12.05.2019 | 17:05 Uhr MDR SACHSEN bietet exklusive Ausblicke vom Dresdner Fernsehturm

Als vor knapp 30 Jahren der Fernsehturm in Dresden geschlossen wurde, hat vielen Einwohnern das Herz geblutet. Nun kommt wieder Bewegung in die Sache. Denn dank eines Vereins soll das Wahrzeichen saniert und wieder zugänglich gemacht werden. MDR SACHSEN durfte mit der Kamera im Gepäck den 252 Meter hohen Turm bis zur Aussichtsplattform erklimmen. Ein 360°-Panorama bietet exklusive Ausblicke von den verschiedenen Ebenen.

MDR SACHSEN ist am Sonntag gemeinsam mit seinen Hörern und Usern in die Luft gegangen. Sie durften exklusiv hoch hinaus auf den Dresdner Fernsehturm.

Das 252 Meter hohe Wahrzeichen im Stadtteil Wachwitz soll saniert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden. Möglich macht das eine Förderzusage des Bundes, der 12,5 Millionen Euro locker gemacht. In den anderen Teil der geschätzten 25 Millionen Euro Sanierungskosten wollen sich das Land Sachsen und die Stadt Dresden teilen. Am Sonntag wurde die Fördermittelzusage seitens der Landesregierung offiziell übergeben. Derzeit wird intensiv über das künftige Verkehrskonzept beraten. Größte Brocken sind der Brandschutz und das passende Betreibermodell.

Bildergalerie Dresden von oben - Besucher genießen Ausblick vom Fernsehturm

MDR SACHSEN durfte am Sonntag Hörer und User mit auf den Dresdner Fernsehturm nehmen. Sie hatten zuvor an einem Gewinnspiel teilgenommen und konnten eine phantastische Aussicht genießen.

Fernsehturm Dresden
Was für ein Blick auf das Blaue Wunder. Diese Aussicht konnten am Sonntag Hörer und User von MDR SACHSEN genießen. Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Was für ein Blick auf das Blaue Wunder. Diese Aussicht konnten am Sonntag Hörer und User von MDR SACHSEN genießen. Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Sie hatten beim Gewinnspiel teilgenommen und gewonnen. Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Maria und Christian Piechnick nutzten natürlich die schöne Aussicht für Selfies. Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Unter den Besuchern war auch der Sohn der ehemaligen Café-Chefin im Fernsehturm. Er wurde von Ministerpräsident Michael Kretschmer begrüßt. Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Wenn der Turm in einigen Jahren - hoffentlich - wieder zugänglich ist, bieten sich den Besuchern diese phantastischen Aussichten. Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Die Begeisterung war groß. Immer wieder fiel der Satz "Dass ich das noch mal erleben darf." Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Der Ministerpräsident hatte zuvor bei einer Pressekonferenz die Zusage über die Fördermittel des Landes zur Sanierung des Fernsehturms noch einmal offiziell verkündet. In die 25 Millionen Euro zur Sanierung des Turms teilen sich Bund, Land und die Stadt Dresden. Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Derzeit wird am Verkehrskonzept für den 252 Meter hohen Turm gearbeitet. Größte Knackpunkte sind der Brandschutz und ein passender Betreiber für die Gastronomie. Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Es gibt viel zu tun. Derzeit darf nur eine begrenzte Anzahl von Personengruppen gleichzeitig auf den Turm. Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Bildrechte: Roland Halkasch
Blick vom Fernsehturm Dresden auf die Altstadt
Bildrechte: Roland Halkasch
Fernsehturm Dresden
Bildrechte: Roland Halkasch
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Fernsehturm Dresden
Bildrechte: Roland Halkasch

Daten & Fakten zum Dresdner Fernsehturm Gesamthöhe: 252 Meter
Aussichtsplattform: 148 Meter
Restaurant: 145 Meter
Bauzeit: sechs Jahre (1963-1969)
Baustoffe: Beton, Stahlbeton
Gesamtmasse: 7.300 Tonnen

Der 252 Meter hohe Fernsehturm in Dresden war von 1969 bis 1991 geöffnet. Bis zur Schließung existierte in seinem Innenraum ein Restaurant.

In der DDR berauschten sich jährlich etwa 200.000 Gäste am Ausblick in 148 Metern Höhe. Knapp 1.000 Gäste pilgerten täglich nach Wachwitz und fuhren mit dem Schnellaufzug zum Café, das sich in 145 Metern Höhe befand. Mit dem Schnellaufzug war man mit einer Geschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde in ungefähr 25 Sekunden auf Höhe des Cafés. Außerdem konnte man den Turm über 750 Stufen zu Fuß erklimmen.

Quelle: MDR/dk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.05.2019 | 17:40 Uhr
MDR SACHSENSPIEGEL | 12.05.2019 | 19:00 Uhr

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3 Kommentare

13.05.2019 20:36 na so was 3

2@ Mal ne Anmerkung: "Warum wohl". Ja, warum wohl, stellen sich Sachsens Ministerpräsident, Herr Kretschmer (CDU) und Dresdens Oberbürgermeister, Herr Hilbert (FDP) heute auf den Fernsehturm und verkünden, der Fernsehturm wird saniert und der Bevölkerung wieder zugängig gemacht. Ist es ein Schelm, der dabei denkt, dieses Jahr stehen doch noch Wahlen an. Auf einmal haben das Land Sachsen und die Stadt Dresden je über 20 Millionen Euro für die Sanierung übrig. Es hieß doch immer, Herr Hilbert, es ist kein Geld da für Schulen, Kindergärten, Fahrradwege, Lehrerausbildung usw. Das stimmt wohl gar nicht, Sie haben das Geld wohl zurückgehalten ?
Der "Fernsehturmverein" wurde heute komplett außen vor gelassen, als ob es ihn überhaupt nicht gibt. Ich bin ja mal auf eine Reaktion von ihm gespannt oder ist ihm ein Maulkorb verpasst worden ?

13.05.2019 08:51 Mal ne Anmerkung 2

@1NN -Auf den Punkt gebracht!ja der Herr CDU MP Kretzschmer sonnt sich auf dem Fernsehturm und hält auch gleich große Reden.Allein der Dank gilt weder diesem "Wahlkämpfer Kretzschmer" noch FDP OB Hilbert ,allein dem Verein zur Rettung de Fernsehturms gebürt Dank.
Bezeichnend ,in einem Bericht zum Thema in der MOPO vom 13.05.19 sind nur Bilder mit dem Herrn CDU MP Kretzschmer und Herrn FDP OB Hilbert.Die eigentlichen "Kämpfer" zum Erhalt des Fernsehturms wurden nicht beachtet.Warum wohl?

13.05.2019 00:31 NN 1

Ich bin verwirrt: in der Vergangenheit erfuhr ich von den Bestrebungen, den Fernsehturm wieder zu eröffnen, nur vom Fernsehturm Dresden e.V. und nur in der Person Uwe Steimles. Auf Veranstaltungen wurde die Machbarkeitsstudie vorgestellt, zu Spenden aufgerufen, durch Verkauf von T-Shirts und Sekt, Geld gesammelt. Nun steht plötzlich der Ministerpräsident auf dem Fernsehturm und begrüßt gönnerhaft Gäste, dem Herrn Jurk wird gedankt, der Herr Hilbert darf bekannt geben, dass die Machbarkeitsstudie schon erstellt wurde - Ich möchte hiermit dem Fernsehturm Dresden e.V. ausdrücklich für seine Beharrlichkeit danken und zum Erfolg gratulieren, Politiker überzeugt zu haben. So schnell kann es gehen: plötzlich waren schon immer alle dafür.

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