Abplatzende Rinde am Stamm eines Ahorn-Baumes, darunter schwarz verfärbtes Holz, das von einem Pilz befallen wurde.
Bildrechte: Mathias Stürtz/ThüringenForst

05.08.2019 | 09:25 Uhr Rußrindenkrankheit: In Dresden werden 80 Bäume gefällt

Abplatzende Rinde am Stamm eines Ahorn-Baumes, darunter schwarz verfärbtes Holz, das von einem Pilz befallen wurde.
Bildrechte: Mathias Stürtz/ThüringenForst

In Dresden müssen 80 Ahornbäume gefällt werden, die von der Rußrindenkrankheit befallen sind. Heute Vormittag haben die Arbeiten an der Lennéstraße begonnen. 22 Ahornbäume an der Cockerwiese sind durch die Pilzkrankheit abgestorben und bruchgefährdet.

Die Sporen hatten durch Hitze und Trockenheit leichtes Spiel - und sie sind auch für Menschen gefährlich, können unter anderem Atemnot verursachen. Deshalb müssen die Baumpfleger komplett in Schutzkleidung arbeiten und die gefällten Bäume werden unter besonderen Vorkehrungen entsorgt.

Weitere Fällungen wird es an der Ammonstraße und im Leutewitzer Park geben. Normalerweise werden als Ersatz neue Bäume gepflanzt. Darauf verzichtet die Stadt jedoch an allen drei Standorten. Sie verweist auf anstehende städteplanerische Veränderungen.

Quelle: MDR/cnj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 05.08.2019 | 07:00 Uhr in den Nachrichten

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3 Kommentare

06.08.2019 15:37 na so was 3

80 Ahornbäume sollen in Dresden gefällt werden. In welchem Zeitraum, 80 Tage, 80 Wochen, 80 Monate, hat man vergessen, im Bericht mitzuteilen. Lt. Radio MDR Sachsen, Meldung vom 06.08.2019, ist der Startschuss gefallen. Am frühen Nachmittag waren schon erste Erfolge sichtbar, die zwei für die Arbeiten eingesetzten Arbeiter konnten nicht erklären, in welcher Zeitspanne die Arbeiten abgeschlossen sein sollen bzw. wann und ob noch Verstärkung kommt. Und ich dachte, so eine Baustelle wie das BER gibt's kein zweites mal. 06.08.2019, 15:37

05.08.2019 16:48 Freiheit 2

Muss eine Ersatzpflanzung an selber Stelle getätigt werden?

05.08.2019 13:13 na so was 1

Eigenartig, dass kommt den Oberen doch gerade Recht, auch auf der Cockerwiese soll das Grün verschwinden für den lukrativen Wohnungsbau. Diejenigen, die bis vor kurzen noch von Frischluftschneisen im Stadtzentrum von Dresden gefaselt haben, bauen jede noch so kleine Lücke zu. Selbst die Verantwortlichen der Stadt Dresden scheuen sich nicht und machen Werbung für ein neues Rathaus auf dem Ferdinandplatz. Bezeichnend ist folgendes Zitat: "Die Stadt Dresden verzichtet auf Neupflanzungen, sie verweist auf anstehende städteplanerischen Veränderungen." (Warum nennt sie nicht die wahren Gründe, also Wohnungen müssen auf Teufel komm raus entstehen, wer aber möchte im Stadtzentrum an vielbefahrenen Straßen wohnen ?) 05.08.2019, 13:13

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