Dach des Dresdner Hauptbahnhofes
Bildrechte: imago/momentphoto/Bonss

06.08.2019 | 05:38 Uhr Hauptbahnhof Dresden bekommt neues Dach

Dach des Dresdner Hauptbahnhofes
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Das Hallendach des Dresdner Hauptbahnhofes wird erneuert. Das gab die Deutsche Bahn nach Untersuchungen der textilen Bespannung bekannt. Das 2006 nach Entwürfen des Stararchitekten Sir Norman Foster fertiggestellte Hallendach hat zahlreiche witterungsbedingte Schäden.

Ab 19. August werden deshalb an einigen Stellen Sicherungsnetze eingezogen. Bis 2025 soll eine neue Membran installiert werden. Der Baubeginn ist für 2023 vorgesehen. Eine Summe nannte die Bahn nicht. Die Höhe der Kosten könne erst im weiteren Planungsverlauf ermittelt werden.

Quelle: MDR/cnj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 05.08.2019 | 18:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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3 Kommentare

06.08.2019 14:25 J.Heder 3

An dieser Stelle stellt sich einmal mehr die Frage, u. a. auch vor dem Hintergrund des Klimawandel und der "vollmundigen Aussage der DB" "im Betrieb regenerativer und nachhaltiger" werden zu wollen, ob auf diesem Dach bei statischer Eignung nicht gleich eine größere Photovoltaikanlage zu errichten sei und damit einen Teil des Stromverbrauchs dieses Bahnhofs zu decken. Geld muß "sowieso" in die Hand genommen werden. Dann sollte man doch damit auch betriebswirtschaftliche und Effekte zur Nachhaltigkeit, Umweltschutz und energetischen Nutzung zu erzielen versuchen.
Auf dem Dach des Bahnhofsgebäude in Bln-Lichtenberg ist auch so eine Anlage drauf.....

06.08.2019 09:40 Schmitt T. 2

Wer sein Dach mit Textilien eindeckt, der muss sich nicht wundern, wenn es Löcher gibt. Wer hätte das gedacht. Es hat schon seinen Grund, dass nirgendwo anders - außer bei der Bahn - Hausdächer aus Textilien bestehen. Das war damals wohl auf den ersten Blick eine sehr günstige Variante. Es ist aber herausgeworfenes Geld. Denn das Dach muss nun trotzdem wieder neu gemacht werden. Wer billig kauft, der zahlt doppelt!

06.08.2019 07:14 Torsten B. 1

Wenn ein Dach nach gerade mal gut 13 Jahren wieder erneuert werden muss, sollte der sogenannte Stararchitekt als solcher nicht mehr bezeichnet werden. Gab es dafür nicht sogar mehrere Auszeichnungen? Man nimmt diesen Pfusch in Deutschland mittlerweile schulterzuckend hin (siehe Flughafen Berlin oder die Sanierungen gerade fertig gestellter Autobahnen) und gibt abermillionen Euro für die Wiederherstellung aus. Es wird überhaupt nicht hinterfragt, ob das benutzte Material der Witterung entsprechend standhält.

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