13.07.2020 | 05:22 Uhr Rettung des Sachsenhuhns kommt voran

Ein gesperbertes Sachsenhuhn im Stall eines Geflügelhofs.
Junghenne eines gesperberten Sachsenshuhns - so genannt wegen des Federkleids, das an einen Sperber erinnert. Das Sachsenhuhn gibt es in unterschiedlichen Farbschlägen. Bildrechte: dpa

Die Rettung des vom Aussterben bedrohten Sachsenshuhns kommt voran. Am Wochenende wurden im Biosphären-Reservatszentrum in Wartha Junghennen und -hähne an interessierte Hühnerhalter ausgegeben. Es handelt sich um Tiere, die zwar nicht zur Zucht geeignet sind, aber dennoch Eier legen und Fleisch liefern.

Ein Dorf ohne Tiere ist ein armes Dorf.

Maik Rogel Hobbygeflügelhalter

Das Projekt zur Rettung des Sachsenhuhns wurde Anfang des Jahres ins Leben gerufen und stieß bei Geflügelfreunden auf mehr Resonanz, als Küken ausgebrütet werden konnten. Die robuste, im 19. Jahrhundert im Erzgebirge gezüchtete Hühnerrasse gilt als stark gefährdet. Es soll nach Expertenmeinung nur noch etwa 800 echte Sachsenhühner geben. Das vom Freistaat unterstützte Arterhaltungsprojekt will das ändern. Deshalb wurden auch Zuchttiere zu günstigen Preisen an Hühnerhalter abgegeben.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 12.07.2020 | 19:00 Uhr

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