TU Dresden Chemieunfall an Forschungszentrum - eine Frau verletzt

Einsatzkräfte in gelben Anzügen bereiten sich in einem Gebäude auf einen Gefahrguteinsatz vor
Bildrechte: Roland Halkasch

An einem Forschungszentrum der TU Dresden hat sich am Dienstagvormittag ein Chemieunfall ereignet. Dabei sei eine Mitarbeiterin am Bein verletzt worden, sagte ein Sprecher der Hochschule. In dem Molekularbiologischen Forschungszentrum sei Trifluoressigsäure ausgelaufen.

Beim Versuch, die Säure zu neutralisieren, kam es zur Rauchentwicklung und die Brandmeldeanlage wurde ausgelöst. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Das Gebäude wurde vorübergehend geräumt. Rund 100 Menschen mussten das Zentrum verlassen. Gegen Mittag konnten sie schließlich zurückkehren. Trifluoressigsäure kann schwere Verätzungen hervorrufen und gilt als gefährlich beim Einatmen. Nähere Angaben zum Gesundheitszustand der Mitarbeiterin konnte der Hochschulsprecher nicht machen. Laut Polizei wird die Landesdirektion Sachsen Ermittlungen wegen des Arbeitsunfalls aufnehmen.

Quelle: MDR/dk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.12.2020 | 16:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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