01.08.2019 | 06:47 Uhr Elbe zu niedrig: Dampfschiffahrt Dresden dampft Fahrplan ein

Der Dampfer Stadt Wehlen fährt 2015 auf der Elbe im Stadtzentrum von Dresden an der Augustusbrücke vorbei.
Bildrechte: dpa

Bei der Sächsischen Dampfschiffahrt gilt ab Donnerstag ein Sonderfahrplan mit weniger Abfahrten. Damit reagiert der Verkehrsdienstleister auf das extreme Niedrigwasser der Elbe. Für den Donnerstag wurde der Wasserstand mit 72 Zentimetern angegeben. "Das Niedrigwasser bedeutet, dass die Fahrtzeiten länger dauern", erklärte Geschäftsführerin Karin Hildebrandt MDR SACHSEN. Die lange Strecke nach Bad Schandau könne derzeit nicht bedient werden

Immer wieder wirken sich Niedrigwasser auf die Fahrpläne aus, zuletzt Anfang Juli. Im vorigen Jahr waren die Ausflugsschiffe an 120 von 220 Tagen nur eingeschränkt auf der Elbe im Dienst. Mehr als eine Woche lang musste der Verkehr ganz eingestellt werden, als die Elbe in Dresden einen Wasserstand von nur 54 Zentimetern aufwies.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.08.2019 | 07:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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2 Kommentare

02.08.2019 10:00 Claudio 2

Keine Ahnung, wo Wolle1 lebt, aber ich hatte dieses Jahr bereits mehre Tage knapp 40 Grad erlebt, die Wälder verdorren, Flüsse trocknen aus, Talsperren leeren sich bedenklich, Grundwasserspiegel sinken. Vor 10 Jahren war man genervt, wenn man mal 32 Grad hatte. Jetzt wird bei 38 Grad argumentiert, dass "man in Afrika damit auch klarkommen". Ich empfehle, mal die Augen aufzumachen, bevor man gegen einen Laternenmasten läuft.

01.08.2019 12:57 Wolle1 1

Wundert mich sowieso das bei dem ganzen Unwelthype, CO2, Tante Gretchen und und und auch noch Schiffe fahren duerfen. Naja irgendwann wird die weisse Flotte dann Segel setzen muessen, oder es werden Ruderer gesucht

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