Ein Tanker auf der Elbe bei Dresden.
Bildrechte: MDR/Christoph Stelzner

Schiff ahoi! Riesentanker auf der Elbe nach Riesa unterwegs

Stolze 110 Meter Schiffsrumpf sind am Vormittag an der historischen Altstadtkulisse von Dresden vorbeigeschippert. Der neue Mega-Tanker aus Tschechien hat einen langen Weg vor sich.

Ein Tanker auf der Elbe bei Dresden.
Bildrechte: MDR/Christoph Stelzner

Aus Tschechien ist ein Riesentanker in Sachsen eingetroffen. "Spera" heißt der in einer Werft bei Lovosice gebaute Frachter. Sein Rumpf war bereits im Juli zu Wasser gelassen worden, konnte aber aufgrund des zu niedrigen Elbepegels lange Zeit nicht ausgeliefert werden. Das Schiff ist nicht nur ungewöhnlich lang, es bringt auch stattliche 900 Tonnen auf die Waage. Und da man bei solchen Größenangaben schnell das Gefühl für Relationen verliert: Das Gewicht des Frachters lässt sich beispielsweise mit 150 afrikanischen Elefanten aufwiegen.

Der Riesentanker hat am Freitag gegen 10 Uhr Dresden passiert und steuert im Tagesverlauf Riesa an. In den kommenden Tagen soll es den Hamburger Hafen erreichen. Letztliches Ziel ist aber eine Werft in den Niederlanden. Dort soll der Tanker mit dem Motor und weiteren Einbauten ausgerüstet werden. Bis dahin muss es von zwei Booten geschleppt und geschoben werden. Das Frachtschiff soll später vor allem Chemikalien transportieren.

Quelle: MDR/ma/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 15.02.2019 | 19:00 Uhr
MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.02.2019 | ab 06:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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Zuletzt aktualisiert: 15. Februar 2019, 17:21 Uhr

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2 Kommentare

17.02.2019 09:30 Steffen Eisfeld 2

@maheba
Der Tanker wird sicher westeuropäisch eingesetzt (Holland/Belgien, Deutschland,Schweiz). Auf der Elbe sind kleinere Einheiten sinnvoller und effektiver.

16.02.2019 16:18 maheba 1

Es konnte schon wegen Niedrigwasser nicht überführt werden, was soll das denn im "Normalbetrieb" funktionieren?

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