20.08.2019 | 10:28 Uhr Serienproduktion von ultradünnen Solarzellen startet in Dresden

Produktions/Lagerhalle der Firma - Heliatek
Blick in die Produktionshalle der Firma Heliatek in Dresden. Bildrechte: MDR/Ralf Geißler

Das Dresdner Unternehmen Heliatek beginnt am Dienstag mit der Serienproduktion ultradünner Solarzellen. Dafür werden Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert symbolisch einen Startknopf drücken. Die Strom erzeugenden organischen Folien können auf vielen Oberflächen angebracht werden, zum Beispiel an Fassaden, auf Dächern oder auch auf Kleidung. Allerdings ist ihr Wirkungsgrad bisher geringer als der von herkömmlichen Solarzellen aus Silizium. Dafür funktionieren die Solarfolien nach Herstellerangaben auch im Halbschatten.

Heliatek forscht seit 2006 an den organischen Solarzellen und ist der führende Hersteller auf diesem Gebiet. Die Europäische Union förderte das Projekt mit 20 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 110 Mitarbeiter am Hauptsitz Dresden und am Standort Ulm.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 20.08.2019 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

Zuletzt aktualisiert: 20. August 2019, 10:27 Uhr

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