19.09.2019 | 06:12 Uhr Sanierung der Kernforschungsreaktoren Rossendorf abgeschlossen

Forschungsreaktor des Zentralinstituts für Kernforschung Rossendorf.
Blick auf den ehemaligen Forschungsreaktor des Zentralinstituts für Kernforschung Rossendorf. Bildrechte: imago/Ulrich Hässler

Nach gut zwei Jahrzehnten ist die Sanierung der ehemaligen Kernforschungsreaktoren in Dresden-Rossendorf abgeschlossen. Das Gelände wird am Donnerstag offiziell aus der atomrechtlichen Aufsicht entlassen. Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt überreicht am Nachmittag einen entsprechenden Bescheid an Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange. Damit ist amtlich, dass es keine Rückstände des DDR-Reaktors mehr gibt und auch keine radioaktive Strahlung über dem natürlichen Niveau.

Mit diesem historischen Tag haben wir das angestrebte Ziel der 'Grünen Wiese' auf dem Gelände des ehemaligen Rossendorfer Forschungsreaktor erreicht. Die Fläche steht wieder dem Forschungsstandort für eine freie Nutzung zur Verfügung.

Dr. Dietmar Schlösser Direktor des VKTA

1993 war die Stilllegung der Anlagen beschlossen worden. Sechs Jahre später rollten die ersten Castor-Behälter mit Brennstäben von dem Gelände. Der Rückbau, die Lagerung und Entsorgung des strahlenden Materials kosteten rund 150 Millionen Euro.

Quelle: MDR/cb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.09.2019 | 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

Zuletzt aktualisiert: 19. September 2019, 06:24 Uhr

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