Aussichtsplattform in Inneren
Bildrechte: MDR/Karsten Wolf

Im Bauch des Riesen Spaziergang durch den Dresdner Fernsehturm

Im Stadtbild ist der Dresdner Fernsehturm präsent. Doch wie es in seinem Inneren aussieht, wissen seit seiner Schließung die wenigsten. MDR SACHSEN lüftet den Schleier.

Aussichtsplattform in Inneren
Bildrechte: MDR/Karsten Wolf

Lange hat ein Verein für die Wiedereröffnung des Dresdner Fernsehturms dicke Bretter gebohrt. Inzwischen sind der Wille und auch das Geld da, um den 252 Meter hohen Turm in Dresden-Wachwitz wieder öffentlich zugänglich zu machen. Seit seiner Schließung 1991 dient das Bauwerk nur noch als Sendemast. Im Inneren passierte nichts mehr. Wie es dort aussieht, zeigt unsere Bildergalerie.

Rundgang durch den Turm

Das Café über zwei Etagen war einzigartig, der Panoramablick über Dresden atemberaubend. Während die Aussicht über Dresden über die Jahrzehnte attraktiver geworden ist, liefert das frühere Café des Turms ein karges Bild.

Fernsehturm Dresden
Es gibt eine Menge zu tun, bis wieder Besucher auf Dresdens höchster Aussichtsplattform den Blick über das Elbtal schweifen lassen können. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Fernsehturm Dresden
Es gibt eine Menge zu tun, bis wieder Besucher auf Dresdens höchster Aussichtsplattform den Blick über das Elbtal schweifen lassen können. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Hinweisschilder und Warntafeln im Inneren
Eine Schildersammlung im Eingangsbereich des Turm sorgt für Nostalgie. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Fahrstuhltür
Ebenso wie das Metallschild an der Fahrstuhltür im ersten Stock. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Blick nach oben im Inneren
Im Schaft des Turms führt neben einem Fahrstuhl auch ein Treppenaufgang in die Höhe. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Fensterfront im Inneren
Auf etwa 145 Metern befindet sich der Raum, in dem einst das Café war. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Treppe im Inneren
Über eine Treppe gelangten damals die Gäste auf die zweite Ebene des Cafés. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Aussichtsplattform in Inneren
Von der früheren Einrichtung ist nichts mehr übrig. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Aussichtsplattform
Erhalten geblieben ist der atemberaubende Ausblick von der Aussichtsplattform in 148 Metern Höhe. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Blick auf Dresden und das Blaue Wunder
Vom Fernsehturm lässt sich ganz Dresden überblicken. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
Blick auf die Elbe von oben
Blick vom Fernsehturm in Richtung Pillnitz. Bildrechte: MDR/Karsten Wolf
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In Dresden hat sich erneut die Arbeitsgruppe Fernsehturm getroffen. Denn es gibt eine Menge zu tun, bis Besucher auf Dresdens höchster Aussichtsplattform den Blick über das Elbtal schweifen lassen können. Auf rund 25 Millionen Euro werden die Sanierungskosten geschätzt. Der Bund hatte im November vergangenen Jahres zugesagt, 12,5 Millionen Euro beizusteuern. In den Rest der Kosten wollen sich der Freistaat und die Stadt Dresden reinteilen. Das städtische Unternehmen Stesad hat eine erste Konzeptstudie für den Fernsehturm erstellt.

Doch ein wichtiges Puzzleteil für die Wiedererweckung des Aussichtspunktes fehlt: Es braucht einen Betreiber für Café und Aussichtsplattform. Hier ist die Stadt Dresden noch auf der Suche.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 12.02.2019 | 19:00 Uhr

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Zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2019, 08:40 Uhr

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