19.05.2019 | 11:42 Uhr Angler in Dresden wollen Aale retten

Unterwasseraufnahme mehrere Aale.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Anglerverband Elbflorenz in Dresden kämpft um die Bestände des Aals in der Elbe. Jetzt haben Mitstreiter rund 5.000 Jungfische in Gewässern ausgesetzt. Denn der Aal ist vom Aussterben bedroht. Aktuellen Zahlen zufolge hat sich der Bestand in Deutschland seit den 1980er Jahren halbiert. In vielen Gewässern taucht der Räuberfisch gar nicht mehr auf. Auch in der Elbe, einer der Hauptwege des Aals zur Küste, ist der Aal rar geworden.

Der Aal hat's schwer.

Jürgen Steinert Anglerverband Elbflorenz Dresden

Zu den natürlichen Feinden der jungen Aale gehören neben Raubfischen, Kormoranen vor allem die Menschen. "Wir haben in Europa fast alle Flüsse verbaut. Dadurch haben es die Aale entsprechend schwer", sagte Jürgen Steinert vom Anglerverband Elbflorenz.
Wie aufwändig die Aufzucht der Jungaale ist und welche Wege deswegen durch halb Europa unternommen werden müssen, sehen Sie im SACHSENSPIEGEL-Video:

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 18.05.2019 | 19:00 Uhr

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