Ein A330-Passagierflugzeig trägt die Aufschrift Umrüstkandidat
Bei den Elbe-Flugzeugwerken werden ausrangierte Passagierjets in Frachtmaschinen umgerüstet. Bildrechte: Elbe Flugzeugwerke

05.06.2019 | 14:40 Uhr Luft nach oben: Sachsens Luftfahrtforschung braucht größere Aufträge

Ein A330-Passagierflugzeig trägt die Aufschrift Umrüstkandidat
Bei den Elbe-Flugzeugwerken werden ausrangierte Passagierjets in Frachtmaschinen umgerüstet. Bildrechte: Elbe Flugzeugwerke

Sachsen hat nach Einschätzung des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie mit seinen Forschungseinrichtungen Potenzial für die Branche. Es komme aber darauf an, aus einem Innovations- und Forschungsumfeld auch industrielle Aktivitäten zu generieren, sagte Klaus Richter am Mittwoch bei einem Spitzentreffen der Luftfahrtindustrie in Dresden. Die kleinen mittelständischen Unternehmen müssten eine "kritische Masse" erreichen, um an größere Aufträge zu kommen.

Viele kleine Firmen in der Branche aktiv

In Sachsen erwirtschaften rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit mehr als 7.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro pro Jahr. "Das sind sehr viele Firmen für sehr wenig Mitarbeiter", so Richter, der zugleich der deutsche Einkaufschef für Airbus ist.

Zu den bekanntesten Unternehmen in Sachsen gehören die Elbe-Flugzeugwerke in Dresden. Das Unternehmen rüstet Airbus-Passagierjets zu Frachtflugzeugen um, wartet Airbusse von Fluggesellschaften aus nahezu aller Welt und fungiert als Komponenten-Zulieferer für Airbus.

Die TU Dresden widmet sich seit Jahrzehnten der Forschung rund um Luftfahrttechnik.

In Dresden trafen sich am Mittwoch unter anderem der Bundesverband, verschiedene Zulieferer und der Präsident von Boeing Deutschland, Michael Haidinger.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 05.06.2019 | 19:00 Uhr

AKTUELLES AUS SACHSEN

Mehr aus Dresden und Radebeul

Mehr aus Sachsen