19.05.2020 | 15:10 Uhr Intercity fährt jetzt direkt von Dresden nach Warnemünde

Nach einem 65 Millionen Euro teuren Umbau wird der Bahnhof mit der Einfahrt des ersten Intercity-Zuges aus Berlin offiziell wieder in Betrieb genommen
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Im neu gestalteten Bahnhof von Rostock-Warnemünde ist am Dienstagmorgen der erste Intercity-Zug aus Berlin eingetroffen. Die Einfahrt des Zuges symbolisierte das Ende der Bauarbeiten, die im vergangenen September begonnen hatten. Die Bahn hatte dafür rund 65 Millionen Euro investiert. Der Strand sei jetzt so nahe an Dresden und Berlin wie noch nie, sagte Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen. "Man muss jetzt quasi nur mit der Badehose in den Zug steigen und kann direkt am Strand aussteigen."

Strand von Warnemünde
Wer kurz nach 5 Uhr morgens in den Zug in Dresden steigt, ist um 10 Uhr am Strand in Warnemünde. Bildrechte: imago images/Lars Berg

Die Züge zwischen Dresden und der Ostsee verkehren im Zwei-Stunden-Takt. Warnemünde ist nun End- und Startpunkt der neuen Intercity-Doppelstockzüge der Linie Dresden-Berlin-Rostock, hieß es von der Deutschen Bahn. Von der sächsischen Landeshauptstadt bis nach Warnemünde dauert die Fahrt 4:42 Stunden. Ausflüge nach Mecklenburg-Vorpommern sind allerdings wegen der Corona-Krise noch nicht erlaubt. Ab dem 25. Mai dürfen Touristen aus ganz Deutschland dort wieder Urlaub machen.

Quelle: MDR/dk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 07.03.2020 | 19:00 Uhr

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