Auszählung von Stimmzetteln der Kommunalwahl in einem Wahllokal.
Bildrechte: imago images / Mario Hösel

12.06.2019 | 10:17 Uhr Mit Verspätung: Kommunalwahlergebnis von Dresden steht fest

Auszählung von Stimmzetteln der Kommunalwahl in einem Wahllokal.
Bildrechte: imago images / Mario Hösel

Die Dresdner Kommunalwahl hat 16 Tage nach Schließung der Wahllokale ein Endergebnis. Trotz Pannen bleibt es beim Sieg der Grünen vor CDU und AfD und Linke, stellte der Wahlausschuss fest. In Cossebaude wurden beim Nachzählen 48 Stimmen mehr für den AfD-Kandidaten registriert. Dies hatte jedoch keine Auswirkungen auf das Gesamtergebnis.

Nach Angaben der Wahlleiterin wurden in acht Wahlokalen noch nach 19 Uhr Stimmen abgegeben. Dies sei rechtens, da alle die sich bis 18 Uhr angestellt hätten, noch wählen durften.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.06.2019 | 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

AKTUELLES AUS SACHSEN

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

12 Kommentare

14.06.2019 00:24 Der Beobachter @ aus Dresden 11 12

Dass Sie nicht gründlich schauen, ist man aufgrund Ihrer Kommentare hier ja gewohnt. Wahrscheinlich müssen Dresdner Wähler und Wahlbeobachter manchem außenaffinen Dresdner Wahlhelfer denn doch genauer über die Schulter blicken...

12.06.2019 20:43 aus Dresden 11

In einem Kommentar schrieb mal jemand, dass in der Zwei-Parteien-Demokratie der 1970er Jahre oftmals bekannte SPD und CDU-Anhänger als Wahlhelfer rekrutiert wurden. Da ist kein schlechter Gedanke, wenngleich die Entwicklung zum 6-Parteien-System ähnlich dem in Kaiserreich und Weimar dies etwas schwieriger gestaltet. Ich hatte mal - wenn auch nicht gründlich - geschaut nach Informationen zu Wahlhelfern und nichts gefunden.

@3
Nö, wir wandern nicht aus, wir gestalten hier die Demokratie mit, gerne auch als Wahlhelfer oder Wahlbeobachter und natürlich als Wähler.

12.06.2019 18:51 Winkler 10

Ich bin zwar selbst AfD-Wähler, aber das Gemecker wegen angeblicher Unstimmigkeiten nervt.
Wer Unrgelmäßigkeiten verhindern will, soll sich selbst sonntags 10 Stunden in ein Wahllokal setzen, danach noch 6 Stunden auszählen uns sich danach noch doof anmachen lassen. Leute werden immer gesucht.

12.06.2019 17:31 Ekkehard Kohfeld 9

@ Mister X 8 Alle, die sich aufregen, sollten sich mal als Wahlhelfer verpflichten. Dann gibt es genügend Helfer und man könnte schneller und besser zum Ergebnis kommen. Ich war selbst auch Wahlhelfer.
##
Ach und deshalb dürfen da Fehler passieren und merkwürdiger weise im zu ungunsten der politischen Gegner?

12.06.2019 16:39 Mister X 8

Alle, die sich aufregen, sollten sich mal als Wahlhelfer verpflichten. Dann gibt es genügend Helfer und man könnte schneller und besser zum Ergebnis kommen. Ich war selbst auch Wahlhelfer.

12.06.2019 15:26 Halligalli 7

Bernd Höcke, wenn jeder dem ein Wahlergebnis nicht paßt auswandern würde, dann gäbe es bestimmt bald eine Völkerwanderung u. sie mit ihren gleichen wären einsam auf einer Insel der Glückseligkeit.
Und, MDR, ich weis, beim Thema bleiben, Danke für die Veröffentlichung!

12.06.2019 14:07 Buergerx 6

@3Bernd Höcke: immer dieses albernes Linkspopulisten-Argument mit dem Auswandern nach Irgendwohin, mal abgesehen davon, als ob man das mal einfach so könnte. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns? Meinen respektive vertreten Sie diese Logik? Empfehlen Sie dann bspw. auch Nicht-Trump-Wählern ein Auswandern aus den USA? Oder ist die linkspopulistische Dampfblase dann schon verdampft? Viele US Bürger finden die Trump-Administration sicher auch undemokratisch. Was sagen Sie wenn Trump-Wähler Nicht-Trump-Wählern ein Auswandern empfehlen? Müsste Ihnen ja gefallen.

[Liebe User,
bitte bleiben Sie beim Thema.
Kommentare ohne Bezug zum Thema des Beitrags werden entsprechend unserer Kommentarrichtlinien (http://www.mdr.de/service/kommentarrichtlinien100.html) nicht freigegeben.
Ihre MDR.de-Redaktion]

12.06.2019 13:54 Silvan 5

@Ralf Richter: Na da kann sich die AfD aber freuen, daß es so etwas wie demokratische Ordnung gibt und somit eine Wahl auch einmal nachgezählt wird. Vielleicht sollten sich Partei samt Jünger das mal als kleinen Denkanstoß geben.

Fehler beim Auszählen einer Wahl passieren nun einmal. Wer dann gleich Wahlbetrug vermutet, sollte vielleicht erst einmal menschliches Versagen, Erschöpfung, Konzentrationsproblem und dergleichen in Betracht ziehen. Grundsätzlich sollten wir doch alle froh darüber sein, daß es Freiwillige gibt, die ehrenamtlich als Wahlhelfer für UNS ALLE tätig sind.

12.06.2019 13:49 Herr Ungültig 4

Es wird wohl langsam wieder nötig, wie im Herbst 1989 die Auszählung der Stimmen flächendeckend zu überprüfen. Oder die Nachbarländer übernehmen die Initiative und beauftragen die OECD mit der Wahlbeobachtung. Der Anfang könnte bei der Landtagswahl im September gemacht werden.

12.06.2019 12:48 Bernd Höcke 3

@Ralf Richter
Werden Sie doch Wahlhelfer !
2015 fand eine Wahlpanne in Köln statt. Bei einer Neuauszählung haben SPD und Grüne die Mehrheit im Stadtrat verloren.
Da gab es kein Gejammer wie seitens der Afd.
Ich höre immer nur Mimimi .
Wenn die Afd Wähler Deutschland so undemokratisch finden, steht es Ihnen frei in ein demokratischeres Land wie z.B. Russland zu ziehen.

Mehr aus Dresden und Radebeul

Gehört in Riesa zu den Favoriten auf einen Titel: die 16-jährige Undine Lauerwald wurde bereits Junioren-Europameisterin und mehrfach Deutsche Meisterin.
Gehört in Riesa zu den Favoriten auf einen Titel: die 16-jährige Undine Lauerwald wurde bereits Junioren-Europameisterin und mehrfach Deutsche Meisterin. Bildrechte: Daniel Förster

Mehr aus Sachsen