Dr. Tamás Szücs, wissenschaftlicher Mitarbeiter am HZDR-Institut für Strahlenphysik.
Bildrechte: HZDR / A. Wirsig

19.07.2019 | 09:30 Uhr Bleibt die TU Dresden Exzellenz-Uni?

Dr. Tamás Szücs, wissenschaftlicher Mitarbeiter am HZDR-Institut für Strahlenphysik.
Bildrechte: HZDR / A. Wirsig

Mitarbeiter und Studenten der TU Dresden hoffen heute auf ein erneutes Exzellenzsiegel. Deutsche Forschungsgesellschaft und Forschungsrat geben am Nachmittag bekannt, ob die TU auch weiterhin "Exzellenzuniversität" bleibt.

Mit dem Titel wären der Universität weitere zusätzliche Fördermillionen sicher: ca. 105 Millionen Euro bis zum Jahr 2026. Mit drei großen Forschungskomplexen haben es die Dresdner bis in die Endrunde geschafft: Wie können Mensch und Internet voneinander lernen? Wie können neuartige Materialien mit speziell zugeschnittenen Funktionen entstehen? Und: Welche physikalischen Prozesse laufen in menschlichen Zellen ab?

19 Bewerbungen gibt es insgesamt. Die TU Dresden hat es als einzige in einem ostdeutschen Flächenland bis ins Finale geschafft. Zum ersten Mal war eine Exzellenz-Bewerbung der TU Dresden vor sieben Jahren erfolgreich.

Mehr über die Forschung an der TU Dresden

Quelle: MDR/ja

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.07.2019 | 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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3 Kommentare

19.07.2019 16:52 Studentin der TUD 3

Was hat denn eine Frauenquote mit Fördermitteln zu tun?
Natürlich sollte das Geld in Bildung fließen. Ob aber beispielsweise das Renovieren eines Hörsaals oder das Umbauen des Gruppenbereichs in der Bibliothek (SLUB) wirklich 1:1 eine Förderung der Bildung ist, ist vllt eher die Frage.

Allgemein gilt: Frauen können dasselbe kognitiv leisten, wie es Männer können. Warum sollten sie also nicht in Führungspositionen sitzen? Ob eine Frauenquote dafür erforderlich ist oder nicht, das ist eine andere Frage. Finanziell macht es auf jeden Fall keinen Unterschied, ob eine Frau oder ein Mann eine Stelle erhält. Frauen arbeiten sogar im Schnitt für weniger Geld: bei gleichem Beruf, gleicher Bildung, gleichem Zeitumfang, gleichen Umständen, gleichen Voraussetzungen: 6%!
(Siehe : https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/genderpaygap-103.html
/Gender Pay Gap/Equal Pay Day!)

Liebe Grüße aus der Uni ;)

19.07.2019 11:50 Wachtmeister Dimpfelmoser 2

Man kann nur hoffen, dass es in diesem Umfeld wirklich primär um straffe und effektive Bildungs- und Forschungsergebnisse geht und nicht um eine bestimmte Quote von Frauen, die wo auch immer sitzen, und ob genug Gendertoiletten installiert worden sind.

19.07.2019 10:02 Hippiehooligan 1

Das Geld könnte man schön nutzen, um so manchen maroden Hörsaal und vielleicht auch endlich mal den Verwaltungsapparat "exzellent" zu machen...

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