Nach Messerattacke Amtsgericht Dresden erlässt Haftbefehl gegen 28-Jährigen

Messerstecherei
Das Opfer wurde bei dem Messerangriff schwer an der Lunge verletzt. (Symbolbild). Bildrechte: Colourbox.de

Das Amtsgericht Dresden hat einen Haftbefehl gegen einen 28-Jährigen erlassen und Untersuchungshaft angeordnet. Ihm werde vorgeworfen, seinen Wohnungsnachbarn am 14. September 2020 nach einem Streit im Treppenhaus ein Messer einmal in die Schulter und einmal in den Rücken gerammt zu haben. Der 40 Jahre alte Nachbar erlitt laut Amtsgericht schwere Stichverletzungen, bei der die Lunge getroffen wurde. Er konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden.

Fahndung war erfolgreich

Laut der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden ist der Beschuldigte nach der Tat aus dem Mehrfamilienhaus in der Wachsbleichstraße in Dresden geflohen, ohne sich um den schwer verletzten Nachbarn zu kümmern. Drei Tage später, am 17. September, konnte er vorläufig festgenommen werden. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern nach eigenen Angaben an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Quelle: MDR/kh

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 18.09.2020 | ab 15:00 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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