16.07.2019 | 09:42 Uhr Prozessauftakt in Dresden: Frau soll IS-Kämpfer angeworben haben

Jugendlicher sitzt am Bildschirm eines PC s mit Flagge des IS.
Eine Frau soll versucht haben, in Dresden für den IS anzuwerben. Bildrechte: IMAGO

Eine Frau aus Syrien soll im Sommer 2016 und 2017 versucht haben, Landsleute für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu gewinnen. Ihr wird ab Dienstag am Oberlandesgericht (OLG) Dresden der Prozess gemacht. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft der 37-Jährigen das Werben um Mitglieder oder Unterstützer einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Bis Anfang September sind zunächst weitere sechs Termine geplant, wie das Gericht am Dienstag mitteilte.

Beschuldigte in Untersuchungshaft

Die Beschuldigte ist als Flüchtling anerkannt und lebte zuletzt in Dresden. Sie befindet sich seit Oktober 2018 in Untersuchungshaft. Einer der von ihr Angesprochenen wurde im November 2018 wegen verschiedener Aktivitäten im Zusammenhang mit dem IS sowie weiterer Straftaten verurteilt.

Das OLG verhängte eine Jugendstrafe von zwei Jahren und neun Monaten gegen den Asylbewerber, der auch ein Attentat in Erwägung gezogen haben soll.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.07.2019 | 11:00 Uhr in den Nachrichten

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