19.08.2019 | 07:03 Uhr Mehr Schüler und neue Schulformen in Sachsen zum Schuljahresstart

Drei Kinder auf dem Weg zur Schule.
Nach den Sommerferien beginnt der Alltag wieder für Sachsens Schulkinder. Bildrechte: Colourbox.de

Für mehr als 480.000 sächsische Schüler beginnt am Montag nach den Sommerferien wieder der Unterricht. Das sind 6.000 Mädchen und Jungen mehr als im vergangenen Schuljahr. An sieben neuen öffentlichen Schulen wird in Sachsen die Arbeit aufgenommen. Eine davon ist die Universitätsschule Dresden. Das Projekt der Stadt und der TU Dresden gilt als Experiment und beginnt mit 200 Schülern in der Grund- und Oberschule mit den Jahrgängen 1, 2, 3 und 5.

Neue Versuchsschule in Dresden

Nach einer Aufbauphase sollen bis zu 800 Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse in jahrgangsübergreifenden Gruppen zusammen lernen, teilte die TU Dresden mit. Demnach stehen in der alternative Lehr- und Lernformen im Mittelpunkt, ebenso inklusives und digital unterstütztes Lernen. Wissenschaftler sollen die praktische Erprobung dieser Methoden begleiten.

Lehrerstellen unbesetzt

Für Sachsens Schüler und Lehrer gelten ab Montag auch neue Stunden- und Lehrpläne. Oberschüler und Gymnasiasten haben jetzt bereits ab der 7. Klasse Gemeinschaftskunde.

Wir sind noch nicht über den Berg. Wir müssen weiter große Anstrengungen unternehmen, damit die Unterrichtsversorgung flächendeckend in ganz Sachsen gesichert ist.

Christian Piwarz Kultusminister

Etwa 180 Lehrerstellen sind noch frei. Das Einstellungsverfahren laufe jedoch weiter, sagte Kultusminister Christian Piwarz MDR SACHSEN. "Wir sind noch nicht dort angekommen, wo wir hin wollen. Wir haben regionale Schwierigkeiten im ostsächsischen Raum und im Chemnitzer Gebiet." Lücken beim Lehrerpersonal gebe es auch an Grundschulen und Oberschulen.

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.08.2019 | ab 06:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 19. August 2019, 07:04 Uhr

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3 Kommentare

20.08.2019 11:23 altrocker 3

das soll mir mal einer erklären. gestern kam mein enkel aus der schule mit dem neuen stundenplan . jeden tag max 4 schulstunden (2.klasse) eine frühstückspaus 15 min und noch eine pause von einer halben stunde. so weit o.k. aber nun kommts in der schule beträgt die unterrichtsstunde 60minuten. also eine volle stunde. wo ich in die schule ging war die schulstunde 45min.. nun soll mir mal einer erklären ob ein kind was vllt. mit 6 jahen eingeschult wird volle 60min sich konzentrieren kann? über eine disskusion wäre ich dankbar. vllt kann der mdr mal das kultusministerium befragen? danke

[Lieber Altrocker, eine Unterrichtsstunde ist in der Regel 45 Minuten lang. Das eine Unterrichtsstunde 60 Minuten dauert, ist ungewöhnlich. Wir würden Ihnen empfehlen einmal bei der Schule nachzufragen. Vielleicht ist das ein Sonderfall.
Liebe Grüße aus der MDR.de-Redaktion]

19.08.2019 21:57 na so was 2

Hier bei den Beiträgen von MDR.DE wie auch in der Presse, z.B. Sächsische Zeitung, wird fast nur positives über das Schulwesen in Sachsen berichtet. Es mag ja sein, dass es Positives zu berichten gibt, aber ist damit eine Berichterstattung nicht mehr nötig ? Nur zwei Beispiele aus Dresden, da wird ein Gymnasium in DD-Gorbitz auf dem Leutewitzer Ring wieder zum Leben erweckt, dass aber die Bauarbeiten an diesem Gebäude noch lange nicht fertig sind, wird verschwiegen. Zweites Beispiel, in DD-Gompitz soll seit 2014 eine größere Grundschule gebaut werden, da die Schülerzahlen das Fassungsvermögen weit übersteigen. Seit Jahren schon wird im Vorfeld eines neuen Schuljahres ausgelost, wer von den Gompitzern in der Heimatschule eingeschult wird, und wer in einem anderen Stadtbezirk untergebracht wird. Wie 2014 steht nun auch 2019 der Neubau einer Grundschule als Wahlversprechen für die Landtagswahlen Sachsen auf den Wahlplakaten. 2014 CDU und SPD, 2019 die CDU alleine. 21:57

19.08.2019 11:49 Jan 1

Allen Schülern ein schönes neues Schuljahr!!!

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