Ein Gitter liegt in flüssigem Beton
Bildrechte: MDR

25.04.2019 | 16:42 Uhr Dresdner Carolabrücke wird mit Carbonbeton saniert

Ein Gitter liegt in flüssigem Beton
Bildrechte: MDR

Bei der Instandsetzung der Carolabrücke in Dresden soll Carbonbeton eingesetzt werden. Das sagten Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain und Bauamtsleiter Reinhard Koettnitz am Donnerstag bei einem Vor-Ort-Termin. Carbon-Werkstoffe rosten nicht, sind unempfindlich gegenüber Streusalzen und leichter als Stahl.

Das sind ungefähr 25 bis 30 Prozent [Gewicht], die dadurch eingespart werden und man kann dann breiter bauen. Demzufolge haben wir jetzt eine knapp vier Meter breite Geh-Rad-Bahn und das ist natürlich eine deutliche Verbesserung gegenüber dem jetzigen Zustand.

Reinhard Koettnitz Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes

Koettnitz hofft zudem, dass die eingebauten Carbonmatten eine längere Lebensdauer haben werden. Ihr Einsatz in der Carolabrücke sei der erste in der Größenordnung. Das Projekt wird von der TU Dresden begleitet. Die Sanierungsarbeiten sollen im September beginnen. Noch sei die Finanzierung aber nicht sicher. Der Freistaat hat angekündigt, das Projekt nicht zu fördern. Die Stadt hatte mit einer Förderquote von 75 Prozent geplant.

Quelle: MDR/cb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 25.04.2019 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

AKTUELLES AUS SACHSEN

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

3 Kommentare

26.04.2019 09:10 na so was 3

Ergänzung zu 1@, anscheinend weiß die "Sächsische Zeitung" ein klein wenig mehr als MDR.DE. Zitat aus Ausgabe vom 26.04.2019: "Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im August 2019 und dauern beim ersten Teil der drei Teile bis 2020 (ohne Monatsangabe). Sie kosten mehr als vier Millionen Euro (meiner Meinung nach ist hier der erste Teil gemeint). Da die Finanzierung noch nicht geklärt ist, sagt Dresdens Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne): "... womöglich findet sich noch Geld in einem Fördertopf für Bauinnovationen". Der Freistaat hilft diesmal nicht, sonst gab es meist 75 % der Summe vom Land. Verstehe ich das nun richtig, wenn die Brücke saniert ist, darf dann Sachsens derzeitiger Ministerpräsident Herr Kretschmer (CDU) mit seinem Gefolge mit Dieselautos über die Brücke fahren oder nicht ? Anfrage in die Runde: Wer beginnt privat mit einem Hausbau, ohne vorher die Finanzierung geklärt zu haben ? Millionäre sind bei der Umfrage ausgeschlossen.

25.04.2019 22:56 Das***Irgendwas 2

Was für ein herrliches Bild. Die Protagonisten und im Hintergrund eine LkW-Aufschrift:"..Schade.." Das bezieht sich bestimmt auf die Ausführung, weil das Fördergeld fehlt.

25.04.2019 20:44 na so was 1

Es ist der erste Einsatz dieser Carbon-Matten in Größenordnung. Herr Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, HOFFT, dass diese Matten eine lange Lebensdauer haben werden. Die Finanzierung ist noch nicht sicher, obwohl die Arbeiten im September 2019 beginnen sollen. Der Freistaat will das Projekt nicht fördern. Und das Alles soll die Instandsetzung der Brücke begleiten ? Da kommt dann nach dem Baubeginn ein Baustopp nach dem anderen. Ohne gesicherte Finanzierung kann man überhaupt nicht beginnen. Die Länge der geplanten Bauphase hat man sicherheitshalber gleich unterschlagen, die geplanten Baukosten gleich mit. Und das in einem Zeitalter, wo man auf den Mars fliegen will.

Mehr aus Dresden und Radebeul

Mehr aus Sachsen