Ein Mitarbeiter entfernt eine Schutzfolie vom VW-Logo
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18.11.2019 | 15:30 Uhr VW ID.3 rollt ab 2020 auch in Dresden vom Band

Ein Mitarbeiter entfernt eine Schutzfolie vom VW-Logo
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Volkswagen lässt sein erstes eigenständiges E-Auto-Modell ID.3 auch in der Gläsernen Manufaktur in Dresden montieren. Wie Konzern-Personalvorstand Gunnar Kilian am Montag mitteilte, sollen im Herbst 2020 die ersten Fahrzeuge in dem Schaubetrieb vom Band rollen. Dresden ist damit nach Zwickau der zweite Montagestandort für das erste VW-Modell der neuesten Generation. Dort hatte Volkswagen Anfang November die Serienproduktion des ID.3 gestartet.

Dresden soll für die Automobil-Zukunft stehen

Start der Serienproduktion des VW-E-Autos ID.3 in Zwickau im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sachsens Minsiterpräsidenten Michael Kretschmer.
Die Serienproduktion des ID.3 war in Zwickau im Beisein von Bundeskanzlerin Merkel und Sachsens Minsiterpräsidenten Kretschmer gestartet worden. Bildrechte: MDR/Anett Linke

Wie Kilian vor der versammelten Belegschaft in Dresden erklärte, wird die Gläserne Manufaktur als "Center of Future Mobility" weiterentwickelt. Volkswagen will hier demnach gemeinsam mit Partnern neue Technologien entwickeln und erproben. Zugleich soll der Standort für Besucher und Kunden noch attraktiver werden. Das ist eine gute Nachricht für die rund 380 Beschäftigten, denn es werden keine Stellen abgebaut. Deshalb herrscht auch beim Betriebsrat große Freude.

Wir brauchen die Manufaktur als wichtiges Schaufenster, um unsere Kunden bei der Elektromobilität und Digitalisierung mitzunehmen.

Gunnar Kilian Personalvorstand der Volkswagen AG

Auslieferungs- und Teststandort

Volkswagen ID.3
Der ID.3 ist der erste Vertreter einer künftigen E-Modell-Flotte von VW Bildrechte: dpa

Derzeit werden in Dresden rund 1.300 Fahrzeuge pro Jahr an Kunden aus ganz Deutschland übergeben. Diese Zahl soll deutlich steigen. Außerdem könnten in der Region künftig mehr "Erlkönige" unterwegs sein, denn VW will die Straßen im Dreiländereck Polen, Tschechische Republik und Sachsen für Testfahrten nutzen. Bis 2029 will der Konzern bis zu 75 reine Elektro-Modelle und etwa 60 Hybridfahrzeuge auf den Markt bringen. Einige davon könnten auch in Dresden entstehen.

Quelle: MDR/stt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio| 18.11.2019 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

Zuletzt aktualisiert: 18. November 2019, 15:30 Uhr

5 Kommentare

wo geht es hin vor 3 Wochen

Wenne s nach den Bündnisgrünen gehen würde, haben wir auch da (und nicht nur da) eben keine "freie Entscheidung" mehr...Aber der Diesel, obwohl er zur Zeit die effizienteste Antriebsform darstellt, soll ja unbedingt weg. Übrigens: Volvo produziert keine Diesel mehr? Kann ich mir in der LKW - Sparte nicht vorstellen...Haben die dort das Ei des Kolumbus gefunden?

Baldur von Ascanien vor 3 Wochen

Keiner hinterfragt mehr wer die Dieselkatastrophe vom Zaun gebrochen hat. Im Gegenteil ein Hoch auf die feinen Menschen von der VW Führung, die Millinonen von Käufern besch...... haben.

Peter vor 3 Wochen

Sie haben die freie Entscheidung. Allerdings sollten Sie wegen des nächsten Diesels noch mal nachdenken. Volvo produziert seit diesem Jahr schon keine mehr.

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