nollau, das Leben
Bei einem riskanten Klettermanöver rettet Jonas Tim Nollau, dem Sohn des Unternehmers Karl Nollau, das Leben. Bildrechte: Degeto
Ausgelassene Stimmung bei den Waldeks. Rike, ihr Sohn Lukas und der Ranger Jonas spielen Basketball
Ausgelassene Stimmung bei den Waldeks. Rike, ihr Sohn Lukas und der Ranger Jonas spielen Basketball. Bildrechte: Degeto
Die Biologin Emilia versorgt eine verletze Wölfin, die sie unterhalb des Affensteins im Nationalpark Sächsische Schweiz gefunden hat
Die Biologin Emilia versorgt eine verletze Wölfin, die sie unterhalb des Affensteins im Nationalpark Sächsische Schweiz gefunden hat. Bildrechte: Degeto
Christoph hat private Probleme und vergräbt sich seither nur noch in die Arbeit. Jonas möchte ihm gerne helfen und versucht, seinen Kollegen und Freund zu unterstützen, doch der blockt ab
Christoph hat private Probleme und vergräbt sich seither nur noch in die Arbeit. Jonas möchte ihm gerne helfen und versucht, seinen Kollegen und Freund zu unterstützen, doch der blockt ab. Bildrechte: Degeto
Ausgelassene Stimmung auf dem Hoffest der Familie Waldek. Als Emilia Jonas auf die Tanzfläche zieht, stoßen er und Schwägerin Rike versehentlich zusammen. Sie tauschen Blicke aus, die beide kurzfristig irritieren
Ausgelassene Stimmung auf dem Hoffest der Familie Waldek. Als Emilia Jonas auf die Tanzfläche zieht, stoßen er und Schwägerin Rike versehentlich zusammen. Sie tauschen Blicke aus, die beide kurzfristig irritieren. Bildrechte: Degeto
Christoph, Kai, Jonas und Monika (v.l.n.r.) lassen vor der Rangerstation bei Sächsischer Kartoffelsuppe ihre Suche nach der verlorenen Pachturkunde Revue passieren
Mit allen Mitteln will Unternehmer Karl Nollau Jonas dazu bringen, seinen Bergbauplänen nicht länger im Wege zu stehen und droht ihm damit, das Sägewerk der Familie zu schließen. Der Interessenskonflikt entwickelt sich zur existentiellen Bedrohung für die Waldeks. Bildrechte: Degeto
Mit allen Mitteln will Unternehmer Karl Nollau Jonas dazu bringen, seinen Bergbauplänen nicht länger im Wege zu stehen und droht ihm damit, das Sägewerk der Familie zu schließen. Der Interessenskonflikt entwickelt sich zur existentiellen Bedrohung für die Waldeks
Christoph, Kai, Jonas und Monika (v.l.n.r.) lassen vor der Rangerstation bei Sächsischer Kartoffelsuppe ihre Suche nach einer verlorenen Pachturkunde Revue passieren. Bildrechte: Degeto
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Bildergalerie Dreharbeiten "Der Ranger" in der Sächsischen Schweiz

Dreharbeiten in der Sächsischen Schweiz zur neuen MDR-Filmreihe rund um Ranger Jonas Waldek.
Der aus der Serie "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" bekannte Philipp Danne tauscht für seine neue Rolle den Arztkittel gegen die Outdoor-Kluft. Bildrechte: MDR/Bibiana Barth
Dreharbeiten in der Sächsischen Schweiz zur neuen MDR-Filmreihe rund um Ranger Jonas Waldek.
Der aus der Serie "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" bekannte Philipp Danne tauscht für seine neue Rolle den Arztkittel gegen die Outdoor-Kluft. Bildrechte: MDR/Bibiana Barth
Dreharbeiten in der Sächsischen Schweiz zur neuen MDR-Filmreihe rund um Ranger Jonas Waldek.
Ranger Jonas Waldek kehrt nach fünf Jahren in seine Heimat zurück. Dort muss er es unter anderem mit einem Unternehmer aufnehmen, der im Nationalpark Bergbau betreiben will. Bildrechte: MDR/Bibiana Barth
Dreharbeiten in der Sächsischen Schweiz zur neuen MDR-Filmreihe rund um Ranger Jonas Waldek.
Gedreht wurde bis Ende Juli teils mit tierischen Spielpartnern … Bildrechte: MDR/Bibiana Barth
Dreharbeiten in der Sächsischen Schweiz zur neuen MDR-Filmreihe rund um Ranger Jonas Waldek.
… und mitten im Nationalpark. Allerdings unter Auflagen: Der Sachsenforst achtete penibel darauf, dass Schonungen nicht betreten wurden. Bildrechte: MDR/Bibiana Barth
Dreharbeiten in der Sächsischen Schweiz zur neuen MDR-Filmreihe rund um Ranger Jonas Waldek.
Liza Tschirner (r.) spielt Biologin Emilia Graf. Die Sächsische Schweiz ist für die Schauspielerin absolutes Neuland. "Ich kannte es gar nicht und als ich es gegoogelt habe, war ich komplett fertig, weil ich nicht wusste, dass es sowas hier in Deutschland gibt. Fahrt in die Sächsische Schweiz Leute!" Bildrechte: MDR/Bibiana Barth
Dreharbeiten in der Sächsischen Schweiz zur neuen MDR-Filmreihe rund um Ranger Jonas Waldek.
Wer das nicht schafft: Ende des Jahres sind zweimal 90 Minuten im Ersten zu sehen. Bildrechte: MDR/Bibiana Barth
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Quelle: MDR/dk/Susann Schädlich

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 22.11.2018 | 19:00 Uhr

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Zuletzt aktualisiert: 23. November 2018, 16:52 Uhr

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10 Kommentare

25.11.2018 10:10 Kommentar einer echten Rangerin 10

Liebe Kritiker dieses Films, eines vorneweg:
Ich selbst habe 7 Jahre (2008-2015) als Arberrangerin im Naturpark Bayerischer Wald gearbeitet, bin also Fachfrau.
Mein Fazit: Der einzige Fehler des Films ist, dass der Ranger als Nationalpark - Ranger sich nicht mit Unternehmern rumärgern müsste. Als engagierter Naturpark-Ranger müsste er das aber hin und wieder schon!!! Und: Es gibt genug Jäger, die nur rumballern! - Siehe Luchsmorde (auch mit Schrot!) im Bayerischen Wald!

24.11.2018 18:42 Sam 9

Ich finde es schade das es wieder so viele Zuschauer gibt die einen Film wieder so zerpflücken und sich an einem zahmen Wolf stoßen oder an einem Ranger den es in der sächsichen Schweiz nicht geben darf. Was ist mit alle den unrealistischen Krimis die uns täglich zu Hauf vorgesetzt werden. Ein herumbalernder Till Schweiger ist mindesten so unrealistisch wie ein zahmer Wolf der vor seinen Jägern stehen bleibt.
Schön das mal wieder etwas für die ganze Famile produziert wurde, ich hoffe es werden noch viele Filme folgen.

24.11.2018 16:40 Hippiehooligan 8

@Hannelore
Warum sollte der Film mit sächsischem Dialekt gedreht werden? Welchen würdest du denn dann konkret nehmen? Leipziger? Chemnitzer? Zittauer? Ich bin selbst auch Sachse, spreche aber als Nordostsachse keinen der als typisch sächsisch geltenden Dialekte und will deshalb nicht, dass mir nach 2 Stunden Film die Ohren bluten...

24.11.2018 15:40 Naturschützer 7

Eine unrealistische Geschichte und Gesellschaftsverdummung!
Ein angeblich wilder Kuschelwolf, der nicht gefährlich ist und stehen bleibt. Eine Horde wildgewordener Jäger, die mit Schrotflinten auf Wolfsjagd gehen. Ein Ranger, der als Retter der Natur und Menschheit dargestellt wird. Alles erfundene und (bewusste?) Manipulation der Massen.
1. Ranger in der dargestellten Art gibt es in Deutschland nicht. In alten Filmen war es wenigstens noch ein Förster.
2. So ein Wolf, der vor Menschen keine Angst hat, wäre gefährlich, da er keine natürliche Scheu mehr hätte.
3. Jäger als wildernde Horde und auch auf geschützte Tiere gibt es hier nicht. Vielleicht in USA oder Osteuropa oder in einem unzivilisiertem Land.
4. Mit Schrot erlegt man nicht so große Tiere!
5. Jäger in Deutschland sind allesamt STAATLICH GEPRÜFTE NATURSCHÜTZER! Hegen und Pflegen und ballern nicht wild um sich. Das Erlegen von Tieren ist nur ein kleiner Teilaspekt!
6. Recherchieren Sie besser und mitmehr Realität!

24.11.2018 15:12 Kuno 6

Ja, wieder ein Film für Weihnachten, man kann ihn sich schenken. Und dann wieder die typisch oberlehrerhaft Wolfskunde. Wozu mußtedas sein?
Dazu der pööööse Unternehmer, der nur Geld verdienen will. Welch uncooler Verhalten.
Nur gut, dass die Landschaftsaufnahmen etwas Freude brachte.

24.11.2018 13:57 Klaus Rümel 5

Enttäuschend! Bunte und kunterbunte Bildchen. Kaum HD-Qualität. Den vorigen Kritiken schließe ich mich an. Einfach nur schade für Ende 2018...
Tolle Sendungen über die Sächsische Schweiz in exzellenter Bild-Qualität hat der MDR seit vielen Jahren produziert. z.B. "Biwak".
Die hätten sich die Macher vom "Ranger" vorher mal ansehen sollen!

24.11.2018 12:03 Hannelore Kretschmer 4

"Ich würde mich freuen, wenn es der neue deutsche Heimatfilm würde, der erstmals in einer Region Sachsens angesiedelt, und nicht in München oder Bayern. Wenn der Zuschauer das als solches empfindet wäre das eine große Ehre."

sagt Jana Brandt Chefin Fernsehspiel

Und warum ist es der "sächsische Heimatfilm" nicht wert, mit sächsischem Dialekt gedreht zu werden? ! Können dazu nicht sächsische Schauspieler genommen werden, denen man wenigstens dann die an den Haaren herbei gezogene Story etwas abkauft?
Wissen Sie, warum ich als Sächsin gern bayerische Serien, wie den "Bergdoktor" oder "Lena Lorenz" sehe? - wegen des herrlichen Dialekts, der in diese Natur passt!!
Schade, dass es der sächsische Dialekt nicht wert ist, in der ARD laufen zu lassen.
Ich konnte mich nicht mit diesem Film identifizieren. Schade.

24.11.2018 08:41 Hippiehooligan 3

Da kriegen manche einfach wieder ihren Hals nicht voll. Ich weiß nicht, warum eine häufig komplett überlaufene Naturregion mit so einem Film auch noch länderübergreifend beworben werden muss...

23.11.2018 22:12 Günter Böhm 2

Einfach klasse!
Unsere neue Lieblingsserie. Lange haben wir Forsthaus Falkenau vermisst, aber dieser Seriensta
rt macht Hoffnung auf mehr!!!

23.11.2018 21:12 Claudia Friedrich 1

Die Sendung läuft noch und die Enttäuschung ist groß. Ein scheuer Wolf, der artig vor einer Horde Jägern stehen bleibt. Kletterer, die in Wanderschuhen klettern und sich auf dem Gipfelkopf mit einer dünnen Knotenschlinge festmachen. Ortskundige Zuschauer schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, weil der Gamrig plötzlich im Kirnitzschtal steht... Kann man solche Sendungen nicht einmal etwas realitätsnaher gestalten? Fazit: Lieblingssendung wird es nicht...

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