27.11.2019 | 06:23 Uhr Residenzschloss öffnet wieder - Grünes Gewölbe nicht

Innenhof Residenzschloss Dresden
Bildrechte: MDR/Nadine Jejkal

Nach dem Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe dürfen wie angekündigt am Mittwoch ab 10 Uhr wieder Besucher in das Dresdner Residenzschloss. Das Historische Grüne Gewölbe, die rekonstruierte barocke Schatzkammer der sächsischen Kurfürsten und Könige, bleibt vorerst weiter geschlossen. Das teilten die Staatlichen Kunstsammlungen mit. Im Juwelenzimmer, dem Tatort, sowie wie im Wappenzimmer und im Pretiosensaal läuft noch die Spurensuche der Kriminalisten. Zugleich haben die Staatlichen Kunstsammlungen mit der Bestandsaufnahme der Verluste und Schäden durch den Einbruch am Montagmorgen begonnen.

Täter weiter unbekannt

Zwei noch immer unbekannte Täter waren Montagmorgen in das bei Kunstfreunden weltberühmte Museum eingedrungen und hatten Schmuckstücke mit Diamanten und Brillanten aus einer Vitrine gestohlen. Sie waren über eines der vergitterten Fenster ins Residenzschloss eingestiegen und hatten im Juwelenzimmer mit brachialer Gewalt eine Vitrine geöffnet und geplündert. Am Mittwochmittag wollen die Staatlichen Kunstsammlungen einen Überblick geben, welche Stücke vermisst werden. Wegen der Spurensicherung war es anfangs nicht möglich, dies zweifelfrei festzustellen.

Nicht der erste Kunstraub in Dresden

Der Einbruch ins Grüne Gewölbe ist nicht der erste Kunstraub in der Geschichte der Stadt Dresden. 40 Schmuckstücke verschwanden am 20. September 1977 am hellichten Tag aus dem Stadtmuseum Dresden. Der Fall ist bis heute nicht restlos geklärt, noch immer sind nicht alle gestohlenen Stücke wieder aufgetaucht. Welche Rolle die Staatssicherheit spielte, auch das liefert bis heute Stoff für Spekulationen.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 27.11.2019 | 07:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus Dresden

Zuletzt aktualisiert: 27. November 2019, 06:22 Uhr

1 Kommentar

Frank Maenner vor 7 Wochen

Diese Stammelrunde in der Live PK, dankeswerterweise vom MDR übertragen, ist schier unerträglich. Totales Versagen in der Sicherheit, trotz üppigem Budget, wird noch als Teilerfolg gefeiert. Fürwahr, ein Spiegelbild der BRD!

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