16.07.2020 | 06:08 Uhr Zwölf Weingüter nehmen an Gebietsweinprämierung in Sachsen teil

Gläser für eine Weinverkostung stehen auf einem Tisch
Die Weine werden blind verkostet. Das bedeutet, die Prüfer erkennen nicht, aus welchem Betrieb der verkostete Wein stammt. Bildrechte: MDR/L. Müller

Der Weinbauverband Sachsen hat trotz Corona-Beschränkungen seine Gebietsweinprämierung abgehalten. Der Verband teilte auf Anfrage mit, es seien bei der Verkostung alle Hygienevorgaben des Freistaates eingehalten worden. An der Prämierung beteiligten sich zwölf Weingüter und Winzer, genauso viele wie im vergangenen Jahr. Sie stellten den Angaben zufolge insgesamt 99 Weine und Sekte vor.

Dem Weinbauverband gehören laut Homepage rund 30 Winzer und Weingüter aus Sachsen an. Etwa 70 Erzeuger bringen im Freistaat Weine und Sekte aus einheimischen Trauben unter eigenem Etikett auf den Markt.

Medaillen sollen im August vergeben werden

Bei der Verkostung durch sieben Fachleute, die einen speziellen Weinprüferpass nachweisen müssen und auch selbst Weinbauer oder Kellermeister sein dürfen, wurden Farbe, Aussehen, Geruch, Geschmack sowie Typizität der Weine und Sekte bewertet. Wer am Prüfertisch saß, wollte der Weinbauverband auf Nachfrage nicht sagen. Eine Sprecherin erklärte aber: "Die Bewertung von Erzeugnissen des eigenen Betriebs wird gestrichen und geht nicht in die Gesamtwertung des jeweiligen Produktes mit ein."

Die besten Weine aus dem Anbaugebiet werden mit Medaillen prämiert. Die Ergebnisse sollen am 20. August in Radebeul verkündet werden. Der Weinbauverband betonte: "Zur Stärkung der Anerkennung und Transparenz wird die sächsische Landesweinprämierung seit 2018 in Partnerschaft mit der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft durchgeführt."

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.07.2020 | 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus Dresden

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