Ein rot-weißer Hubschrauber der Luftrettung fliegt in der Luft
Bildrechte: Marko Förster

Sächsische Schweiz Bergwacht und Luftrettung helfen verletztem Wanderer

Ein rot-weißer Hubschrauber der Luftrettung fliegt in der Luft
Bildrechte: Marko Förster

Am Sonntag musste die Bergwacht in der Sächsischen Schweiz einen verletzten Wanderer retten. Der Mann soll nach Reporterangaben beim Sprung von einer etwa zwei Meter hohen Felskante umgeknickt sein und sich verletzt haben. Die Bergwachten Sebnitz und Bad Schandau wurden alarmiert. Die Teams kamen von zwei Seiten, da die genaue Unfallstelle im Kleinen Zschand zunächst nicht bekannt war. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Mann bereits erstversorgt, da ein Kamerad der Bergwacht, der auch ausgebildeter Arzt war, zufällig in der Nähe klettern war. Beim Abtransport des Verletzten kam erschwerend hinzu, dass viele Wege zum Unfallort durch die letzten Sturmschäden noch versperrt waren. Da der Weg zum nächsten Rettungsfahrzeug zu lang gewesen wäre, wurde zusätzlich die Luftrettung alarmiert. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.

Die Bergwacht und die Luftrettung hatten erst am Freitag und Samstag zusammen den Ernstfall geprobt. Diese gemeinsamen Übungen finden einmal jährlich statt.

Bereits 14 Einsätze für Bergwacht im Elbsandsteingebirge dieses Jahr

Die Bergwacht in der Sächsischen Schweiz musste seit Januar schon 14 Mal ausrücken. Die Zahl der Einsätze steigt jährlich, berichtet DRK-Pressesprecher im Gespräch mit MDR SACHSEN. Ein tragischer Fall ereignete sich Ende März, als eine 72-Jährige vom Felsen Gamrig aus 30 Meter in die Tiefe stürzte und starb. Auch im Zittauer Gebirge mussten die Helfer schon ausrücken. Dort ist am Wochenende ein 68-Jähriger beim Klettern zehn Meter in die Tiefe gestürzt.

Quelle: MDR/Marko Förster/cb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.03.2019 | 18:00 Uhr in den Nachrichten

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Zuletzt aktualisiert: 01. April 2019, 14:59 Uhr

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