23.01.2020 | 21:10 Uhr Prozessauftakt gegen mutmaßlichen Vergewaltiger in Dresden

Prozessauftakt gegen einen mutmaßlichen Vergewaltiger am Landgericht Dresden
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUDNFUNK

Ein 37-jähriger Mann muss sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Dresden verantworten. Die Anklage wirft ihm vor, im Sommer vergangenen Jahres drei Mädchen zwischen zwölf und 14 Jahren sowie eine 23-Jährige überfallen, missbraucht und teils vergewaltigt zu haben. Seine Opfer zog er unter anderem im Dresdner Priesnitzgrund oder in der Flutrinne meist vom Fahrrad, hielt ihnen den Mund zu und verging sich an ihnen. Bei seiner letzten Tat Ende Juli vergangenen Jahres konnten hinzukommende Spaziergägner die Polizei rufen. Ob die Kinder zur Verhandlung erschienen müssen hängt davon ab, ob der Mann die Taten gesteht. Mit einem Urteil ist voraussichtlich Mitte März zu rechnen. Insgesamt sind neun Verhandlungstage vorgesehen und rund 40 Zeugen geladen.

Der schwerste Tatvorwurf ist Vergewaltigung wegen des Eindringens mit einem Finger. Hier ist durch das Gesetz eine Strafe zwischen zwei und 15 Jahren vorgesehen.

Thomas Ziegler Sprecher Landgericht Dresden

In der vergangenen Woche ist gegen den Beschuldigten eine weitere Anklage erhoben worden. Demnach soll er im Juni 2018 ein Mädchen in Bad Gottleuba zu Boden gerissen und sich an ihr vergangen haben.

Quelle: MDR/dk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 23.01.2020 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 23. Januar 2020, 21:10 Uhr

Mehr aus Dresden und Radebeul

Mehr aus Sachsen