Logo Dynamo Dresden
Bildrechte: Verein

Ausschreitungen von Anhängern 40.500 Euro Strafe für Dynamo Dresden

Weil Anhänger von Dynamo Dresden bei einem Auswärtsspiel in St. Pauli die Toiletten beschädigten, die Zaunfahne entwendeten und einen verfassungswidrigen Gruß zeigten, muss der Verein jetzt eine hohe Geldstrafe zahlen.

Logo Dynamo Dresden
Bildrechte: Verein

Wegen Verfehlungen von Fans muss Dynmao Dresden eine Geldstrafe von 40.500 Euro zahlen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Freitag nach einer Entscheidung im Einzelrichterverfahren mit. Insgesamt wurden vier Fälle unsportlichen Verhaltens geahndet. Die Dresdner können gegen die Entscheidung binnen eines Werktages vorgehen und eine Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen.

Dresdner zerstörten Toiletten in St. Pauli

Bis zu 13.500 Euro der Strafe könne die SGD "für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Oktober 2019 nachzuweisen wäre", hieß es in der Verbandsmitteilung. Konkret ging um Vorkommnisse beim Zweitligaspiel auswärts gegen den FC St. Pauli am 1. Dezember vergangenen Jahres. Nach Angaben des DFB zerstörten Dresdner Zuschauer vor dem Anpfiff die sanitären Einrichtungen im Gästebereich, so dass diese im Laufe der ersten Halbzeit für die weitere Nutzung hätten gesperrt werden müssen.

Auseinandersetzungen nach Spielende führten zu massivem Polizeieinsatz

In der zweiten Halbzeit hatten Dresdner Zuschauer versucht, eine Zaunfahne der Gastgeber zu entwenden. Bei den nachfolgenden Auseinandersetzungen wurde ein Ordner verletzt. Zudem sei ein Banner mit diskriminierendem Inhalt und durch einen Zuschauer der "Hitler-Gruß" gezeigt worden. Weitere Auseinandersetzungen nach dem Spielende hätten zu einem massiven Polizei-Einsatz geführt. "Sechs Polizisten und 25 Störer wurden verletzt", hieß es vom DFB.

Quelle: MDR/sth/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR | 15.03.2019 | 14:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

AKTUELLES AUS SACHSEN

Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten.
Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten. Bildrechte: Kulturfabrik Hoyerswerda/Gernot Menzel

Zuletzt aktualisiert: 15. März 2019, 16:05 Uhr

Mehr aus Dresden und Radebeul

Mehr aus Sachsen

Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten.
Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten. Bildrechte: Kulturfabrik Hoyerswerda/Gernot Menzel