13.07.2020 | 09:45 Uhr Sanierung historischer Bahnbrücke bei Sebnitz verzögert sich

Ein roter Triebwagen fährt über eine Nebenbahnstrecke.
Nationalparkbahn der Linie U28 Bildrechte: Schmidt - VVO

Die Rekonstruktion der historischen Stahlbrücke der Bahnstrecke zwischen Sebnitz und dem nordböhmischen Rumburk verzögert sich. Grund sind laut einem tschechischen Medienbericht coronabedingte Lieferprobleme, so bei Brückenlagern aus Italien. Der ab September geplante dreimonatige Austausch der Tragkonstruktion verschiebe sich auf April kommenden Jahres. Damit werde die Strecke auch erst im kommenden Jahr vorübergehend gesperrt, hieß es.

Grenzüberschreitende Züge bis Bad Schandau

Das 1904 erbaute Eisenbahn-Viadukt bei Vilémov ist 217 Meter lang. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Streckenabschnitt zwischen Dolní Poustevná und Sebnitz unterbrochen. Seit 2014 rollt wieder der grenzüberschreitende Bahn-Verkehr. Dort ist die Nationalparkbahn unterwegs, die von Děčín über Bad Schandau und Sebnitz nach Rumburk fährt. Der Verkehrsverbund Oberelbe teilte auf Anfrage mit, die Bauarbeiten sollen voraussichtlich von April bis Juni kommenden Jahres mit einer Vollsperrung des Streckenabschnittes nachgeholt werden. Der VVO bestellt den Verkehr auf deutschem Gebiet.

Quelle: MDR/tk/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.07.2020 | 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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