Mit Maskenpflicht Pegida-Demo und Gegenproteste in Dresden

Pegida in Dresden am 14. September 2020
Bei der Demonstration am Montag galt zum ersten Mal die Maskenpflicht. Bildrechte: Wolfram Nagel

Am Montagabend hat es in der Dresdner Altstadt erneut Proteste gegeben. Gegen 18 Uhr versammelte sich Pegida auf dem Altmarkt. Zu Beginn der Kundgebung rief der Versammlungsleiter die Teilnehmer zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes auf. Die Masken waren heute zum ersten Mal Teil der Auflagen für die Demo. Bisher galt nur eine Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands.

Pegida in Dresden am 14. September 2020
Der ehemalige AfD-Politiker Andreas Kalbitz beim "Spaziergang" von Pegida. Bildrechte: Erik Hoffmann

Wenn die Auflagen nicht erfüllt würden, werde man die Demonstration auflösen, hieß es vom Versammlungsleiter. Nach Reporterangaben waren etwa 1.000 Menschen bei Pegida, unter anderem der ehemalige AfD-Politiker Andreas Kalbitz. Einige der Teilnehmer hätten sich demnach nicht an das Tragen der des Mund-Nase-Schutzes gehalten.

Gegendemo vor dem Kulturpalast

Demonstranten stehen mit Bannern vor dem Dresdner Kulturpalast
Vor dem Kulturpalast versammelten sich etwa 1.000 Gegendemonstranten. Bildrechte: Christian Essler

Neben Pegida fand in Sicht- und Hörweite auch eine Gegenveranstaltung statt. Etwa 1.000 Demonstranten versammelten sich vor dem Kulturpalast, um gegen die Pegida-Versammlung zu protestieren. Die Polizei trennte beide Veranstaltungen mit einem Großaufgebot, um Blockadeversuche wie vor zwei Wochen zu verhindern. Nach Angaben von MDR SACHSEN-Reportern verlief der Abend bislang friedlich.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.09.2020 | 20:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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