Die befahrene Königsbrücker Straße in Dresden.
Die Königbrücker Straße auf Höhe der Lärchenstraße. Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt

Pläne liegen öffentlich aus Nächste Etappe zum Ausbau der "Königsbrücker" in Dresden

In Dresden liegen bis zum 20. Februar die Pläne für den Ausbau der Königsbrücker Straße aus. Seit den 1990er Jahren wurde über eine Sanierung der vielbefahrenen Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee diskutiert. Zum nun gefundenen Kompromiss sind jetzt in den nächsten Wochen Einwendungen möglich.

Die befahrene Königsbrücker Straße in Dresden.
Die Königbrücker Straße auf Höhe der Lärchenstraße. Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt

Mehr als 20 Ausbauvarianten wurden für das anderthalb Kilometer lange Stück der B97 durch die Dresdner Neustadt durchdekliniert. Ob zweispurig, vierspurig, mit breiteren oder weniger breiten Gehwegen - es ließ sich einfach keine optimale Variante finden, die sowohl dem Fahrzeug- und Schienenverkehr also auch den Radfahrern und Fußgängern gerecht wurde.

Kompromiss gefunden

Eine rote Straßenbahn fährt über eine Kreuzung
Die Straßenbahn soll ein eigenes Gleisbett bekommen. Bildrechte: Stadtplanungsamt Dresden

Nach vielen Anläufen, Diskussionen und Protesten gelang es dann doch, sich auf einen Kompromiss zu einigen. Im Jahr 2016 wurde im Stadtrat eine Variante mit schmalerer Straße und dafür breiteren Fuß- und Radwegen beschlossen. Die Straßenbahn soll ein eigenes Gleisbett bekommen. Außerdem soll es pro Richtung eine Autofahrspur und ein Spur für Radwege geben. Allerdings sollen sich zwischen Katharinenstraße und Bischofsweg Autos und Bahnen eine Fahrspur teilen. Des Weiteren sind barrierefreie Haltestellen und Kurzzeitparkplätze für Autos angedacht.

Die Königsbrücker Straße befindet sich aktuell in einem desolaten Zustand. Die Gehwege sind uneben, das grobe Kopfsteinpflaster auf der Straße sorgt für Lärm und birgt bei Regen eine erhöhte Unfallgefahr. Auch müssen in der Tiefe etliche Abwasserkanäle und Trinkwasserleitungen erneuert werden. Der Ausbau der Königsbrücker ist also längst überfällig.

Baubeginn 2021 möglich

Wann die Bagger endlich rollen, hängt auch von der Anzahl der Einwendungen ab, die in den nächsten Wochen gemacht werden. Dann ist die Landesdirektion mit ihren Prüfungen am Zuge. Ein Baubeginn wäre im Jahr 2021 möglich. Die voraussichtliche Bauzeit wird auf zwei bis zweieinhalb Jahre geschätzt.

Der Plan für den Ausbau des Königsbrücker zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee - inklusive Zeichnungen und Erläuterungen - liegt beim Straßen- und Tiefbauamt Dresden aus.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.01.2019 | ab 5:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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Zuletzt aktualisiert: 22. Januar 2019, 05:00 Uhr

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2 Kommentare

22.01.2019 23:51 na so was 2

"Seit den 1990 Jahren wird über Sanierung der Königsbrücker Straße diskutiert."
"Vor 2021 kann kein Ausbau beginnen." Was soll man dazu sagen ? Nichts, nur noch den Kopf schütteln !

22.01.2019 07:55 Lilly 1

"und Kurzzeitparkplätze für Autos"

da kann man nur hoffen das die Bäume nicht daran glauben müssen und das es genügend Parkplätze für E-Autos und E-Bikes mit Ladestation gibt.

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