Nach Polizeikontrolle Flucht vor Polizei endet in Fluss bei Dresden

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Fahrzeug der Polizei.
Nach der gescheiterten Flucht mit dem Auto versuchte der Mann zu Fuß zu entkommen. Bildrechte: dpa

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein Autofahrer in Heidenau in einen Fluss gefahren. Wie die Polizei mitteilte, war der 40 Jahre alte Mann am Sonntagabend in eine Polizeikontrolle geraten. Er habe aber nicht angehalten, sondern gasgegeben. Nachdem er über den Elberadweg in die Mündung der Müglitz fuhr, habe er versucht, zu Fuß weiter zu flüchten. Er sei aber von den Polizisten gefasst worden.

Drogen und Schlagstock gefunden

Bei der Durchsuchung des Wagens entdeckten die Beamten diverse Gegenstände, die nach Angaben der Polizei aus Diebstählen stammen könnten. Außerdem habe man einen Teleskopschlagstock und eine kleine Menge Crystal gefunden. Zudem habe in dem Auto eine 28 Jahre alte Frau gesessen, gegen die ein Haftbefehl vorliege.

Auto war nicht zugelassen

Ein Alkoholtest bei dem Fahrer habe einen Alkoholwert von 0,9 Promille ergeben, zudem habe ein Drogentest positiv auf Amphetamine angeschlagen, hieß es. Auch sei das Auto nicht zugelassen gewesen und war mit falschen Kennzeichen ausgestattet. Die 28 Jahre alte Beifahrerin wurde nach Polizeiangaben in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Gegen den 40-Jährigen werde nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Urkundenfälschung sowie Drogenbesitzes ermittelt.

Quelle: MDR/dpa/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.09.2020 | 18:00 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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