18.12.2019 | 20:39 Uhr Neuer Rettungsschacht für Besucherbergwerk Zinnwald

Das Besucherbergwerk Zinnwald bekommt einen neuen Notausgang. Bereits seit Juni laufen die Arbeiten, die jetzt bald abgeschlossen sein sollen. Rund eine Viertelmillion Euro wurden vom Land und der Stadt Altenberg dazu zur Verfügung gestellt.

Sicherheit im Fokus

Bisher verfügt das Besucherbergwerk über einen Notausstieg. Das Sächsische Oberbergamt hatte jedoch festgestellt, dass das nicht den Sicherheitsvorschriften genüge. Etwa einen Kilometer vom Mundloch entfernt wird deswegen ein weiterer Ausstieg erschlossen. Für eine Viertelmillion Euro wird ein alter Haspelschacht saniert. "Das heißt, die Fahrten und Bühnen zu erneuern, damit man durch den Schacht hinaufsteigen kann", so Christoph Schröder vom Museum. Hinzu kommt die Elektroinstallation und im Frühjahr soll auch die Kaue, das Schutzhaus über dem Schacht, wieder aufgebaut werden.

Bergung aus der Tiefe

Der Rettungsschacht liegt am Ende des Zinnwalder Tiefen Bünaustollens. Aus 76 Metern gelangt man über 16 Leitern ins Freie. Die Leitern können seitlich weggeklappt werden, sodass Verletzte oder Geschwächte Personen über eine Winde hinaufgezogen werden können, erklärt Schröder. Die alten Holzkonstruktionen im Haspelschacht waren verrotet und wurden durch neue aus verzinktem Stahl ersetzt.

Quelle: MDR/fg/ap

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 18.12.2019 | 19:00 Uhr

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