28.04.2020 | 18:29 Uhr Trauer im Zoo Dresden: Faultierbaby und Riesensalamander gestorben

Ein junges Zweifingerfaultier.
Das noch namenlose Faultierbaby wurde nur elf Tage alt. Bildrechte: MDR/Zoo Dresden

Das erst wenige Tage alte und noch namenlose Faultierbaby aus dem Zoo Dresden ist tot. Wie der Zoo mitteilte, hat das Muttertier Marlies wahrscheinlich nicht ausreichend Milch produzieren können. Trotz Fütterung mit Ersatzmilch konnte das männliche Jungtier nicht mehr gerettet werden.

Faultiere verbringen die ersten Lebensmonate liegend auf dem Bauch der Mutter. Dort hatten die Dresdner Pfleger es auch gesehen und Schmatzgeräusche beim Säugen vernommen, hieß es. Dann aber habe das Junge plötzlich neben der Mutter gelegen, geschwächt gewirkt und konnte auch durch die Ersatzmilch nicht aufgepäppelt werden.

Faultier-Mutter Marlies trägt 2015 beim Klettern ihren entspannten Nachwuchs auf dem Bauch.
Die betagte Faultiermutterr Marlies - hier 2015 beim Klettern mit ihrem Nachwuchs - konnte wohl nicht mehr genug Milch produzieren, hieß es vom Zoo. (Archivbild) Bildrechte: dpa

Riesensalamander nach 18 Jahren gestorben

Einen Verlust gab es zudem im Terrarium. Hier fanden Pfleger am Montag einen Chinesischen Riesensalamander tot in seiner Anlage. Er lebte seit Dezember 2001 im Zoo Dresden und entstammte einer Nachzucht. Die Tiere können bis zu eineinhalb Meter lang werden. Das Salamanderweibchen in Dresden brachte es auf 127 Zentimeter Länge und zuletzt ein Gewicht von 28 Kilogramm auf die Waage.

Quelle: MDR/dpa/ms

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 29.04.2020 | 06:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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