Ein bisschen Weihnachtsfeeling Striezelfichte auf dem Altmarkt in Dresden aufgestellt

Eine Fichte wird von einem Transporter abgeladen
Am Sonnabend wurde auf dem Altmarkt in Dresden der traditionelle Weihnachtsbaum für den Striezelmarkt aufgestellt. Bildrechte: xcitepress

In Dresden ist am Sonnabend auf dem Altmarkt der Baum für den Striezelmarkt aufgestellt worden. Auch wenn bislang nicht klar ist, ob oder auch wie der Striezelmarkt in diesem Jahr stattfindet. Der Baum auf dem Altmarkt sei "die unumstößliche Konstante unserer städtischen Advents- und Weihnachtstradition", teilte Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit.

Der ausgewählte Baum ist eine 37 Meter hohe und 4,5 Tonnen schwere Gemeine Fichte aus dem Sachsenforst, die seit 120 Jahren an der Prießnitz in der Dresdner Heide unweit der Heidemühle stand. "Ein wirklich prächtiger Baum, der bisher vom Borkenkäfer verschont blieb", erklärt Heiko Müller von Sachsenforst. Die Fichte wurde auf rund 20 Meter Höhe gekürzt, damit sie sicher in der Bodenhülse steht. Erleuchtet wird sie am 1. Advent mit einer rund 2.900 Meter langen Lichterkette, an der 16.200 LEDs leuchten.

Wie geht es weiter mit dem Striezelmarkt?

Der Striezelmarkt und auch die thematischen Weihnachtsmärkte müssen nach den Festlegungen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie neu geplant werden. "Wir verfolgen den Gedanken der Weihnachtsstadt Dresden dennoch weiter und prüfen, welches weihnachtliche Geschehen nach den Festlegungen in der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin im Dezember denkbar wäre", sagt Hilbert.

Wirtschaftschef Robert Franke will aufgrund der wirtschaftlichen Relevanz für die Händler einen Weihnachtsmarkt ermöglichen. "Deshalb werden wir uns jetzt mit den Händlern und sonstigen Beteiligten vom Striezelmarkt und den thematischen Weihnachtsmärkten in Verbindung setzen und darüber sprechen, wer in welcher Form im Dezember gern auf den Märkten vertreten wäre", sagt er. Auf jeden Fall ist der einst geplante Start im November geplatzt. Nun hoffen alle Beteiligten auf den Dezember. Ein Drittel der Händler und Gastronomen hat seine Teilnahme auf dem Striezelmarkt oder den anderen Weihnachtsmärkten in Dresden aber bereits abgesagt.

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 30.10.2020 | 19:00 Uhr

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