Blick über die Gleisanlagen des Neißeviaduktes zum Bahnhof im polnischen Zgorzelec, 2015
Im Schienenverkehr hat Sachsen noch Nachholgebedarf. An neuen Technologien wird in Dresden und im Erzgebirge geforscht. Bildrechte: dpa

15.11.2019 | 07:19 Uhr Deutlich mehr Bundesgelder für Bahnforschung in Dresden

Blick über die Gleisanlagen des Neißeviaduktes zum Bahnhof im polnischen Zgorzelec, 2015
Im Schienenverkehr hat Sachsen noch Nachholgebedarf. An neuen Technologien wird in Dresden und im Erzgebirge geforscht. Bildrechte: dpa

Das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung in Dresden bekommt im nächsten Jahr viermal so viel Geld wie ursprünglich geplant. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat jetzt grünes Licht für die Erhöhung des Etats auf 16 Millionen Euro gegeben. Außerdem werden 33 zusätzliche Stellen bereitgestellt. In den Jahren 2021 bis 2024 sollen dann mehr als 70 Millionen Euro in die Forschung fließen.

Bahnforschung mit Tradition

Das in diesem Jahr gegründete eigenständige Bundesinstitut beim Eisenbahn-Bundesamt erforscht und entwickelt unter anderem neue Antriebstechniken für Eisenbahnen und generell neue Technologien für den Bahnverkehr. Schon zu Zeiten der Hochschule für Verkehrswesen war Schienenverkehr ein wichtiges Forschungsgebiet in Dresden, seit Umstrukturierung der Hochschulsektors Anfang der 1990er-Jahre widmet sich die Technische Universität diesem Fachgebiet.

Im Erzgebirge werden auf der Strecke zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg ferner führerlose Züge getestet. Dort entsteht ein Forschungs-Campus für Bahntechnologien.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.11.2019 | 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus Dresden

Zuletzt aktualisiert: 15. November 2019, 07:18 Uhr

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