Baustellenschild auf einer Autobahn
Symbolbild Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

12.06.2019 | 05:28 Uhr Nach gefährlicher Raserei: Neuer Anlauf für A4-Baustelle bei Dresden

Baustellenschild auf einer Autobahn
Symbolbild Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Nachdem die Bauarbeiten auf der Autobahn 4 bei Dresden aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden mussten, soll die Baustelle nun optisch auffälliger eingerichtet werden. Geplant ist laut Sachsens Verkehrsministerium, die nötigen Sanierungen bis Mitte Juli zu beenden.

Nach einer Arbeitsschutzkontrolle waren die Arbeiten auf der Autobahn am Dreieck Dresden-West wegen Gefährdung der Arbeiter gestoppt worden. Zum einen hätten sich zahlreiche Autofahrer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 Kilometern pro Stunde gehalten. Zum anderen hätten Fahrzeuge von der A17 nicht gefahrlos auf die A4 wechseln können.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.06.2019 | ab 5 Uhr in den Nachrichten

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10 Kommentare

12.06.2019 20:17 HolgerP 10

Kann Joachim Glitzer nur zustimmen.
Geschwindigkeitsbegrenzungen werden bewusst ignoriert und offenbar werden auch ganz bewusst keine Kontrollen durchgeführt. Ich selbst fahre die Strecke auch seit Jahren regelmäßig und kann mich über die Ignoranz der Behörden nur wundern. Täglich schwere Unfälle und trotzdem wird unkontrolliert weiter gerast und gedrängelt, dass einem himmelangst wird. Wann endlich wacht man auf? Eine Geschwindugkeitsbegrenzung muss durchgesetzt werden. Ohne Kontrolle entsprechende Sanktionen ist sie sonst nutzlos. Oder hat man Angst vor den Kamikaze-Transportern aus dem Nachbarland? Man redet von Arbeitsschutz. Wer schützt denn die Fahrer und Mitfahrer?

12.06.2019 13:21 Erzer 9

@Patrik: einfach nochmal durchlesen, es steht zusammenhängend und verständlich da .)))

12.06.2019 12:24 Fuchs7 8

Die Stelle kenne ich auch. Die Frage die ich mir schon stellen muss, sind 40 km/h nötig?
Also Sicherheit ist selbstverständlich keine Frage aber bei unseren Europäischen Nachbarn wird das besser gelöst

12.06.2019 11:14 na so was 7


Da bewirkt eine Arbeitsschutzkontrolle auf einer Autobahnbaustelle den Stopp der geplanten Arbeiten ?
Wie will man den Termin der Fertigstellung einhalten. Gut, Termine auf "solchen Großbaustellen" werden in Deutschland nirgends eingehalten, irgendeine Entschuldigung, auch wenn sie noch so lächerlich ist, findet sich schon. Die Geschwindigkeit wird überschritten. Wenn das alle Verantwortlichen angeblich wissen. warum wird gegen zu schnelles fahren nichts unternommen ? Geschwindigkeitsmesseräte, also "Blitzer", müssten doch auch den verantwortlichen Damen und Herren vom Sächsischen Verkehrsministerium bekannt sein. Das würde außerdem zur Senkung der Baukosten beitragen. Und Polizisten, die die Geräte bedienen, gibt es genügend. Einfach mal umsehen in den Dienststellen beim Innendienst oder die Anzahl der Polizisten schätzen, die bei Fußballspielen gelangweilt ums Dynamo - Stadion herumstehen. 11:14

12.06.2019 10:16 Ludwig 6

Den Raser aus dem Verkehr ziehen wie folgt: Auto runter von der Autobahn, Räder abmontieren, den Fahrzeugführer in einen Sammelcontainer und solange die Auslöse (1/10 des Fahrzeugwertes) nicht an einer Landratsamt-Abteilung in Bar! angekommen ist, bleibt er da. Die betroffenen Mitreisenden in keinster Weise aus den Unannehmlichkeiten entlassen. Und wenn es der Kaiser von China ist, oder das Gefährt ein Millionenobjekt. Keine Rechtsmittel mit aufschiebender Wirkung zulassen. Erst dann gibt es Ruhe. Im Übrigen: bei Gefährdung von Vollzugsbeamten diesbezüglich sofort Einsatz der Dienstwaffe.

12.06.2019 08:42 Joachim Glitzer 5

Ich fahre jeden Tag von Burkau bis Kesselsdorf und zurück auf dieser Autobahn. Was ich jeden Tag erlebe würde Bücher füllen schrieb ich es auf. Was ich in den letzten Jahren leider nicht erlebt habe, zumindest in der Frühe und am Nachmittag ist irgend eine Polizeiaktion, nicht auf der gesamten Strecke. Keine Geschwindigkeitskontrolle, keine Kontrolle des LKW Uberholverbotes, nichts. Es wird oft gefahren auf Teufel komm raus. Fährt man wo 100 erlaubt sind 110 oder gar schon 120 wird man von hinten dicht bedrängt. Ich frage mich wo ist die Polizei.

12.06.2019 07:45 Patrick 4

Und was hat jetzt der Text mit der Überschrift zu tun?
Im Text schreibt man was über Arbeitsschutzkontrolle und die Überschrift spricht von gefährlicher Raserei...

12.06.2019 07:18 Carsten Weber 3

Tja. Warum sollte man sich auch an Dinge halten, die nicht kontrolliert werden? Risiko=Häufigkeit*Schadensausmaß Wenn die Häufigkeit (einer Kontrolle) 0 ist, dann kann die Politik das Schadensausmaß gern auf Unendlich setzen. Dem Kraftfahrer passiert am Ende trotzdem nix, weil man die Polizisten zur Kontrolle einfach weggespaart hat. Straßenverkehr ist kein Spielplatz!

12.06.2019 06:56 Carolus Nappus 2

Wenn es nicht mal mehr gelingt an derart einfach zu überwachenden Stellen Recht und Gesetz durchzusetzen, kann man ungefähr erahnen, was anderenorts abgeht.

12.06.2019 06:03 Zeitgeist 1

Wenn dort 40 km h als Begrenzung steht, sollte man die Damen und Herren, welche eben rasen müssen gleich vor Ort abkassieren. Hier ist dann mal ein Blitzgerät / Alternative eine gute Sache. An anderen Stellen gehe ich oft von Wegelagerung aus.

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