09.07.2020 | 13:19 Uhr Dresden: Baubeginn der Königsbrücker Straße steht weiter in den Sternen

Eine rote Straßenbahn fährt über eine Kreuzung
Die Königsbrücker Straße in Dresden Bildrechte: Stadtplanungsamt Dresden

In Dresden ist ein Baustart zur Sanierung der Königsbrücker Straße noch immer nicht absehbar. Das geht aus einer Anfrage der Linken an die Stadtverwaltung hervor. Der Stadtrat hatte die Sanierung der maroden Verkehrsader vor vier Jahren beschlossen.

Viele Einwände gegen Bauplanung

Als die Planunterlagen offengelegt wurden, habe es sehr viele Einwände gegeben, heißt es aus der Verwaltung. Diese müssten im Zusammenwirken mit der Landesdirektion bearbeitet werden. Bis zum Baustart benötige man dann weitere eineinhalb Jahre. Die Baukosten für die Königsbrücker Straße werden mit rund 36 Millionen Euro veranschlagt. wobei die Stadt auf zwölf Millionen Euro Fördermittel vom Freistaat hofft. Aktuell werden aber keine städtischen Straßenprojekte vom Land unterstützt.

Verkehrsreiche Verbindung

Die Königsbrücker Straße verbindet Industriegebiete im Norden mit der Albertstadt und dortigen Verwaltungsstandorten, der Neustadt und dem Zentrum von Dresden. Zwei Straßenbahnlinien verlaufen auf der alten gepflasterten Straße. In der Neustadt entstehen derzeit Wohnanlagen an der Straße, die von alten Bäumen und beidseitig von breiten Gehwegen mit Parkplätzen gesäumt ist.

Die Königsbrücker Straße ist eine wichtige Verkehrsachse, die insbesondere an den Kreuzungen mit der Stauffenbergallee, dem Bischofsweg und dem Albertplatz stark ausgelastet und im Berufsverkehr entsprechend stauanfällig ist.

Seit Anfang der 1990er-Jahre wird in Dresden über die Neugestaltung der Straße diskutiert und gestritten.

Quelle: MDR/lam/kw

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 09.07.2020 | 08:00 Uhr in den Regionalnachrichten aus Dresden

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