Schüler während einer Unterrichtsstunde.
Bildrechte: imago/photothek

25.04.2019 | 19:10 Uhr Schule in Sachsen: Mehr Bewerber auf Lehrerstellen

Seit Jahren wurde gestritten, ob Lehrer Beamte sein dürfen. Jetzt zeigt die Verbeamtung erste Erfolge. Die Bewerberzahlen aus Sachsen sind gestiegen.

Schüler während einer Unterrichtsstunde.
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In Sachsen haben sich wieder mehr Anwärter auf eine Lehrerstelle beworben. Das sagte Kultusminister Piwarz MDR SACHSEN. Danach liegen dem Landesamt für Schule und Bildung gut 1.200 Bewerbungen von ausgebildeten Pädagogen für das kommende Schuljahr vor. Das sind rund 10 Prozent mehr als in den Jahren zuvor. "Durch die Verbeamtung können wir gemeinsam mit anderen Bundesländern ein gleichwertiges Angebot anbieten", sagte der sächsische Kultusminister Christian Piwarz (CDU) MDR SACHSEN. Auch wenn die Situation nach wie vor angespannt sei, wiesen die Zahlen einen positiven Weg sind und zeigten, dass "junge Menschen motiviert sind, sich im Freistaat Sachsen zu bewerben".

Eien Herausforderung sei laut Piwarz die regionale Verteilung der angehenden Lehrer in Sachsen. Viele junge Pädagogen interessierten sich vor allem für die Gymnasien in den großen Städten. Aufgabe sei es jedoch auch, die Anwärter so zu begeistern, dass sie auch an Schulen im ländlichen Raum arbeiten würden. "Jeder grundständig ausgebildete Lehrer, der sich bei uns bewirbt, wird ein Angebot für den Freistaat Sachsen bekommen", sagte Piwarz.

Die Staatsregierung hatte zuletzt mehrere Maßnahmen ergriffen, den Lehrerberuf in Sachsen attraktiver zu machen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Beamter zu werden. Insgesamt werden voraussichtlich bis zu 800 Stellen im kommenden Schuljahr neu besetzt.

Quelle: MDR/kt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 25.04.2019 | 19 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSEN - Sachsenspiegel | 25.04.2019 | 19 Uhr

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