12.12.2019 | 14:04 Uhr 24 Hinweise - aber keine heiße Spur zum Juwelenraub im Grünen Gewölbe Dresden

Ein Polizeifahrzeug steht vor dem Residenzschloss mit dem Grünen Gewölbe.
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Die Polizei Dresden hat nach der Ausstrahlung der ZDF-Sendung "Aktenzeichen xy ungelöst" 24 neue Hinweise bekommen. Damit liegen den Ermittlern 802 Hinweise vor, die bearbeitet werden, sagte Polizeisprecher Thomas Geithner MDR SACHSEN. Aber: "Es ist kein Hinweis darunter, der Sofortmaßnahmen der Polizei nach sich gezogen hätte." Bei den Hinweisen habe es sich um allgemeine Beobachtungen gehandelt. Was genau Zeugen beobachtet haben, führte Geithner nicht weiter aus. Gerüchte, wonach die Täter aus Polen, Tschechien oder zu einem Clan in Berlin gehören könnten, bestätigte Geithner nicht.

Wir suchen über einen längeren Zeitraum Bilder, weil wir davon ausgehen, dass die Täter im Vorfeld der Tat schon einmal da gewesen sein müssten, um das Museum auszuspähen.

Thomas Geithner Polizeisprecher Dresden

Hinweise in Internet-Portal hochladbar

Das zum Juwelenraub in Dresden eingerichtete Internet-Portal wird laut Polizei gut genutzt. Mehr als 70 Dateien seien schon hochgeladen worden. In dem Portal können Bürger auch längerfristig zurückliegende Beobachtungen und Hinweise zu dem Fall auch anonym abgeben. Außerdem können Videos hochgeladen werden. In der Sonderkommission arbeiten derzeit 40 Polizeibeamte und drei Staatsanwälte an dem Fall.

Die MDR-Fahndungssendung "Kripo Live" hatte sich bereits am 1. Dezember ausführlich dem Juwelendiebstahl gewidmet. "Exakt - Die Story" sendet sich am kommenden Mittwoch, dem 18. Dezember, unter dem Titel "Der Juwelen-Coup" dem Einbruch.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.12.2019 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

1 Kommentar

Wikreuz vor 33 Wochen

Das Grüne Gewölbe ist eigentlich streng gesichert.....Diesen Satz nach dem Einbruch noch zu schreiben ist reiner Hohn.
Unerträglich ist das Schweigen, wie die Diebe überhaupt in das Gebäude eindringen konnten ohne bereits am Zaun Alarm auszulösen. Diesen Fakt, dass dies überhaupt möglich war, können nur "Innseiter" gewusst haben. Wenn der Stromausfall damit im Zusammenhang stand, mussten sie das Wissen, dass es kein Notstromaggregat gab, wie in jedem kleinen Krankenhaus. gehabt haben.

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