Blick nach Tschechien Mehr Kultur, weniger Bier: Prag will nach Corona neue Tourismusstrategie fahren

Der Tourismus in Prag liegt durch die Corona-Krise fast am Boden. Viele ausländische Gäste, die insbesondere des Bieres wegen an die Moldau kamen, fehlen noch. Die tschechische Hauptstadt will den Stillstand zum Umdenken nutzen und den Massentourismus eindämmen. Derweil genießen vor allem Prager ihre leere Stadt, inländische Gäste aus Böhmen und Mähren entdecken ihre Haupstadt wieder neu. Und die Einheimischen ziehen zurück ins Zentrum - in Wohnungen, die bislang an Airbnb-Touristen teuer vermietet wurden. Geht es nach der Stadtverwaltung soll Prag auch nach der Corona-Krise nicht mehr von Touristenmassen überrollt werden. Fremdenverkehrsexperten bleiben ob dieser Pläne aber skeptisch.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm des MDR MDR AKTUELL FERNSEHEN | 27.07.2020 | 11:00 Uhr

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